Finanzen

China: Zentralbank interveniert mit Liquidität für Banken

Lesezeit: 1 min
27.08.2018 17:21
Die chinesische Zentralbank hat am Freitag erneut Liquidität in das Finanzsystem geleitet.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die chinesische Zentralbank hat am Freitag erneut Liquidität in Milliardenhöhe in das Finanz- und Bankensystem des Landes geleitet. Wie die Financial Times berichtet, hat die Notenbank Geschäftsbanken mittelfristige Darlehen im Gesamtumfang von etwa 149 Milliarden Renminbi (rund 18,8 Milliarden Euro) gewährt.

Die Darlehen haben eine Laufzeit von einem Jahr und werden mit 3,3 Prozent verzinst. Da am Freitag Kredite im Volumen von etwa 90 Milliarden Renminbi (etwa 11,3 Milliarden Euro) fällig wurden, belief sich die tatsächliche Netto-Kapitalinjektion ins Finanzsystem auf etwa 7,5 Milliarden Euro.

Die Zentralbank hatte in den vergangenen Wochen mehrfach zusätzliche Liquidität ins System gegeben und die Mindestreserveanforderungen für die Geschäftsbanken des Landes gesenkt, um das Wirtschaftswachstum zu stimulieren. Die Regierung in Peking hatte zudem die Ausgaben für Infrastrukturprojekte erhöht.

Ziel der Zentralbank ist es offenbar, dass das zusätzliche Kapital von den Banken dazu verwendet wird, Anleihen von Unternehmen und Provinzen zu kaufen, damit diese ihr Geschäft beziehungsweise ihre Infrastrukturvorhaben ausweiten können.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Deutschland
Deutschland Banken und Sparkassen vereinheitlichen ihre Online-Bezahlverfahren

Kunden deutscher Banken sollen es beim Shoppen im Internet künftig einfacher haben. Die heimische Kreditwirtschaft verzahnt ihre...

DWN
Politik
Politik Der „Great Reset“ ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine Realität

Der „Great Reset“ wird in der Öffentlichkeit als Verschwörungstheorie abgetan. Doch das stimmt nicht. Es handelt sich dabei um eine...

DWN
Deutschland
Deutschland Nationale Maritime Konferenz: Der deutsche Schiffbau steckt in einer Jahrhundert-Krise

Der Schiffbau steckt in der Krise. Die Corona-Pandemie hat die Werften schwer getroffen. Aber es gibt noch ein anderes Problem, für das...

DWN
Finanzen
Finanzen Alzheimer: So bewahren Sie Freiheit, Finanzen und Lebensqualität trotz Diagnose

Betroffene und Angehörige reagieren zuerst geschockt auf die Diagnose von Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen. Doch gerade in diesen...

DWN
Deutschland
Deutschland BGH schließt Gesetzeslücke für klagende Wohnungseigentümer

Zahlreiche Wohnungsbesitzer in Rechtsstreitigkeiten können aufatmen. Trotz einer Gesetzesreform können sie erstmal im Alleingang Prozesse...

DWN
Deutschland
Deutschland Einmalige Vermögensabgabe durch Super-Reiche könnte dem Bund 310 Milliarden Euro bescheren

Durch eine einmalige Vermögensabgabe durch Multimillionäre in Deutschland könnte der Bund 310 Milliarden Euro einnehmen, um die...

DWN
Politik
Politik Der Kalte Krieg hat niemals aufgehört: Die USA setzen ihre Interventionspolitik unbeirrt fort

Trotz des Zusammenbruchs der Sowjetunion erließen die USA vor über 20 Jahren die Doktrin der "Überlegenheit auf allen Ebenen". Sie gilt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Nanotechnologie: US-Unternehmen Techniplas soll Kerngeschäft von Nanogate übernehmen

Nachdem die Saarbrücker Nanotechnologiefirma Nanogate Insolvenz angemeldet hat, will das Unternehmen nun wesentliche Teile seines...