Türkei: Trump sagt Auslieferung Gülens zu

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
Türkei  
USA  
 
Lesezeit: 1 min
16.12.2018 15:38
US-Präsident Donald Trump hat der Türkei nach Angaben der Regierung in Ankara die Auslieferung des Predigers Fethullah Gülen zugesagt.
Türkei: Trump sagt Auslieferung Gülens zu

Mehr zum Thema:  
Türkei > USA >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Türkei  
USA  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Trump habe laut Reuters seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan bei einer Begegnung am Rande des G20-Gipfels in Argentinien gesagt, die USA arbeiteten an der Überstellung Gülens und weiterer Personen, so der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Sonntag in Doha.

"In Argentinien hat Trump Erdogan gesagt, sie arbeiteten daran, Gülen und andere auszuliefern", erklärte Cavusoglu. Erdogan macht den im US-Exil lebenden Gülen für den Putschversuch im Juli 2016 verantwortlich und bemüht sich seit langem um dessen Auslieferung aus den USA. Vergangene Woche kündigte Erdogan an, er werde einen neuen Anlauf starten, um die Finanzströme der Gülen-Bewegung im Ausland abzuschneiden. Nach dem Scheitern des Aufstands wurden zahlreiche Personen in der Türkei verhaftet oder aus dem Staatsdienst entlassen. Gülen weist die Vorwürfe zurück.

Gülen lebt in Pennsylvania. Die türkische Regierung hatte nach dem Putsch behauptet, Gülen sei ein CIA-Mann. Die Obama-Regierung hatte die Auslieferung nie ausgeschlossen, jedoch stets darauf verwiesen, dass man noch nicht genügend Beweise für eine Verwicklung Gülens in den Putsch habe.

Zuletzt hatte der von der Türkei freigelassene US-Bürger Andrew Brunson der US-Regierung die Auslieferung Gülens empfohlen.

Laut türkischen Angaben sollen in Deutschland zahlreiche Mitarbeiter Gülens tätig sein, deren Auslieferung Erdogan ebenfalls seit längerem fordert.

Die Türkei wirft auch Deutschland vor, nicht hart genug gegen Anhänger der Gülen-Bewegung vorzugehen. Deutschland sei weit davon entfernt, den türkischen Forderungen zu entsprechen, kritisierte Cavusoglu Mitte November. Erdogan hatte im September von Deutschland die Auslieferung von Hunderten Anhängern der Gülen-Bewegung gefordert. Im Gegensatz zur kurdischen Arbeiterpartei PKK ist die Gülen-Bewegung in Deutschland nicht verboten.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
Türkei > USA >

DWN
Unternehmen
Unternehmen Elektromobilität: In jedem Wandel stecken Chancen

Emissionen verringern, Kosten sparen und Imagegewinne erzielen – die Gründe für Unternehmen, in der Flotte auf Fahrzeuge mit...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Finanzelite profitiert von angeblichem Enthüllungsbericht: Frontalangriff auf die Deutsche Bank

Das Medienportal "Buzzfeed" behauptet, bisher unbekannte Verfehlungen der Deutschen Bank aufgedeckt zu haben. DWN-Kolumnist Ernst Wolff...

DWN
Politik
Politik Ein Licht im Osten, Teil eins: Warum die Weißrussen die Solidarität Europas verdienen

Der ehemalige polnische Ministerpräsident Donald Tusk ruft Europa dazu auf, die Demonstranten in Weißrussland zu unterstützen.

DWN
Politik
Politik Polen und die USA, 1. Teil: Vereint gegen Deutschland und Russland

Polen begegnet Deutschland und Russland traditionell mit Argwohn. Warschau ist längt nach Washington ausgeschwenkt, um bald eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Coronas Erbe: Schulden, Schulden und noch mehr Schulden

Seit Jahren steigen die Schulden weltweit deutlich an. Seit Jahresbeginn sind nun alle Dämme gebrochen. Die EU hat derweil Eurobonds durch...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Nach dem Brexit: Entsteht ein neuer Handelsraum zwischen Lissabon und Wladiwostok?

Ein verstärkter Handel mit den Ländern der Eurasischen Wirtschaftsunion könnte den Brexit für Deutschland und Europa wirtschaftlich...

DWN
Finanzen
Finanzen Japans aggressive Geldpolitik ist gescheitert: Werden EZB und EU daraus lernen?

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe ist zurückgetreten, weil er mit seiner Wirtschaftspolitik gescheitert ist. EZB und EU können aus den...

DWN
Politik
Politik USA wütend: Vatikan will an Geheimabkommen mit China festhalten

Der Vatikan will an einem Geheimabkommen mit China festhalten. Doch die USA fordern vom Papst, dass dieser das Abkommen auslaufen lässt....

DWN
Deutschland
Deutschland „Photovoltaik-Sozialismus“: Ausbau der Erneuerbaren Energien geht am Verbraucher vorbei

Ein Änderungsantrag zum EEG-Gesetzt verspricht Großes für die Zukunft, macht die Eigenversorgung mit Solarstrom aber unattraktiv. Aus...

DWN
Politik
Politik Bundesregierung plant Pflicht zu CO2-freiem Kerosin im Flugverkehr

Die Bundesregierung treibt den Klimakampf schneller voran, als von der EU vorgegeben. Einem Gesetzentwurf zufolge sollen bis 2030...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Gazprom sieht bis Ende 2021 eine vollständige Erholung der Öl-Nachfrage

Nach einer Prognose von Gazprom soll sich die Ölnachfrage bis Ende des Jahres erholen.

DWN
Deutschland
Deutschland Heute Klima-Demos: Spielen Corona-Abstandsregeln keine Rolle mehr?

Heute finden deutschlandweit Klima-Demos der Initiative „Fridays for Future“ statt. Umweltministerin Schulze sagte, sie sei...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Polen baut eigene Gasleitung, kappt die Verbindung mit Russland immer mehr

Was viele Länder schon seit langem versuchen, dürfte dem größten östlichen EU-Mitglied nun gelingen: Seine Abhängigkeit vom...

DWN
Politik
Politik Salafisten bewaffnen sich: Steuert die Türkei auf einen Bürgerkrieg zu?

Berichten zufolge sollen sich Salafisten-Gruppen in der Türkei für einen Bürgerkrieg bewaffnen.

DWN
Deutschland
Deutschland Gewerkschaft will Kontaktdaten von Restaurant-Besuchern digital erfassen

Die Kellner scheuen sich, die von ihren Gästen wegen Corona anzugebenden Kontaktdaten zu kontrollieren. Daher sollte nach Ansicht der...

celtra_fin_Interscroller