Finanzen

Mining-Angriffe steigen in der ersten Jahreshälfte sprunghaft an

Lesezeit: 2 min
30.08.2018 17:26
Bösartige Angriffe zum Krypto-Mining auf fremden Computern sind in der ersten Hälfte dieses Jahres um 956 Prozent angestiegen.
Mining-Angriffe steigen in der ersten Jahreshälfte sprunghaft an

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

TOP-Meldung

Mining-Angriffe steigen in der ersten Jahreshälfte sprunghaft an

Bösartige Kryptomining-Angriffe sind von der ersten Jahreshälfte 2017 zur ersten Jahreshälfte 2018 sprunghaft um 956 Prozent angestiegen, berichtet die IT-Sicherheitsfirma Trend Micro.

In ihrem neuesten Midyear Security Roundup stellten Trend Micro Forscher fest, dass es in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 mehr als 787.000 Erkennungen bösartiger Kryptowährungs-Mining-Software gab, gegenüber 74.500 Erkennungen in einem ähnlichen Zeitraum im Jahr 2017. Die entdeckten Cryptojacking-Programme beinhalten sowohl legitime Mining-Tools als auch dedizierte Malware.

Der Bericht sagte, dass die Forscher auch "47 neue Malware-Familien für das Krypto-Mining entdeckt haben", was bedeutet, dass neue Gruppen dieses Jahr begonnen haben, diese Programme zu entwickeln, anstatt nur ein paar schlechte Akteure, die die gleiche Malware verwenden.

Angreifer haben sich zunehmend mit Cryptojacking beschäftigt oder Unternehmen und Computer anderer Opfer benutzt, um Kryptowährungen zu minen, heißt es in dem Bericht. Dies ist ein Problem für Unternehmen, die sich dieser potenziellen Gefahren bewusst sein müssen.

"Aus Sicht eines Unternehmens ist das Vorhandensein von nicht autorisierten Krypto-Minern im Netzwerk eine rote Fahne nicht nur für das betroffene einzelne Benutzergerät, sondern auch für die gesamte Netzwerksicherheit ... Die neue Herausforderung für Unternehmen liegt in der Tatsache, dass Miner weniger sichtbare, leisere Bedrohungen sind, deren Nicht-Erkennung wahrscheinlich ein falsches Gefühl der Sicherheit hervorruft."

Cryptojacking kann zudem die Hardware beschädigen, was zu verkürzten Lebensdauern für die Computer von Unternehmen führt und die Netzwerkleistung beeinträchtigt, so der Bericht. Die Computer von Benutzern können auch langsamer werden, was sich auf ihre Fähigkeit auswirkt, ihre Maschinen nach Bedarf zu nutzen.

Weitere Meldungen

Südkorea: Startup sammelt 32 Millionen Dollar ein, um Stablecoin zu entwickeln

  • Der südkoreanische E-Commerce-Marktplatz Ticket Monster (TMON) gab am Mittwoch bekannt, dass er eine Finanzierungsrunde über 32 Millionen Dollar für seinen neuen Stablecoin Terra abgeschlossen hat.
  • Zu der Runde tragen einige der bekanntesten Namen der Kryptowährungsbranche bei, darunter die Binance Labs, OKEx und Huobi Capital sowie Fonds wie Polychain Capital.
  • Die Leiterin von Binance Labs, Ella Zhang, hob das bestehende Partnernetzwerk von TMON hervor, das bereits auf die Nutzung des Tokens warte.

Meldungen vom 29. August

Meldungen vom 28. August

Meldungen vom 27. August

Mehr Themen finden Sie im Krypto-Monitor der DWN.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Das WEF als Selbstbedienungsladen: Die Nebengeschäfte des Klaus Schwab

DWN-Kolumnist Ernst Wolff zeigt auf: Der Chef des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, ist ein umtriebiger Geschäftsmann.

DWN
Deutschland
Deutschland KREISS PRANGERT AN: Mehr als 400 Milliarden Euro wandern in die falschen Taschen

DWN-Autor Christian Kreiss stellt höhere Steuern und Enteignungen zur Diskussion.

DWN
Finanzen
Finanzen Was können wir vom Schweizer Rentensystem lernen?

Für die deutsche Altersvorsorge sieht es düster aus. Das belegen Statistiken mittlerweile zu hunderten. Vielleicht hilft ein Blick zu...

DWN
Politik
Politik Mythos Europa: Was bleibt außer Überwachung, Bürokratie und dem digitalen Euro?

Prof. Dr. Werner Thiede setzt sich kritisch mit der Vorstellung auseinander, dass ein geeintes Europa die Lösung für alle Probleme sein...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Gefährdet der Ukraine-Krieg die Neue Seidenstraße?

Um sein gigantisches Projekt umzusetzen, ist für China eines ganz besonders wichtig: Frieden. Doch in der Ukraine tobt der Krieg. Wie wird...

DWN
Technologie
Technologie Künstliche Intelligenz soll Senioren schützen

Zwei Unternehmen wollen die Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Pflegeeinrichtungen vorantreiben.

DWN
Finanzen
Finanzen Zinswende der EZB trifft Deutschland besonders hart

Durch die EZB-Zinswende müssen die Euro-Staaten künftig wieder höhere Zinsen zahlen. Besonders hart trifft dies jene Staaten, die...