Deutsche Wirtschaft fürchtet US-Maßnahmen gegen China-Deals

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
28.10.2018 23:28
Die Deutsche Wirtschaft befürchtet, dass die USA ihr China-Geschäft ins Visier nehmen könnte.
Deutsche Wirtschaft fürchtet US-Maßnahmen gegen China-Deals

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Aus der deutschen Wirtschaft werden Befürchtungen laut, dass die USA verstärkt auch deutsche Firmen in den Handelsstreit mit China hineinziehen. Der Vorsitzende des Asien-Pazifik-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, Hubert Lienhard, hält es der FAZ zufolge für möglich, dass US-Präsident Donald Trump deutsche Unternehmen auffordern könnte, ihr Geschäft in der Volksrepublik zurückzufahren. Trump könnte demnach seine Appelle mit Vergeltungsdrohungen untermauern. Im Falle des Iran habe sich gezeigt, wie Vorstandschefs plötzlich entscheiden mussten zu bleiben oder zu gehen. "Manchmal haben wir vergessen, dass Amerika die größte Wirtschafts- und die größte Militärmacht ist", sagte Lienhard laut Vorabbericht.

Trump fordert die Neuverhandlung des Atomabkommens mit dem Iran. Um Druck auszuüben, hat er US-Sanktionen gegen das Land wieder in Kraft gesetzt. Die Bundesregierung und die EU wollen den hiesigen Firmen zwar weiter Iran-Geschäfte ermöglichen, können sie aber nicht vor US-Strafen schützen.

Lienhard signalisierte zugleich Unterstützung für die Position von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Fall des getöteten Journalisten Jamal Khashoggi. Merkel hatte jüngst im Gegensatz zu Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den Vorstoß der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft für ein Waffenembargo gegen Saudi-Arabien begrüßt. "Wenn die Kanzlerin zu dem Schluss kommt, dass es so nicht geht, wird die Industrie ihr folgen", sagte Lienhard.


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Brexit - wen kümmert´s? Impressionen aus einem unaufgeregten Land

DWN-Korrespondent Ronald Barazon ist nach Großbritannien gereist, sieht sich im Land um und sucht nach Vorbereitungen der Briten auf den...

DWN
Finanzen
Finanzen Christine Lagarde: Eine Frau will nach oben

Über Christine Lagarde wird ausschließlich im Zusammenhang mit finanzpolitischen Themen berichtet. Die EZB-Chefin steht vor allem in...

DWN
Finanzen
Finanzen Das Zeitalter der entfesselten Spekulation in der Altersvorsorge hat begonnen

Weil die privaten Altersvorsorge-Systeme keine Rendite mehr erwirtschaften können, erwägt die EU eine komplette Öffnung – auch und...

DWN
Finanzen
Finanzen Das Sterben der internationalen Banker geht weiter

In den vergangenen Jahren sind mindestens 85 international hochrangige Banker unter seltsamen Umständen ums Leben gekommen.

DWN
Finanzen
Finanzen Goldman Sachs beendet Zusammenarbeit mit rein „weißen und männlichen“ Vorständen

Um die Vielfalt zu fördern, will die US-Investmentbank Goldman Sachs keine Börsengänge von Unternehmen mehr begleiten, deren...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft EU-Länder setzen bei Waffen auf „Made in USA”

Die meisten EU-Länder decken sich hauptsächlich mit Rüstungsgütern aus den USA ein.

DWN
Politik
Politik Mit der Geduld am Ende: Zehntausende Griechen protestieren gegen Migrationskrise auf den Inseln

Offenbar geht den Griechen auf den von der Migrationskrise betroffenen Insel langsam die Geduld aus. Es kam erstmals zu einem koordinierten...

DWN
Politik
Politik „Würdiger Lebensstandard“: Asylzentren dürfen Gewalttäter nicht rausschmeißen

Einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes zufolge dürfen Asylzentren gewalttätige Bewohner nicht ausschließen.

DWN
Deutschland
Deutschland Polnische LOT rettet den bankrottreifen Ferienflieger Condor

Der finanziell angeschlagene Ferienflieger Condor hatte noch bis Ende März Zeit, einen neuen Investor zu finden - ansonsten hätte ein...

DWN
Deutschland
Deutschland Geplante Tesla-Fabrik in Brandenburg: IG Metall befürchtet Aushebelung von Arbeitnehmerrechten

Es bahnt sich Streit um die neue geplante Großfabrik von Tesla in Brandenburg an: Die Gewerkschaften werfen dem Hersteller vor, das...

DWN
Politik
Politik Iran plant Cyber-Angriffe auf westliche Atomkraftwerke

Der Iran hat bereits eine ganze Reihe wirkungsvoller Cyber-Angriffe im Nahen Osten durchgeführt. Jetzt warnt ein Experte: Auch Ziele in...

DWN
Politik
Politik SPD schließt Sarrazin aus - weil sie keine besseren Argumente hat

Die SPD wirft Thilo Sarrazin aus der Partei. Mit den Thesen des umstrittenen Autors setzt sich die Parteiführung nicht auseinander -...

DWN
Deutschland
Deutschland Baden-Württemberg: Mann erschießt sechs Familienmitglieder

Nach Schüssen in Rot am See im Nordosten Baden-Württembergs hat die Polizei bestätigt, dass sechs Menschen ums Leben gekommen sind.

DWN
Politik
Politik Deutschland setzt aktive Rolle im Libyen-Konflikt fort: Maas nimmt an Friedens-Gipfel in Algerien teil

In Algerien fand ein Libyen-Gipfel unter Beteiligung von sechs afrikanischen Staaten statt. Außenminister Heiko Maas reiste zum Gipfel, um...

celtra_fin_Interscroller