Politik

Schwere Angriffe auf US-Stützpunkt und EU-Militärberater in Somalia

In Somalia hat es Berichten zufolge schwere Angriffe auf einen US-Stützpunkt und auf italienische Ausbildungssoldaten gegeben.
30.09.2019 14:58
Aktualisiert: 30.09.2019 15:02
Lesezeit: 1 min

Islamisten haben am Montag eine US-Militärbasis sowie einen Konvoi mit EU-Militärberatern in Somalia angegriffen, berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP. Beide Angriffe reklamierte angeblich die Shebab-Miliz für sich, wie das US-Unternehmen SITE meldete. Demnach dauerte der Angriff auf den US-Stützpunkt Baledogle Stunden nach seinem Beginn weiter an.

Ein Anwohner berichtete der Nachrichtenagentur AFP von zwei heftigen Explosionen und anschließendem Schusswechsel auf der US-Basis. Der Stützpunkt Baledogle liegt rund 110 Kilometer nordwestlich der somalischen Hauptstadt Mogadischu. Von ihm aus werden häufig Drohnen-Angriffe auf Shebab-Kämpfer und die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) geflogen.

In Mogadischu fuhr unterdessen ein mit Sprengstoff präpariertes Fahrzeug auf einen Konvoi mit EU-Militärberatern auf und explodierte. Dabei habe es Opfer gegeben, berichtete der somalische Sicherheitsvertreter Omar Abikar. Nach Angaben der stellvertretenden italienischen Außenministerin Emanuela Del Re befanden sich in dem Konvoi italienische Soldaten der EU-Ausbildungsmission EUTM. Sie sei besorgt, erklärte Del Re bei Twitter.

Die mit dem Terror-Netzwerk Al-Kaida verbündete Shebab-Miliz war 2011 aus der somalischen Hauptstadt vertrieben worden. Sie kontrolliert aber immer noch große ländliche Gebiete und verübt immer wieder blutige Anschläge auf Regierungsvertreter.

Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold als strategischer Anker: Warum physische Substanz zählt

Wo sich die wirtschaftlichen Gewichte grundlegend verschieben, suchen Unternehmen sowie Privatanlegerinnen und Privatanleger nach...

DWN
Politik
Politik Sozialreformen: Hohe Bereitschaft der Deutschen zu persönlichen Einschnitten
06.11.2026

Der Reformbedarf ist groß in Deutschland, darüber herrscht Einigkeit. Doch wie steht es um die Opferbereitschaft der Bevölkerung? Eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Ausverkauf von Tech-Aktien: Südkoreas Börse bricht ein
06.11.2026

Der Ausverkauf von Tech-Aktien in den USA belastet auch die Börsen in Asien. Besonders betroffen ist der südkoreanische Aktienmarkt. In...

DWN
Politik
Politik Robert Habeck warnt vor Putins nächster Falle: „Wir dürfen nicht wieder wegsehen“
06.11.2026

Europa hat die Gefahr durch Putin lange unterschätzt. Der frühere Wirtschaftsminister Robert Habeck fürchtet, dass sich dieser Fehler in...

DWN
Finanzen
Finanzen Daimler Truck-Aktie im Aufwind: Gewinnplus von 73 Prozent
06.11.2026

Der Markt für Nutzfahrzeuge erholt sich - vor allem in Nordamerika. Davon profitiert der Lkw-Bauer Daimler Truck: Das Unternehmen hat im...

DWN
Finanzen
Finanzen Novo Nordisk überrascht mich endlich positiv: Ist jetzt die Trendwende da?
06.11.2026

Novo Nordisk hat seine Jahresprognose zum dritten Mal angehoben und mit den Wegovy-Tabletten die Erwartungen übertroffen. Die Aktie...

DWN
Politik
Politik Sanktionen als Bumerang: Wie der Westen seine Gegner stärkt
06.11.2026

Der Westen setzt auf Sanktionen, Exportverbote und Zölle, um seine geopolitischen Gegner unter Druck zu setzen. Doch eine neue Studie...

DWN
Technologie
Technologie BMW Neue Klasse: Ein Auto darf kein Computer auf Rädern sein
06.11.2026

Chinesische Hersteller entwickeln neue Autos deutlich schneller als europäische Konkurrenten. BMW-Entwicklungschef Mike Reichelt erklärt,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Raffinerien schließen: Warum sogar Hähnchen teurer werden
06.11.2026

Europa verliert Raffinerien und damit einen Rohstoff, ohne den zahlreiche Industriezweige nicht auskommen. Die Schwefelknappheit lässt...