Politik

CSU will weiter in der Bundesregierung bleiben

Lesezeit: 1 min
02.07.2018 11:36
Der bayrische Ministerpräsident Söder schickt ein Zeichen der Entspannung an Bundeskanzlerin Merkel.
CSU will weiter in der Bundesregierung bleiben

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Vor einem für 17 Uhr anberaumten Spitzentreffen von CSU und CDU in Berlin hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) klargemacht, dass die CSU weiter in Berlin regieren will. «Die Stabilität der Regierung steht für uns nicht infrage, auch ein Aufkündigen einer Fraktionsgemeinschaft ist nicht der richtige Weg. Man kann in einer Regierung viel erreichen, aber nicht außerhalb», sagte Söder am Montag am Rande eines Termins in Passau. Ein Austritt aus der Bundesregierung würde die CSU schwächen.

Die CSU sei im Asyl-Streit aber weiterhin überzeugt in der Sache, zugleich aber auch immer kompromissbereit. «Wir haben eine Überzeugung, dass wir an den Grenzen eine verbesserte Sicherheit brauchen. Wir glauben auch, dass wir noch einiges zulegen müssen», betonte Söder. Die CSU sei überzeugt, dass ein Handeln in Deutschland zur Stärkung europäischer Interessen zwingend notwendig sei.

Söder ist der neue starke Mann in der CSU. Er folgte Horst Seehofer im Amt des bayrischen Ministerpräsidenten. Seehofer wollte Söder verhindern und dürfte sich mit seiner am Sonntag bekanntgegebenen Rücktrittsabsicht auch bei der CSU ins Abseits begeben haben. Die CSU ist angesichts widersprüchlicher Meinungsumfragen zwischen einer liberaler Position und der Annäherung an die AfD unschlüssig über den künftig Kurs.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Sanktionen hindern Russland, Anleihezinsen zu bezahlen - erste Gläubiger betroffen

Den Ausschluss Russlands aus westlichen Finanztransaktionssystemen bekommen die ersten Investoren zu spüren.

DWN
Deutschland
Deutschland Experte: Steigende Corona-Inzidenzen sind irrelevant

Die derzeit steigenden Infektionszahlen sieht ein Gesundheitsexperte gelassen. Minister Lauterbach warnt vor einer „Sommerwelle“.

DWN
Politik
Politik G7-Gipfel verhängt weitere Sanktionen gegen Russland - keine Einigung bei Öl und Gold

Unter der Leitung der US-Regierung wird das Sanktionsregime gegen Russland ausgeweitet. Auf wichtigen Feldern besteht aber weiterhin...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Das WEF als Selbstbedienungsladen: Die Nebengeschäfte des Klaus Schwab

DWN-Kolumnist Ernst Wolff zeigt auf: Der Chef des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, ist ein umtriebiger Geschäftsmann.

DWN
Finanzen
Finanzen Was können wir vom Schweizer Rentensystem lernen?

Für die deutsche Altersvorsorge sieht es düster aus. Das belegen Statistiken mittlerweile zu hunderten. Vielleicht hilft ein Blick zu...

DWN
Deutschland
Deutschland KREISS PRANGERT AN: Mehr als 400 Milliarden Euro wandern in die falschen Taschen

DWN-Autor Christian Kreiss stellt höhere Steuern und Enteignungen zur Diskussion.

DWN
Politik
Politik Mythos Europa: Was bleibt außer Überwachung, Bürokratie und dem digitalen Euro?

Prof. Dr. Werner Thiede setzt sich kritisch mit der Vorstellung auseinander, dass ein geeintes Europa die Lösung für alle Probleme sein...