Politik

Schlechte Zahlen: EU hält Statistiken aus Krisen-Staaten zurück

Lesezeit: 1 min
05.06.2012 14:11
Während die EU aus Spanien und Portugal einen massiven Einbruch des Einzelhandels berichtet, werden die Zahlen von Italien, Griechenland, Zypern und anderen Euroländern als „Vertraulich“ bezeichnet und nicht veröffentlicht.
Schlechte Zahlen: EU hält Statistiken aus Krisen-Staaten zurück

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Der Einzelhandelsumsatz in Spanien ist im April im Vergleich zum Vorjahr um 9,6 Prozent zurückgegangen. Portugal erlitt ebenfalls einen massiven Einbruch des Einzelhandels, hier ging er um 9,3 Prozent zurück. Dies teilte die Statistikbehörde der EU (Eurostat) mit.

Wie sich der Einzelhandel anderen teils stark angeschlagenen Staaten entwickelt hat, ist nicht nachvollziehbar. In den öffentlichen Daten von Eurostat werden die Einzelhandelszahlen von Italien, Griechenland, Zypern, Tschechien, Ungarn und der Niederlande als „Vertraulich“ eingestuft.

In der gesamten Eurozone sank der Einzelhandelsabsatz um 2,5 Prozent. Deutschland hingegen zählt zu den neun Staaten der EU, in denen sich der Einzelhandel positiv entwickelt hat (mehr hier).

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