Politik

Merkel spricht über ihre Nachfolge

Lesezeit: 1 min
23.10.2018 18:12
CDU-Chefin Merkel spricht erstmals über ihre Nachfolge-Regelung.
Merkel spricht über ihre Nachfolge

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

CDU-Chefin Angela Merkel ist nicht der Meinung, sie müsse ihre Nachfolge selbst regeln. "Alle Versuche, dass diejenigen, die heute oder in der Vergangenheit tätig waren, ihre Nachfolge bestimmen wollen, sind immer total schiefgegangen", sagte die CDU-Chefin im Interview mit HR.Info am Dienstag. Durch ein neues Kabinett, eine neue Generalsekretärin und die Veränderungen in der Unions-Bundestagsfraktion gebe es bereits eine neue personelle Aufstellung. Ihre Devise sei, dass diejenigen, die "etwas Herausragendes leisten, auch Möglichkeiten haben sollen, zu zeigen, was in ihnen steckt". Mit den CDU-Ministerpräsidenten und jungen Ministern habe die CDU ein "tolles Angebot". "Ansonsten macht mir meine Arbeit Freude."

Merkel warnte außerdem vor Rückschlüssen der hessischen Landtagswahl auf den Bund und ihre eigene Zukunft. "Es kann nicht jede Landtagswahl dann zu einer kleinen Bundestagswahl stilisiert werden. Das ist falsch. Es geht um viel für die Bürger in Hessen", sagte die Kanzlerin Hintergrund sind Spekulationen, dass starke Verluste der CDU oder eine Ablösung von Ministerpräsident Volker Bouffier bei der Hessenwahl am Sonntag ihre Wiederwahl als CDU-Chefin im Dezember auf dem Bundesparteitag gefährden könnten.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Ausweg aus der Krise durch alternative Bezahlplattform

Das Vertrauen in die Banken und die Politik schwindet zusehends. Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage, welche aufgrund der Covid-19...

DWN
Technologie
Technologie Ein nationaler Stromausfall rückt immer näher: Deutschland schaufelt sich mit seiner radikalen Energie-Politik sein eigenes Grab

DWN-Kolumnist Ronald Barazon liefert eine brisante Analyse der fehlenden Energiesicherheit unseres Landes.

DWN
Politik
Politik Keine Masken, keine Polizei, keine Lockdowns: Wie DWN-Autor Christian Kreiß die Pandemie in Costa Rica erlebte

Um den Anti-Corona-Maßnahmen in Deutschland zu entfliehen, verbrachte Christian Kreiß drei Monate in Costa Rica. Der DWN-Autor liefert...

DWN
Finanzen
Finanzen Ökonom: Goldgedeckte Kryptowährungen könnten Fiat-Währungen ersetzen

Das internationale Währungssystem wird sich verändern. Das Fiat-Geldsystem befindet sich auf dem Rückzug. Stattdessen könnten nach...

DWN
Finanzen
Finanzen Neues Währungssystem: IWF spricht von „Revolution“ beim digitalem Zentralbankgeld

Der IWF predigt eine regelrechte „Revolution“ bei digitalen Zentralbankwährungen. Als positives Beispiel wird die Einführung einer...

DWN
Finanzen
Finanzen Darum sollten Sie Ihren Nachlass rechtzeitig regeln

Niemand denkt gerne an den eigenen Tod. Und doch ereilt er uns irgendwann alle. Vor allem, wenn man selbst Kinder hat, sollte man früh...

DWN
Politik
Politik Deutschland steuert mit voller Wucht auf Rot-Rot-Grün zu

Die Grünen und ihre politischen Ziele passen in das Konzept des Weltwirtschaftsforums. Das gilt auch für die SPD und die aktuelle Gestalt...

DWN
Finanzen
Finanzen Erdogan verbietet Zahlungen mit Kryptowährungen, Bitcoin-Kurs fällt um drei Prozent

Die Türkei hat Zahlungen mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen verboten.

DWN
Politik
Politik Bis zu 15 Jahre Haft drohen: Gericht startet Prozess gegen Salvini wegen Boots-Flüchtlingen

Ein Gericht auf Sizilien hat die Eröffnung eines Prozesses gegen den Chef der Lega-Partei, Matteo Salvini, wegen seiner...