Philippinen: UnionBank senkt mit Blockchain die Betriebskosten

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 3 min
15.08.2018 00:20
Durch die Integration von Blockchain in ihre internen Prozesse konnte die UnionBank ihre Betriebskosten senken.
Philippinen: UnionBank senkt mit Blockchain die Betriebskosten

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

TOP-Meldung

Philippinen: UnionBank senkt mit Blockchain die Betriebskosten

Die Entscheidung, Blockchain in seine internen Prozesse zu integrieren, hat es UnionBank of the Philippines (UBP) ermöglicht, die Betriebskosten zu senken und gleichzeitig mehr über die Anwendung der Technologie zu lernen.

Im Gespräch mit Reportern auf dem jüngsten Philippine Investment Forum sagte Edwin R. Bautista, President und Chief Executive Officer von UnionBank, dass die Bank eine Reihe von internen Blockchain-Anwendungen für das Tagesgeschäft eingeführt hat.

UnionBank ist eine der aktivsten Banken des Landes, wenn es darum geht, Blockchain-Lösungen zu implementieren. Laut Bautista plant die Bank, weitere interne Prozesse auf Blockchain umzustellen, um die Betriebskosten weiter zu senken.

UBP hat festgestellt, dass viele seiner mehr als 700 internen Prozesse bereit sind, auf Blockchain umgestellt zu werden, darunter Geldtransfer, Eröffnung eines Kontos, Scheckclearing und andere.

In einem früheren Interview mit Cryptovest sagte UBP-Vorstandschef Justo Ortiz, dass die Bank sich derzeit nicht nur als Bank, sondern auch als Technologieunternehmen positioniert. Die Bank fördert die Blockchain-Technologie nicht nur intern, sondern wandelt sich auch zu einem Anbieter von Blockchain-Diensten.

Im selben Interview sagte Ortiz, dass ein Grund, warum die Bank Blockchain nutzt, darin besteht, den mehr als 75% der philippinischen Erwachsenen, die kein Bankkonto besitzen, einen Zugang zu Finanzdienstleistungen zu ermöglichen.

Weitere Meldungen

Chinas IT-Ministerium setzt Schwerpunkt auf Blockchain-Labor

  • Chinas Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) hat ein Blockchain-gewidmetes Labor in die Liste seiner Schlüssellabors für 2018 aufgenommen, das am 13. August veröffentlicht wurde.
  • Das Labor wird sich der Nutzung der Blockchain für die Datensicherheitsindustrie und IT widmen und vom Nationalen Forschungszentrum für industrielle Informationssicherheit überwacht werden.
  • Anfang dieses Monats schlug das MIIT eine Reihe von Maßnahmen vor, um die Blockchain-Einführung zu beschleunigen, indem es sagte, dass es die Interaktion mit verschiedenen Lokalitäten und Abteilungen verbessern würde und ein robustes industrielles Ökosystem aufbauen würde, um die Blockchain schrittweise in verschiedene Bereiche zu erweitern.

Südkorea investiert massiv in heimische Blockchain-Branche

  • Südkorea kündigte an, acht Sektoren der heimischen Wirtschaft, einschließlich Blockchain, durch die Investition von 5 Billionen Won (etwa 4,4 Milliarden US-Dollar) im nächsten Jahr zu fördern, berichtet die lokale Medienzeitung Yonhap am Montag.
  • Nach den Ergebnissen eines Treffens mit dem Finanzministerium des Landes hat die Regierung beschlossen, den Betrag, der für Bereiche wie Blockchain, Big Data und künstliche Intelligenz (AI) ausgegeben wurde, im Vergleich zu 2018 um 65 Prozent zu erhöhen.
  • In den nächsten fünf Jahren könnte die Zahl sogar auf 10 Billionen Won steigen, fügte Finanzminister Kim Dong-yeon hinzu.

Blockchain-Unternehmen protestieren, da Korea sie von Steuersenkungen ausnimmt

  • Lokale Krypto-Börsen und Blockchain-bezogene Non-Profit-Vereinigungen haben begonnen, formell gegen die Regierung Südkoreas wegen ihrer umstrittenen Entscheidung zu protestieren, Kryptowährungsunternehmen aus ihrem Steuersenkungsgesetz zu streichen.
  • Anfang dieses Monats veröffentlichte die südkoreanische Regierung einen Rechtsrahmen, der das Wachstum und die Entwicklung von kleinen und mittleren Unternehmen fördern soll.
  • Am 12. August kündigte die südkoreanische Regierung offiziell an, dass mit Kryptowährung verbundene Unternehmen und Blockchain-Projekte sowie Restaurants, Bars und Veranstaltungsbetreiber von dem Gesetz ausgenommen sind.

Meldungen vom 13.08.

Meldung vom 12.08.

Meldungen vom 11.08.

Meldungen vom 10.08.

***

Ab sofort bieten wir unseren Lesern exklusiv einen neuen Service an: den täglichen Blockchain-Monitor.

