Weltwirtschaft

Wintershall und Gazprom beginnen mit Gasförderung in der Nordsee

Lesezeit: 1 min
20.02.2020 16:00
Ein Joint Venture aus Wintershall und Gazprom hat damit begonnen, in der südlichen Nordsee Erdgas zu fördern.
Wintershall und Gazprom beginnen mit Gasförderung in der Nordsee
Die Erdgas-Plattform in der südlichen Nordsee. (Foto: ©WINZ)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Wintershall Noordzee B.V., das ein Joint Venture zwischen Wintershall Dea und Gazprom EP International ist, hat die Gasproduktion im eigenoperierten Sillimanite-Feld erfolgreich aufgenommen. Das Erdgasfeld, das im Juni 2015 entdeckt wurde, erstreckt sich über Teile des britischen und niederländischen Festlandsockels und liegt rund 200 Kilometer vor der Küste von Den Helder, so Wintershall Dea in einer Mitteilung, die den Deutschen Wirtschaftsnachrichten vorliegt. “Mit der Inbetriebnahme von Sillimanite stellen wir erneut unter Beweis, dass wir mit Erfolg nach Kohlenwasserstoffen suchen und Entwicklungsprojekte ebenso erfolgreich umsetzen. Sillimanite wird die in Europa produzierte Gasmenge erhöhen und so die Position von Wintershall Dea als Europas führender unabhängiger Gas- und Ölproduzent stärken”, erklärte Hugo Dijkgraaf, Chief Technology Officer und Vorstandsmitglied bei Wintershall Dea, am Donnerstag.

Neben Sillimanite plant Wintershall Noordzee weitere Investitionen in Aktivitäten in der südlichen Nordsee: “Wir füllen die Projekt-Pipeline in der südlichen Nordsee stetig weiter. Mit der Entwicklung der niederländischen Ölfelder Rembrandt und Vermeer ist ein weiteres, spannendes Projekt in Planung. Wir befinden uns momentan in der Definitionsphase und die finale Investitionsentscheidung wird für Ende 2020 erwartet. Zusätzlich bewerten wir das Entwicklungspotenzial des Gebiets Greater Ravn in Dänemark”, so Dijkgraaf.

Das Entwicklungskonzept für Rembrandt/Vermeer entspricht in der südlichen Nordsee erprobten und bewährten Flachwasser-Installationen. Bei Vermeer wird neben einer integrierten Förder- und Verarbeitungs-Plattform mit Wohn-und Versorgungsbereichen auf einem Unterwassertank auch eine Verlade-Installation für den Ölexport mit Tankschiffen gebaut. Bei Rembrandt ist eine unbemannte Plattform mit minimalen Betriebseinrichtungen geplant.


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Trumps Energie-Politik wird revidiert: Biden bittet die Saudis um „bezahlbares Öl“

In den USA findet eine Umkehr von bislang herrschenden Dogmen in der Energiepolitik statt.

DWN
Politik
Politik Aerosol-Forscher schreiben Brandbrief an Merkel: Ausgangssperren sind absurd und gefährlich

Die von der Bundesregierung per Sondergesetz geplanten Ausgangsbeschränkungen sind kontraproduktiv, sagen Aerosol-Forscher.

DWN
Politik
Politik Türkische Militärstrategen loben deutsches „Kriegertum“ und Bundeswehr

In einer Sendung über die Nato und den Ukraine-Konflikt sagten türkische Militärstrategen, dass Deutschland, Russland, die Türkei und...

DWN
Politik
Politik Brückenkopf nach Europa: USA und Russland wollen China in der Ukraine schlagen

Wenn es in der Ukraine zu einer Eskalation kommen sollte, würde dies einen weiteren Schlag gegen die Neue Seidenstraße Chinas nach sich...

DWN
Finanzen
Finanzen Raus ins Grüne: Wie Sie ein Ferienhaus kaufen

Nicht erst zu Zeiten von Corona zieht es viele Menschen ins Grüne – darunter auch den Autor dieses Textes. Im Sommer 2020 hat er sich...

DWN
Politik
Politik Volksgesundheit geht vor: Dänemark verzichtet komplett auf AstraZeneca-Impfstoff

Deutschlands nördlichster Nachbar Dänemark verabschiedet sich als erstes EU-Land komplett vom Einsatz des Corona-Impfstoffes...

DWN
Politik
Politik USA kündigen bedingungslosen Abzug aus Afghanistan an

Die USA kündigen an, ihre Truppen bis September aus Afghanistan abzuziehen. Deutschland und die anderen Alliierten müssen mitziehen. Die...

DWN
Deutschland
Deutschland Kapazitätsgrenze erreicht: Essener Klinik-Chef warnt vor "Triage vor den Mauern der Krankenhäuser"

Der Chef der Essener Uniklink spricht von einer "Selektion von Zuweisungen."