Machtpoker im Ländle: Özdemir erteilt rotierender Staatskanzlei eine Absage
Nach der Zitterpartie bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg verhärten sich die Fronten zwischen den potenziellen Koalitionspartnern. Während die Union mit dem unkonventionellen Modell einer geteilten Amtszeit liebäugelt, setzt Wahlsieger Cem Özdemir (Grüne) ein deutliches Stoppsignal. Er beharrt ohne Abstriche auf dem Regierungsanspruch seiner Partei und weist die „Halbzeit-Ideen“ der CDU entschieden zurück.
Nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg mit je 56 Mandaten für Grüne und CDU eskaliert der Streit um das Ministerpräsidentenamt. Was fordert Özdemir? (Foto: dpa)
Foto: Marijan Murat
Im Folgenden:
Warum Özdemir das Rotationsmodell der CDU für Baden-Württemberg klar ablehnt.
Wie CDU-Chef Hagel den Preis für Koalitionsverhandlungen mit den Grünen hochtreibt.
Weshalb die Pattsituation im Stuttgarter Landtag die Regierungsbildung so kompliziert macht.
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