Politik

Liquiditätskrise: Rajoy ruft Europäische Zentralbank zu Hilfe

Lesezeit: 1 min
23.05.2012 16:16
In Spanien spitzt sich die Lage zu: Offenbar kann das Land nicht mehr aus eigenen Mitteln weitermachen. Premier Mariano Rajoy will heute die Europäische Zentralbank um Rettung bitten: Sie soll Spanien-Bonds kaufen.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die spanische Zeitung El Mundo, eine durchaus seriöse Quelle, meldet, dass Ministerpräsident Mariano Rajoy noch heute die Europäische Zentralbank (EZB) bitten will, sie möge umgehend mit dem direkten Ankauf von spanischen Staatsanleihen beginnen. Rajoy reist am Abend zum EU-Gipfel nach Brüssel und will noch vorher mit EZB-Chef Mario Draghi sprechen.

Die Lage in Spanien ist offenkundig noch angespannter als gedacht: Die spanische Regierung soll sich außer Stande sehen, den Betrieb weiter aufrechtzuerhalten. Mit einem derart massiven kurzfristigen Liquiditätsengpass hatten jedoch nur die wenigsten Beobachter gerechnet.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Premier Johnson tritt zurück: Britische Regierung bricht auseinander

Immer mehr Minister und Staatssekretäre der Regierung treten zurück. Sie wollen offenbar ihre politische Karriere retten. Nun ist der...

DWN
Politik
Politik Nach Milliarden-Impfstoff-Deal: Von der Leyens SMS mit Pfizer-Chef sind verschwunden

Persönlich hatte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen um Milliarden-Aufträge verhandelt. Nun sind die entsprechenden SMS...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Streik in NRW: Ring frei für die nächste Runde

Die Politik hat in Nordrhein-Westfalen den Weg frei gemacht für direkte Verhandlungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern für einen...

DWN
Politik
Politik Bauernaufstand in Holland eskaliert: Polizisten schießen auf Traktor – Proteste vor Polizeistation

Nachdem die niederländische Regierung vergangene Woche die Düngeregelungen aus Umweltschutzgründen verschärfte, warnten Bauern vor...

DWN
Deutschland
Deutschland Union, SPD, Grüne und FDP wollen Nordstream-Pipelines aufgeben

Die Fraktionen von CDU/CSU, SPD, Grünen und FDP haben im Europaparlament für Forderungen gestimmt, Nordstream 1 und 2 aufzugeben.

DWN
Finanzen
Finanzen Wie eine Familienstiftung vor staatlicher Enteignung schützt

Parteien und Gewerkschafter fordern immer wieder eine Vermögensabgabe. Wer sich davor schützen möchte, dem raten Experten zu einer...

DWN
Deutschland
Deutschland In eigener Sache: Die DWN sind wieder erreichbar

Nach einem ganztätigen Ausfall sind die DWN jetzt wieder uneingeschränkt nutzbar.

DWN
Finanzen
Finanzen Nur eine Rezession in den USA kann Japan und den Yen noch retten

Wenn die US-Wirtschaft nicht bald in eine Rezession eintritt, droht Japan der Zusammenbruch der Währung und eine politische Revolte. Die...