Finanzen

Bitcoin-ETF wegen Verzögerung bei US-Börsenaufsicht zurückgezogen

Lesezeit: 2 min
24.01.2019 01:07
Die weltgrößte Optionsbörse CBOE hat ihren Antrag bei der US-Börsenaufsicht SEC auf einen Bitcoin-ETF zurückgezogen. Hintergrund sind Verzögerung infolge des „Shutdowns“ der Regierung.
Bitcoin-ETF wegen Verzögerung bei US-Börsenaufsicht zurückgezogen

Mehr zum Thema:  
Krypto >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Krypto  

TOP-Meldung

Antrag auf Bitcoin-ETF wegen Verzögerung bei US-Börsenaufsicht zurückgezogen

Cboe Global Markets Inc., die weltgrößte Optionsbörse, hat ihren Antrag auf Listung des ersten börsennotierten Bitcoin-Fonds, des VanEck SolidX Bitcoin Trust, zurückgezogen. Als Grund wird die Schließung der US-Regierung genannt.

Die Entscheidung wurde am Mittwoch mit einer Einreichung bei der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC, eine US-Börsenaufsichtsbehörde) bekannt gegeben. In der Folge fiel Preis von Bitcoin.

Die meisten Mitarbeiter der SEC sind wegen der teilweisen Schließung der US-Regierung nicht bei der Arbeit. Dies stellte ein Problem für Cboe dar, da die Frist für die Entscheidung der Regulierungsbehörde über den ETF-Antrag immer näher rückte.

"Wir planen, den Antrag zu einem späteren Zeitpunkt erneut einzureichen, und freuen uns auf weitere Gespräche mit der SEC", zitiert Bloomberg aus einer E-Mail von Cboe. Wenn Cboe den Antrag erneut anmeldet, fängt die Zeit zur Überprüfung neu an zu laufen.

Der Antrag von Cboe hätte einen Fonds der VanEck Associates Corp. und von SolidX Partners Inc. zur Notierung an der Cboe BZX Exchange zugelassen.

Die SEC hat angedeutet, dass der dem Bitcoin-ETF zugrunde liegende Spotmarkt nachweislich weniger manipulationsanfällig werden muss, um eine Genehmigung möglich zu machen.

Weitere Meldungen

Singapurs Krypto-Börse Bithumb plant Notierung an US-Börse

  • Die in Singapur ansässige Holdinggesellschaft Blockchain Exchange Alliance, die eine kontrollierende Beteiligung an der großen Krypto-Börse Bithumb hält, plant eine Notierung in den USA, indem sie dort ein börsennotiertes Unternehmen erwirbt.
  • Der Erwerb eines börsennotierten Unternehmens, ein sogenanntes "Reverse Merger", kann eine schnellere Methode sein, um ein Unternehmen an die Börse zu bringen, als ein herkömmlicher Börsengang (IPO).
  • Sollte sich das "Reverse Merger" als erfolgreich erweisen, wäre es dem Bericht zufolge das erste Mal, dass eine Kryptowährungsbörse an die Börse geht.
  • Eine ungenannte Quelle sagte zu CNBC mit, dass die Blockchain Exchange Alliance die Einreichung eines öffentlichen Angebots in Singapur in Betracht gezogen hatte, jedoch nicht bis zu zwei Jahre warten wollte, um einen Börsengang abzuschließen.

Meldungen vom 22.01.

Meldungen vom 21.01.

Meldungen vom 18.01.

Meldungen vom 17.01.

Meldungen vom 16.01.

Mehr Krypto-Themen finden Sie hier.

Weitere Meldungen aus dem Tech-Report der DWN finden Sie hier.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
Krypto >

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft US-Magazin Bloomberg: „Deutschlands Tage als industrielle Supermacht sind gezählt“
29.02.2024

Das führende US-Wirtschaftsmagazin Bloomberg gibt eine niederschmetternde Prognose für die Zukunft Deutschlands ab: Deutschlands Tage als...

DWN
Politik
Politik Gefährdet Kanzler Scholz unsere Sicherheit? Experten kritisieren Aussagen zu Verbündeten scharf
29.02.2024

Bundeskanzler Olaf Scholz gerät auch bei Politikprofis mehr und mehr in die Kritik. Hat er mit seinem "Nein" zur Lieferung des Systems...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Aixtron-Aktie stürzt ab: 2024 weniger Wachstum erwartet - und nun?
29.02.2024

Die Aixtron-Aktie ist im Donnerstagshandel abgestürzt, zeitweise rutschte das Papier des Chipindustrie-Ausrüsters annähernd 20 Prozent...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Nachhaltigkeitspflicht ab 2024: Wie deutsche Firmen jetzt handeln müssen!
29.02.2024

Mit der Einführung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU im Jahr 2024 müssen große Konzerne ihre Bemühungen in...

DWN
Politik
Politik EU-Kommission genehmigt Freigabe von Milliarden-Geldern für Polen
29.02.2024

Geldsegen aus Brüssel: Die polnische Regierung erhält Milliardengelder. Die EU-Kommission stimmt zu, eingefrorene Gelder in...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Inflation in Deutschland auf dem Rückzug - wovor Experten jetzt warnen
29.02.2024

Die Kaufkraft der Deutschen steigt wieder, denn die Inflation in Deutschland schwächt sich weiter ab. Nach vorläufigen Daten des...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Erstmals nach Corona-Flaute: Reallöhne wieder minimal gestiegen
29.02.2024

Gute Nachrichten für die Beschäftigten in Deutschland: Die Reallöhne in Deutschland sind 2023 erstmals wieder leicht gestiegen - nach...

DWN
Panorama
Panorama US-Präsident Joe Biden im Gesundheitscheck: Verschleiß, Atemmaske und steifer Gang
29.02.2024

Mit 81 Jahren ist Joe Biden der älteste aktive US-Präsident aller Zeiten. Ist er fit genug für einen der härtesten Jobs der Welt? Sein...