Politik

Russland beginnt Raketen-Manöver vor Syriens Küste

Lesezeit: 1 min
09.01.2019 14:27
Die russische Marine hat vor der syrischen Küste mit einem Raketen-Manöver begonnen.
Russland beginnt Raketen-Manöver vor Syriens Küste

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die russische Marine wird heute ein Raketen-Manöver vor der Küste Syriens abhalten. Das geht nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS aus einer Notice To Airmen (NOTAM) hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. "Die russischen Marineübungen (die praktische Raketenabwehrübung) werden am 9. und 10. Januar, vom 16. bis 17. Januar, vom 23. bis 24. Januar und vom 30. bis 31. Januar stattfinden", heißt es in der NOTAM.

Anfang September 2018 führte die russische Marine im Mittelmeer Übungen durch, bei denen die neuesten taktischen Techniken und Methoden für den Einsatz von Marinegruppen und der Luftfahrt angewandt wurden. An den Übungen waren 25 Kampfschiffe und -schiffe beteiligt, darunter zwei U-Boote und 30 Flugzeuge, berichtet Naval Today.

Die NATO-Sprecherin Oana Lungescu führt in einer Stellungnahme an die Deutschen Wirtschaftsnachrichten aus: "Die russische Marine hat beträchtliche Seestreitkräfte in das Mittelmeer entsandt, darunter mehrere Schiffe, die mit modernen Marschflugkörpern ausgerüstet sind. Viele NATO-Verbündete grenzen an das Mittelmeer, und unsere Marinen operieren ständig dort. Deshalb überwachen wir die Marineaktivitäten in der Region, einschließlich der russischen. Wir werden nicht über die Absichten der russischen Flotte spekulieren, aber es ist wichtig, dass alle Akteure in der Region Zurückhaltung üben und die ohnehin katastrophale humanitäre Lage in Syrien nicht weiter verschärfen."

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

OGLAS
DWN
Ratgeber
Ratgeber Auf die Zukunft setzen: Energie professionell managen

Die aktuelle Energiekrise bewegt deutsche Unternehmen. Angesichts steigender Energiepreise macht sich Verunsicherung breit. Gleichzeitig...

DWN
Finanzen
Finanzen Sicherer Hafen: Yen ist der große Gewinner der Bankenkrise

Vor dem Hintergrund der Bankenkrise erlebt der Yen ein massives Comeback. Investoren fliehen in die japanische Währung, um ihre Felle ins...

DWN
Politik
Politik Taiwan verliert seine letzten Freunde an China

Nun hat auch Honduras seine diplomatischen Beziehungen zu Taiwan abgebrochen und sich stattdessen China zugewandt. Die Luft für den...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Trotz Corona: PetroChina meldet Rekord-Gewinn für 2022

Obwohl die Corona-Beschränkungen die Nachfrage nach Kraftstoffen in China dämpften, meldet der größte Ölproduzent PetroChina des...

DWN
Finanzen
Finanzen Kuwait verkauft Mercedes-Aktien für 1,4 Milliarden Euro

Kuwaits Staatsfonds hat überraschen eine riesige Summe an Mercedes-Aktien zum Verkauf auf den Markt geworfen. Dies sorgte für einen...

DWN
Deutschland
Deutschland GfK: Konsumstimmung besser, aber schwache Realeinkommen belasten

Die wieder etwas gesunkenen Energiepreise sorgen für Lichtblicke. Aber die Menschen bleiben wegen Inflation und starker realer...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Staatsschulden steigen auf neues Rekordhoch

Der deutsche Staat ist so stark verschuldet wie noch nie. Hintergrund sind die massiven Kosten für den Corona-Kampf und für die...

DWN
Deutschland
Deutschland Mehr Väter gehen in Elternzeit, doch Grünen reicht das noch nicht

Die Zahl der Väter, die das Elterngeld in Anspruch nehmen, steigt. Doch eine Frau von der Hans-Böckler-Stiftung findet die Lage weiterhin...

DWN
Finanzen
Finanzen Gewerbeimmobilien-Risiken hoch auf der Sorgeliste von Banken

Wie hoch ist das Risiko, dass US-Gewerbeimmobilienbesitzer ihre Kredite dieses Jahr nicht zurückbezahlen? Was wäre dann der...