Politik

Hessen: Feinstaub-Messgeräte stehen zu nahe an den Straßen

Lesezeit: 1 min
28.01.2019 17:23
Ministerpräsident Bouffier hinterfragt die Standorte von Feinstaub-Messstellen in Deutschland. Diese stehen häufig näher an der Straße, als es die EU verlangt.
Hessen: Feinstaub-Messgeräte stehen zu nahe an den Straßen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier fordert eine Überprüfung der Stickoxid-Messungen in deutschen Innenstädten. "Ich glaube es lohnt sich, dass wir mal darüber nachdenken, warum bei uns in Deutschland zum Beispiel die Messgeräte direkt am Bordstein stehen und die EU-Verordnung sagt, es kann bis zu 100 Meter dahinter stehen, dann ist das Gesetz immer noch erfüllt", sagte der CDU-Vize am Montag in Berlin vor den Gremiensitzungen seiner Partei. "So wie ich das verstanden habe, gibt es ja eine Überprüfung durch die zuständigen Behörden. Das scheint mir sinnvoll, nicht zuletzt deshalb, um zu schauen was das verändert."

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte bereits angekündigt, die EU-Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub in Brüssel nochmals anzusprechen. Bouffiers Vorstoß zielt allerdings darauf, nicht die EU-Grenzwerte zu verändern, sondern im Rahmen der bestehenden EU-Vorgaben Änderungen in Deutschland vorzunehmen. Würden die Messgeräte neu platziert und deshalb niedrigere Ergebnisse bringen, könnte dies Auswirkung auf die drohenden oder verhängten Fahrverbote für Kfz mit Dieselmotoren der Schadstoffklassen Euro 4 und Euro 5 in den Städten haben.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Weniger Administration, mehr Weiterentwicklung: Digitale bAV-Verwaltung für mehr „Human“ im HR

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Finanzen
Finanzen Über 20.000 Dollar pro Gold-Unze schwirren auf dem Markt herum

Aufgrund der ultralockeren Geldpolitik der Fed betragen die Dollar-Gold-Ratio über 20.000 Dollar und die Dollar-Silber-Ratio über 3.000...

DWN
Finanzen
Finanzen Razzia bei Sparda-Bank Berlin wegen Cum-Ex-Verdacht

Am Donnerstag fand in den Räumlichkeiten der Sparda-Bank Berlin eine Razzia statt.

DWN
Finanzen
Finanzen Insider: Goldpreis wird in wenigen Monaten auf 3000 Dollar ansteigen

Zwei Insider im Goldmarkt erwarten, dass der Goldpreis innerhalb weniger Monate auf 3000 Dollar ansteigt. Der Anstieg werde plötzlich und...

DWN
Finanzen
Finanzen Der neue Bitcoin-ETF ist eine Falle – wie einst der erste Gold-ETF

Der erste Bitcoin-ETF hat den Handel aufgenommen. Doch der Goldexperte Tom Luongo warnt Anleger. Denn er kennt diese Falle aus dem...

DWN
Technologie
Technologie EU-Kommission erwägt Schlag gegen US-Chiphersteller Nvidia

Die EU-Kommission will die von Nvidia geplante 54 Milliarden Dollar schwere Übernahme des britischen Chip-Entwicklers Arm offenbar...

DWN
Finanzen
Finanzen Kreditvergabe im Euro-Raum zieht an

Im September 2021 hat das Wachstum bei Firmenkrediten im EU-Raum zugelegt.

DWN
Deutschland
Deutschland Scheidende Bundesregierung behauptet: Inflation lässt zum Jahreswechsel deutlich nach

Die scheidende Bundesregierung rechnet im kommenden Jahr mit deutlich langsamer steigenden Verbraucherpreisen.

DWN
Deutschland
Deutschland Studie: Klimaziel über CO2-Abgabe führt zu Benzinpreis von 2,50 Euro

Das Erreichen der Klimaziele allein über den CO2-Preis käme die Autofahrer einer Studie zufolge an der Tankstelle teurer zu stehen als...