Politik

Nach Boston: Gift-Brief auch bei Obama abgefangen

Lesezeit: 1 min
17.04.2013 18:06
Das Weiße Haus fand einen Brief mit einer „verdächtigen Substanz“. Der Brief war an den US-Präsidenten Obama adressiert und ging am gleichen Tag ein, wie der Giftbrief an Senator Wicker. Beide Briefe wurden positiv auf das Gift Rizin getestet.
Nach Boston: Gift-Brief auch bei Obama abgefangen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Ein Tag nach dem Bombenanschlag von Boston wurde in den USA ein vergifteter Brief an den US-Senator Wicker abgefangen (hier). Wie der Sprecher des Secret Service, Brian Leary mitteilte, gab es jedoch einen weiteren vergifteten Brief, der gefunden wurde. „Ein Brief mit einer verdächtigen Substanz, der an den Präsidenten adressiert war, wurde von der Prüfstelle entdeckt“, zitiert CNN den Sprecher. Der Sercret Service, das FBI und die Polizei Washington hätten bereits die Ermittlungen aufgenommen. Beide Briefe enthielten das hochgiftige Rizin, mit dem bereits versucht wurde, den bulgarischen Dissidenten Markov zu töten. Der Brief an Obama war am Dienstag gefunden worden.

Im Büro des Senators Richard Shelby, das sich im Russel Senate Bürogebäude befindet, wurde ebenfalls ein verdächtiger Brief gefunden. Darüber hinaus wurde unterdessen zudem das erste Stockwerk des Hart Senate Office Building von der Washingtoner Polizei evakuiert. Es ist das größte der drei Bürogebäude des US-Senats. Hier wurde ein verdächtiges Paket gefunden, so CNN. Die Menschen in den anderen Stockwerken wurden aufgefordert, ihre Büros nicht zu  verlassen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..
Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Finanzen
DWN
Finanzen
Finanzen Die USA brechen die Regeln des internationalen Finanzsystems

Wegen kurzfristiger Vorteile verspielt Amerika seinen guten Ruf.

DWN
Technologie
Technologie Energiewende führt zu Strommangel-Wirtschaft, De-Industrialisierung und Verarmung

So, wie die Energiewende derzeit geplant ist, gefährdet sie den Wirtschaftsstandort Deutschland und unseren Sozialstaat. DWN-Autor Henrik...

DWN
Politik
Politik Einflussreicher US-Stratege sagt, der Westen trage Mitschuld am Krieg: Hat er Recht?

Stellt der Ukraine-Krieg nur die logische Folge eines erneut aufkeimenden russischen Imperialismus dar? Nein, so der berühmte US-Stratege...

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Technologie
Technologie „Die Debatte um die Atomkraft wird nahezu faktenfrei geführt“

Fluch oder Segen? Der Analyst für Energie- und Atom-Politik, Mycle Schneider, empfiehlt einen nüchternen Blick auf die Kernenergie. Und...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinswende: Mit Vorsatz in den nächsten Crash

Die Fed befindet sich in einem Teufelskreis: Lässt sie die Zinsen unangetastet, steigt die Inflation. Erhöht sie die Zinsen, brechen die...

DWN
Technologie
Technologie Wenn Russland den Hahn zudreht: "Dann gnade uns Gott"

Kernenergie, sagt der Diplomingenieur für Kernenergetik, Manfred Haferburg, ist sicher. Die deutsche Energiewende hingegen sieht er...