Dieser Monitor bietet eine Übersicht über die relevantesten aktuellen Entwicklungen um die Blockchain-Technologie aus aller Welt. Der Service ist einzigartig, weil er aus Hunderten ausgewählten Quellen von China und Russland über Japan und Südkorea bis hin zu den USA und Europa alle relevanten News zu Entwicklungen rund um das Thema Blockchain erfasst und die wichtigsten Punkte in Kurzform zusammenfasst.

Hier finden Sie das Archiv des Blockchain-Monitors.

Der Blockchain-Monitor wird nach einer kurzen Einführungszeit nur für Abonnenten zu lesen sein: Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, werden Sie von uns benachrichtigt und können dann ein Abo auswählen: Hier können Sie entscheiden, ob Sie monatlich oder jährlich (Preisvorteil!) abonnieren wollen.

Weitere Meldungen aus dem Tech-Report der DWN finden Sie hier.


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Kommt jetzt der Ausverkauf? Italien plant Verpfändung sämtlichen Staatseigentums gegen Kredite

Italien plant, Staatsimmobilien als Garantien zu hinterlegen, um an Milliarden-Kredite zu gelangen. Dazu zählen unter anderem das Gebäude...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Illegale chinesische Textilarbeiter brachten das Corona-Virus nach Italien: Doch Europa hat keine Kraft, sich gegen Peking aufzulehnen

Corona hat seinen Ursprung in China. Dazu kommt, dass illegale chinesische Textilarbeiter einen großen Anteil daran haben, dass sich das...

DWN
Politik
Politik Ehemaliger britischer Premier Brown plädiert für temporäre Weltregierung

Der ehemalige britische Premierminister Gordon Brown plädiert für die Gründung einer globalen Exekutive, der neben internationalen...

DWN
Technologie
Technologie Singapur baut den autonomen Schlepper - Experten sind skeptisch

Der Hafen von Singapur lässt einen autonomen Schlepper bauen. Die digitale Technik liefert der Schweizer Technologie-Konzern Asea Brown...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Corona: Millionen Amerikaner verlieren ihre Jobs - und damit ihre Krankenversicherung

Millionen Amerikaner, die derzeit ihren Arbeitsplatz verlieren, verlieren damit auch ihre Krankenversicherung. Das gesamte System ist in...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Muss Gazprom um seine Anteile auf dem europäischen Gasmarkt bangen?

Nur 32 Prozent der langfristigen Verträge von Gazprom mit europäischen Kunden sind an den Ölpreis gebunden. Trotzdem muss der russische...

DWN
Politik
Politik Corona-Bonds: Grüne fordern Vergemeinschaftung der Schulden in der Euro-Zone

Die Grünen fordern die Einführung von Corona-Bonds, um Ländern wie Italien und Spanien zu helfen. Damit wollen sie eine...

DWN
Politik
Politik USA wollen ihre Atomwaffen in Europa modernisieren

Die USA wollen ihr Atomwaffen-Arsenal in Europa modernisieren. Derzeit befinden sich dort etwa 150 US-Atomwaffen. Die Orte der...

DWN
Politik
Politik Salvini dreht durch: „Die EU ist eine Höhle von Schlangen und Schakalen“

Der Chef der Lega Nord, Matteo Salvini, hat die EU als eine “Höhle von Schlangen und Schakalen” bezeichnet. Er ist wütend, dass...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft E-LKW-Produzent Nikola Motor peilt Börsengang an

Der E-LKW-Hersteller Nikola Motor Company (NMC) will mit den Einnahmen aus der Notierungsaufnahme der Aktien die E-Mobilität voranbringen.

DWN
Politik
Politik Wenige Hunderttausend bestimmen über das Schicksal von Milliarden: „Nie haben weniger Menschen mehr Umwälzungen bewirkt!“

Der Informations- und Finanzdienst Solvecon liefert in seinem aktuellen Forex-Report einen interessanten Kommentar zur gegenwärtigen...

DWN
Deutschland
Deutschland Globaler Nahrungsmittel-Handel beeinträchtigt: Merkel will Asylbewerber und Studenten zur Feldarbeit heranziehen

In der deutschen Landwirtschaft kommt es zu personellen Engpässen. Nun sollen Asylbewerber und Studenten herangezogen werden. Weltweit...

DWN
Politik
Politik Amerikas Reiche verschanzen sich in Ferienhäusern und auf Yachten

In den USA verlassen immer mehr reiche Personen das Land oder verschanzen sich. Auch viele Bürger versuchen, aus den Städten aufs Land zu...

DWN
Finanzen
Finanzen Großbank ABN Amro zwingt Kunden, ihr Gold billig zu verkaufen

Der Goldmarkt gerät aus allen Fugen. ABN Amro zwingt nun sogar die eigenen Kunden, ihr bei der Großbank eingelagertes Gold innerhalb...

celtra_fin_Interscroller