Politik

Russland: Größte Militärübung seit Ende der Sowjetunion

Lesezeit: 1 min
16.07.2013 00:05
Der russische Präsident Wladimir Putin hat in der vergangenen Woche die Durchführung einer Militärübung befohlen. Der Befehl kam überraschend. Es handelt sich um die größte Alarmübung seit Ende der Sowjetunion. An ihr nehmen die Luft- Boden- und Seestreitkräfte teil.
Russland: Größte Militärübung seit Ende der Sowjetunion

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Im Osten Russlands findet aktuell die größte Militärübung seit Ende der Sowjetunion statt. Es beteiligen sich insgesamt 160.000 Soldaten, 1000 Panzer, 130 Flugzeuge und 70 Kriegsschiffe. Zudem seien eine unbekannte Anzahl an Tu-95MS-Atombombern an der Übung beteiligt. Putins Befehl zur Abhaltung der Übung kam überraschend.

„Die Besonderheit dieser Übung liegt darin, dass wir aufmarschiert sind ohne zu wissen, wohin es als nächstes geht oder was wir als nächstes machen sollen“, zitiert RFE den Panzergeneral Dimitri Manyukin.

Das russische Verteidigungsministerium sagt, dass die Übung sich nicht gegen die Interessen anderer Staaten richte. Das wichtigste Ziel sei die Prüfung, ob das Militär im Stande ist große Truppenverbände zu verlegen und auf hoher See zu retten. Seit Beginn des Jahres kam es immer wieder zu Militärübungen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Militärübungen häufen sich

Vergangene Woche fand im Pazifik zwischen China und Russland ein gemeinsames Marine-Manöver statt. An der achttägigen Übung nahmen 18 Kriegsschiffe, russisches U-Boot, ein russisches U-Boot, drei Kampfflugzeuge, fünf Helikopter und zwei Spezialeinheiten teil.

Zudem soll ab dem 3. August russisch-chinesisches Manöver unter dem Motto „Friedensmission 2013“ auf dem Truppenübungsgelände Tschebarkul am Ural stattfinden. Daran sollen insgesamt 1500 Soldaten aus beiden Staaten teilnehmen. Mehr als 100 Kampffahrzeuge, 20 Flugzeuge und Hubschrauber sollen zum Einsatz kommen, berichtet Ria Novosti.

Zuvor hatte Russland im Zuge einer S-300-Militärübung auf dem Truppenübungsplatz Aschuluk einen „massiven Luftangriff“ abwehren können. Moskau wollte damit die Fähigkeiten seines S-300 Arsenals demonstrieren. An der Simulation nahmen 8700 Soldaten teil. Zudem waren 185 Kampfjets und 240 Panzer sowie Panzerwagen im Einsatz.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland IWF und Bundesregierung planen die Enteignung des deutschen Mittelstands

DWN-Kolumnist Ernst Wolff fordert den Mittelstand auf, sich zu wehren - weil seine Existenz gefährdet ist.

DWN
Politik
Politik Krankenschwester in Österreich stirbt nach AstraZeneca-Impfung

In Österreich ist eine Krankenschwester nach einer AstraZeneca-Impfung verstorben. Ein Zusammenhang zwischen Tod und Impfstoff wird...

DWN
Politik
Politik Gegenspieler von Papst Franziskus: Die Kräfte der Finsternis greifen nach der Macht

Im zweiten Teil des großen DWN-Interviews mit dem umstrittenen Erzbischof Carlo Maria Viganò gibt dieser weitere tiefe Einblicke in seine...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin schwächelt: Ende des Bullenmarkts oder Chance zum Einstieg?

Seit seinem Rekordhoch am 21. Februar befindet sich Bitcoin in einer Phase der Schwäche. Doch Analysten erwarten weitere Rekorde, sobald...

DWN
Politik
Politik Bundesregierung will Fregatte in Krisengebiet schicken: Supermacht sendet Warnung

Einem Schiff der deutschen Marine steht eine heikle Mission bevor.

DWN
Politik
DWN
Politik
Politik Erzbischof Carlo Maria Viganò: Der Tiefe Staat und die Tiefe Kirche verfolgen die gleiche Agenda

Im großen DWN-Interview legt der umstrittene Erzbischof Carlo Maria Viganò, der als Gegenspieler von Papst Franziskus gilt, seine Sicht...

DWN
Deutschland
Deutschland Tödliche Corona-Verläufe in Berlin am geringsten, in Sachsen-Anhalt am höchsten

Der Johns Hopkins University zufolge ist der Anteil der tödlichen Verläufe der Corona-Erkrankungen in Berlin und NRW deutschlandweit am...