Technologie

SBI Ripple Asia erhält Lizenz für Blockchain-App

Lesezeit: 2 min
27.09.2018 03:06
Die Behörden erlauben SBI Ripple Asia den Start der Blockchain-basierten App "MoneyTap" mit Anschluss ans Bankensystem.
SBI Ripple Asia erhält Lizenz für Blockchain-App

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

TOP-Meldung

SBI Ripple Asia erhält Lizenz für Blockchain-basierte Zahlungs-APP

Ein Joint Venture zwischen SBI Holdings und Ripple ist der Einführung seiner Blockchain-basierten Zahlungs-App für Konsumenten einen Schritt näher gekommen.

SBI Ripple Asia hat am Mittwoch die Registrierung beim Kantou-Büro des japanischen Finanzministeriums als lizenzierter Agent für den Umgang mit elektronischen Zahlungen bekannt gegeben.

Der Schritt ebnet den regulatorischen Weg für SBI Ripple Asia, seine Zahlungs-App "MoneyTap" einzuführen, die Peer-to-Peer-Geldtransfers für Endnutzer über ein DLT-Netzwerk ermöglichen soll.

Laut Japans Financial Services Agency (FSA) muss jedes Unternehmen, das als Agent für elektronische Zahlungen mit den offenen APIs der Banken agieren will, bei lokalen Finanzämtern registriert sein. Diese gesetzliche Verpflichtung trat am 1. Juni in Kraft.

SBI Ripple Asia sagte, dass MoneyTap unter diese regulatorische Kategorie als Drittanbieter-Transaktionsagent fällt, weil es Blockchain als zugrunde liegende Technologie verwendet und sich mit offenen APIs mit den teilnehmenden inländischen Finanzinstituten verbindet.

Im März hatte SBI Ripple Asia seinen Plan zur Einführung einer Blockchain-basierten Zahlungs-App für japanische Verbraucher in drei inländischen Banken bekannt gegeben, der schließlich auf mehr als 60 Finanzinstitute ausgeweitet werden soll.

Takashi Okita, CEO von SBI Ripple Asia, sagte letzten Monat, dass das Unternehmen den Service im Herbst offiziell einführen wolle. Die Anwendung werde sowohl auf iOS- als auch auf Android-Geräten verfügbar sein.

Die Nachrichten folgen auch einem Bericht vom Dienstag, dass die SBI Group derzeit ihren eigenen DLT-basierten Krypto-Token namens "S Coin" testet, um die Effizienz von Massenzahlungen auf mobilen Geräten zu steigern.

Weitere Meldungen

Dell prüft Blockchain, um im Server-Markt wettbewerbsfähig zu bleiben

  • Der Technologiegigant Dell EMC Technologies plant, eine führende Position auf dem indischen Servermarkt einzunehmen, indem Produkte mit Blockchain-Fähigkeiten eingeführt werden, berichtet die lokale Nachrichtenagentur Economic Times India am 26. September.
  • Dell hat Blockchain, künstliche Intelligenz (AI), Datenanalyse und Cloud-Compliance als Schlüsselmerkmale identifiziert, die das Unternehmen vorantreiben wird, um seinen Vorsprung zu halten.
  • Dell verzeichnete im ersten Quartal 2018 mit einem Marktanteil von 28,3 Prozent den höchsten Gesamtmarktanteil am indischen Servermarkt, verglichen mit 19,4 Prozent im Vorquartal.

Blockchain-Test bei Amazon Cloud erreicht 30.000 Transaktionen pro Sekunde

  • Ein Blockchain-System, das von der australischen National Science Agency (CSIRO) und der Sydney University entwickelt wurde, behauptet, bei einem Test auf Amazon Cloud einen Benchmark von 30.000 Transaktionen pro Sekunde gesetzt zu haben.
  • Der Technologiezweig von CSIRO, Data61 und der Concurrent Systems Research Group an der Universität von Sydney hat Red Belly Blockchain als "Absolvent" von CSIROs Pre-Accelerator-Programm ON Prime gegründet.
  • Red Belly Blockchain wurde auf 1.000 Maschinen in 18 Regionen getestet, darunter Nord- und Südamerika, Australien und Europa.

UN-Programm erweitert Blockchain-Tests auf afrikanische Lieferkette

  • Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) erweitert seine Blockchain-Tests von der Flüchtlingshilfe im Nahen Osten zum Supply Chain Management in Afrika.
  • Konkret wird das neue Projekt die Bewegung von Nahrungsmitteln aus dem Hafen von Dschibuti überwachen, wo das WFP Sendungen erhält, nach Äthiopien, wo sich viele seiner Lebensmittelbetriebe befinden.
  • Unabhängig davon plant das WFP auch eine Initiative, um syrische Flüchtlingsfrauen in Jordanien über die Verwaltung ihrer personenbezogenen Daten und die Kontrolle des Zugangs Dritter zu ihr in einem Blockchain-System zu informieren.

Meldungen vom 25.09.

Meldungen vom 24.09.

Meldungen vom 23.09.

Meldungen vom 22.09.

Mehr Blockchain-Themen finden Sie hier.

Weitere Meldungen aus dem Tech-Report der DWN finden Sie hier.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Finnland soll ab Samstag kein russisches Gas mehr bekommen

Russland stellt Samstagmorgen die Gaslieferungen nach Finnland ein. Ab 06:00 Uhr werde kein Gas mehr fließen, teilt der finnische...

DWN
Deutschland
Deutschland JP Morgan nimmt verstärkt deutschen Mittelstand ins Visier

Die US-Großbank JP Morgan nimmt verstärkt den deutschen Mittelstand ins Visier. Doch der Markt ist bereits hart umkämpft.

DWN
Politik
Politik Türkei provoziert Nato mit Eindringen in griechischen Luftraum nahe US-Basis

Zwei türkische Kampfjets sind am Freitag in den griechischen Luftraum eingedrungen und näherten sich Alexandroupolis, das US-Militär...

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Politik
Politik Zwei Brüder im Geiste: Russland kämpft in der Ukraine - China probt den Krieg

Während der Ukraine-Krieg Europa in Atem hält, fährt China in den Gewässern des Pazifiks schwere Geschütze auf.

DWN
Deutschland
DWN
Politik
Politik Spannungen nehmen weiter zu: China entsendet Zerstörer und Flugzeugträger / Sorge auf Okinawa

Geraten jetzt auch Japan und andere pazifische Anrainerstaaten ins Visier der chinesischen Streitkräfte?

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesetat 2022 sieht zweithöchste Neuverschuldung der Geschichte vor

Im Bundeshaushalt 2022 ist eine Neuverschuldung von 138,9 Milliarden Euro vorgesehen. Und ein erheblicher Posten ist dabei noch nicht...