Politik

China: Stärkster Rückgang der Aufträge seit 2009

Lesezeit: 1 min
21.06.2012 11:59
Die Aufträge für Chinas Wirtschaft gehen stark zurück. Vor allem aus dem Ausland kommen weniger Aufträge. Eine derart niedrige Nachfrage erlebte die chinesische Industrie das letzte Mal im Jahr 2009.

Benachrichtigung über neue Artikel:  

Das Wirtschaftswachstum in China scheint weiterhin stark gefährdet zu sein. HSBC erwartet, dass sich die negative Entwicklung auch im Einkaufsmanager für Juni niederschlagen wird. Die Produktion ist zurückgegangen, die Auftragseingänge nehmen ab.

Wegen der anhaltenden Krise in der Eurozone hat die chinesische Industrie den stärksten Rückgang an Aufträgen aus dem Ausland seit dem Jahr 2009 zu beklagen. Der Einkaufsmanager-Index wird auf 48,1 Punkte sinken. Im Mai erreichte er noch 48,4 Punkte. Damit wird das Wirtschaftswachstum Chinas weiter deutlich an Fahrt verlieren.

Dies geht aus dem HSBC Flash China Einkaufsmanager-Index hervor, der monatlich etwa eine Woche vor den offiziellen Daten veröffentlicht wird. Der Prognose wird eine Übereinstimmung mit den offiziellen Zahlen von 90 Prozent zugeschrieben.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

 



DWN
Finanzen
Finanzen Riskante Wette: US-Pensionsfonds setzen verstärkt auf Hebelwirkung

Die staatlichen Pensionsfonds in den USA investieren massiv mit geliehenem Geld. Dies soll die Renditen steigern und die großen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bloß raus aus Russland: Rückzug westlicher Firmen wird zum Eigentor

Als der Ukraine-Krieg begann, wurden westliche Unternehmen zum Rückzug aus Russland gedrängt. Dieser ist zwar schnell verkündet. Doch...

DWN
Deutschland
Deutschland DWN: In eigener Sache

Die Geschäfsführung der DWN über die Neubesetzung der Chefredaktion.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Historisches Handelsdefizit: „Rohstoff-Zeitalter“ bedroht Deutschlands Wohlstand

Der „Exportweltmeister“ Deutschland erzielt ein historisches Defizit - ein Fingerzeig, wohin die Reise im nun angebrochenen...

DWN
Politik
Politik Angriffsdrohungen und ein mysteriöser Brief: Lukaschenko und der Krieg

Der weißrussische Machthaber gilt zwar als Unterstützer Putins, hielt sich bislang aber aus dem Ukraine-Krieg raus. Dann kamen die...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie eine Familienstiftung vor staatlicher Enteignung schützt

Parteien und Gewerkschafter fordern immer wieder eine Vermögensabgabe. Wer sich davor schützen möchte, dem raten Experten zu einer...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinswende gefährdet Unternehmensschulden: Die Risiken lauern im Verborgenen

Die Zinsen steigen und die Wirtschaft kühlt sich ab. Können die US-Unternehmen ihre massiven Schuldenberge dennoch abtragen oder droht...