Finanzen

Die „unerhörten Vorhersagen“ der Saxo Bank für das Jahr 2020

In den diesjährigen "unerhörten" Vorhersagen für das kommende Jahr hat die Saxo Bank unter anderem die EZB, Donald Trump, die EU, Schweden und mehrere Technologien im Blick.
31.12.2019 10:00
Lesezeit: 1 min
Die „unerhörten Vorhersagen“ der Saxo Bank für das Jahr 2020
Feuerwerke in der Neujahrsnacht in Stuttgart. (Foto: dpa) Foto: Christoph Schmidt

In Fortführung einer fast zwei Jahrzehnte alten Tradition hat die dänische Saxo Bank auch für das kommende Jahr 2020 erneut "10 unerhörte Vorhersagen" getätigt. Dass diese zehn Prognosen "unerhört" sind, geben die Experten der Saxo Bank selbst zu. Denn wenn die Vorhersagen tatsächlich eintreten sollten, würde das in jedem einzelnen Fall Schockwellen durch die Märkte schicken.

1. Prognose: "Computerchips werden im KI-Winter kalt"

Bei sinkenden Renditen für Chip-Anwendungen bricht der SOX-Index der Halbleiteraktien um 50 Prozent ein.

2. Prognose: "Stagflation belohnt Wert über Wachstum"

Der iShares MSCCI World Value Factor ETF übertrifft die FANGs (die Aktien von Facebook, Apple, Netflix und Google) um 25 Prozent.

3. Prognose: "Die EZB gibt auf und erhöht die Zinsen"

Die europäischen Banken feiern ein Comeback, der EuroStoxx-Bankenindex steigt um 30Prozent.

4. Prognose: "In der Energie ist Grün nicht das neue Schwarz"

Die grüne Revolution erhält einen Realitäts-Check, da sich die fossilen Energiequellen wieder auszahlen.

5. Prognose: "Südafrika wird vom Schulden-Blitzschlag seines Stromlieferanten ESKOM getroffen"

Der Dollar steigt von 15 auf 20 Südafrikanische Rand, da die Welt die Kreditlinien für die Regenbogennation kürzt.

6. Prognose: "Trump kündigt eine America First-Steuer an"

Eine Steuer von 25 Prozent auf alle aus dem Ausland stammenden Einnahmen verzerrt die Lieferketten und treibt die Inflation in die Höhe.

7. Prognose: "Schweden wird böse"

Schweden kann sich nicht länger sein massiv aufgeblähtes Sozialsystem zur Integration von Immigranten leisten und führt harte Einschnitte durch.

8. Prognose: "Demokraten gewinnen Wahlen in den USA deutlich"

Die Demokraten übernehmen die Kontrolle über die Präsidentschaft und beide Kongresshäuser. Große Gesundheits- und Pharmaaktien brechen um 50 Prozent ein.

9. Prognose: "Ungarn verlässt die EU"

Der ungarische Forint fällt auf 375 Forint pro Euro, da Ungarn und die EU um den Austritt des Landes aus der Union streiten.

10. Prognose: "Asien führt eine digitale Reservewährung ein"

Eine von der Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) unterstützte digitale Reservewährung lässt den US-Dollar um 30 Prozent gegenüber Gold abstürzen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold als strategischer Anker: Warum physische Substanz zählt

Wo sich die wirtschaftlichen Gewichte grundlegend verschieben, suchen Unternehmen sowie Privatanlegerinnen und Privatanleger nach...

 

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Rheinmetall-Aktie unter Druck: Umsatz steigt stark, Prognose sinkt
05.11.2026

Rheinmetall wächst kräftig und steigert Umsatz sowie operatives Ergebnis deutlich. Trotzdem senkt Deutschlands größter Rüstungskonzern...

DWN
Politik
Politik Pflegereform 2027: Linnemann kündigt Nachbesserungen bei Sparplänen an
05.11.2026

Die Pflegereform nimmt im Bundestag konkrete Formen an. Gesundheitsminister Carsten Linnemann will Milliarden einsparen und...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Elektroflugzeug Vaeridion: EU und Investoren geben über 120 Millionen Euro
05.11.2026

Das Münchner Flugzeug-Startup Vaeridion erhält mehr als 120 Millionen Euro für die Entwicklung seines Elektroflugzeugs „Microliner“....

DWN
Finanzen
Finanzen Dax steigt leicht: Rheinmetall-Aktie bricht nach Prognosesenkung ein
05.11.2026

Der Dax legt am Donnerstag leicht zu, bleibt aber unter seinem Rekordhoch. Deutlich schlechter läuft es für die Rheinmetall-Aktie: Nach...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Bosch verschärft Sparkurs: Weitere 750 Stellen fallen weg
05.11.2026

Am Bosch-Standort Abstatt sollen bis Ende 2029 weitere 750 Arbeitsplätze wegfallen. Der Konzern verweist auf die schwache Nachfrage in...

DWN
Politik
Politik Abschied von russischer Spurweite: Ukraine rückt näher an EU
05.11.2026

Die Ukraine will ihr Bahnnetz stärker an die EU anbinden und plant zwei weitere Infrastrukturprojekte an ihren Westgrenzen. Neue Gleise...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Handwerk wird teurer: Steigende Kosten treffen bald auch die Kunden
05.11.2026

Energie, Baustoffe, Löhne – die Kostenbelastung im Handwerk wächst und treibt die Preise nach oben. Warum der Aufschwung in der...

DWN
Politik
Politik Schweden bestätigt Taurus-Lieferung: Marschflugkörper erreicht mehr als 500 Kilometer
05.11.2026

Schweden hat erstmals bestätigt, bereits Taurus-Marschflugkörper erhalten zu haben. Die Waffe kann Ziele in mehr als 500 Kilometern...