Finanzen

Deutsche Exporte in die Türkei brechen im August ein

Lesezeit: 1 min
17.10.2018 17:10
Die drastische Abwertung der Lira lässt die deutschen Exporte in die Türkei einbrechen.
Deutsche Exporte in die Türkei brechen im August ein

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Im August fiel die Ausfuhr von Waren mit 1,3 Milliarden Euro um rund 27 Prozent niedriger aus als im Vorjahresmonat, wie aus Reuters am Mittwoch vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. In den sieben Monaten davor waren die Exporte in die Türkei dagegen noch um fast vier Prozent auf knapp 12,7 Milliarden Euro gestiegen.

Hinter dem Einbruch dürfte die schwere Währungskrise stecken. Im August rutschte die türkische Lira bis auf das Rekordtief von rund 6,50 je Dollar ab. Das verteuert Importe für die Türkei, deren Währung seit Jahresbeginn etwa 40 Prozent an Wert verloren hat. Inzwischen hat sich der Kurs etwas erholt und liegt bei 5,40 je Dollar.

2017 gingen Waren "Made in Germany" im Wert von 21,5 Milliarden Euro in die Türkei, womit das Land in der Rangliste der wichtigsten deutschen Kunden den 16. Platz einnimmt. Das Volumen entspricht knapp zwei Prozent der gesamten deutschen Ausfuhren.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Ärzte-Zeitung ruft zur Bewertung Lauterbachs auf: Resultat ist Schulnote 6

Die Leser der Ärzte-Zeitung haben eine eindeutige Meinung von Gesundheitsminister Lauterbach.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Putin: Europa begeht mit Energiepolitik «wirtschaftlichen Selbstmord»

Putin sagte, dass die hohen Energiepreise schon jetzt die Konkurrenzfähigkeit der Industrie in der EU schmälerten. Russland wende sich...

DWN
Politik
Politik US-Justizministerium: Allianz-Fondsmanager haben Anleger betrogen

Nach Ansicht des US-Justizministeriums haben Hedgefonds-Manager einer Allianz-Tochter die Entwicklung der Fonds über Jahre hinweg...

DWN
Finanzen
Finanzen Bärenmarkt voraus: Was Anleger derzeit von professionellen Tradern lernen können

Investoren und Trader betrachten Märkte aus geradezu gegensätzlichen Perspektiven, die beide Erfolg haben können. Doch in einem...

DWN
Finanzen
Finanzen IWF erhöht Anteil von Dollar und Yuan bei Sonderziehungsrechten

Während Dollar und Yuan an Gewicht zulegen, verlieren die drei anderen im Korb der Sonderziehungsrechte vertretenen Währungen an...

DWN
Deutschland
Deutschland Windräder: Söder warnt Habeck vor Wortbruch bei Abstandsregeln

Der bayerische Ministerpräsident warnt den Wirtschaftsminister, die vereinbarten Abstandsregeln für Windräder zu kippen.

DWN
Deutschland
Deutschland Dax-Konzerne melden Rekordquartal, doch die Aussichten sind mies

Viele deutsche Börsenschwergewichte präsentierten zu Jahresbeginn Bestmarken bei Umsatz und Gewinn. Doch die Aussichten haben sich...

DWN
Deutschland
Deutschland Impfpflicht weiter auf dem Tisch: Drei Bundesländer geben nicht auf

Die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Bayern dringen auf einen Neuanlauf im Bundestag für eine Impfpflicht ab 60 Jahren.