Politik

Lettland: Chefin von Finanzbehörde tot aufgefunden

Lesezeit: 1 min
11.03.2018 01:33
Die Chefin einer lettischen Finanzbehörde ist in ihrer Wohnung tot aufgefunden worden.
Lettland: Chefin von Finanzbehörde tot aufgefunden

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Ilze Cirule, die Leiterin des lettischen Steueramtes in der staatlichen Finanzaufsicht VID wurde am 10. März tot aufgefunden, berichtete die Nachrichtenagentur LETA.

Ieva Sietniece, leitende Spezialistin der Staatspolizei in der Verwaltung der Region Zemgale, sagte der lettischen Nachrichtenagentur LETA, dass Cirule in ihrer Wohnung tot aufgefunden worden sei. Anzeichen eines gewaltsamen Todes gäbe es nicht. Forensische medizinische Experten versuchen, die Todesursache zu ermitteln.

Cirule war 54 Jahre alt und hatte seit 2016 als Leiterin des Steuerbehörden gearbeitet. Ihr wurde zugeschrieben, dass sie in einer Institution mit einer niedrigen Bewertung in den Augen der Öffentlichkeit und einer Reihe von Skandalen etwas Ordnung gebracht hat.

Premierminister Māris Kučinskis brachte gegenüber der Familie und den Freunden von Cirule sein Beileid zum Ausdruck.

Lettland war zuletzt in den Fokus der internationalen Aufmerksamkeit geraten, weil das EZB-Ratsmitglied des Euro-Landes wegen Korruptionsvorwürfen seines Amtes enthoben wurde. Die EZB hat gegen die Maßnahme Beschwerde beim EuGH eingelegt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Die Radikalisierung des Bundestagswahlkampfs hat begonnen

Es ist unverkennbar, dass die Radikalisierung des Bundestagswahlkampfs bereits begonnen hat. Gegenseitige Denunziationen und Verleumdungen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft UN melden stärksten Anstieg der Lebensmittelpreise seit einer Dekade

Die Vereinten Nationen beobachten einen starken Anstieg der Lebensmittelpreise in allen Teilen der Welt.

DWN
Finanzen
Finanzen EZB hat Geschäftsbanken für Negativzinsen mehr als kompensiert

Die Banken haben viel über die «Strafzinsen» der EZB geklagt. Doch offenbar zu Unrecht, wie eine Studie der Bundesbank zeigt.

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschland braucht mehr Strom als berechnet – was bedeutet das?

Bei den bisherigen Annahmen, wie viel Strom das Land braucht, liegt man ordentlich daneben. Doch wie soll der erhöhte Strombedarf gedeckt...

DWN
Politik
Politik Afghanistan: Taliban erobern sechs weitere Bezirkszentren

Die Taliban haben innerhalb von 24 Stunden weitere sechs Bezirkszentren eingenommen. Wer das Bezirkszentrum kontrolliert, kontrolliert...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Lieferketten unter Druck: Container-Frachter stauen sich an wichtigen Häfen Südchinas und der USA

Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus beeinträchtigen wichtige Häfen in Südchina und an der amerikanischen Westküste. Die...

DWN
Politik
Politik Politischer Paukenschlag: Schweizer lehnen Klima-Sondersteuern in Volksabstimmung ab

Das Schweizer Volk lehnt die Einführung von Klima-Sondersteuern ab. Das dreifache Nein in drei Volksabstimmungen gilt als massiver...

DWN
Finanzen
Finanzen Börsenreport: Dax steigt auf neues Rekordhoch

Europas Börsen verzeichnen am Montag neue Kursrekorde. Das übliche Sommerloch könnte Anlegern zufolge dieses Jahr ausfallen.