Weltweit größte Ölfirmen verlieren 495 Milliarden Dollar an Börsen

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
16.03.2020 11:33  Aktualisiert: 16.03.2020 11:33
Die weltweit 14 größten Öl-Riesen haben an den Börsen 495 Milliarden US-Dollar verloren. Saudi Aramco hat es besonders hart getroffen.
Weltweit größte Ölfirmen verlieren 495 Milliarden Dollar an Börsen
Ölpumpen stehen im Sonnenuntergang auf einem Ölfeld bei Los Angeles. (Foto: dpa)
Foto: epa Paul Buck

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der drastische Ölpreisrückgang hat den weltweite größten Öl-Riesen schwer zugesetzt. Die 14 größten Ölfirmen der Welt haben an den Börsen insgesamt 495 Milliarden US-Dollar verloren. Den größten Verlust verzeichnete Saudi Aramco an der Tadawul-Börse. Der Aktienkurs von Saudi Aramco ging zwischen dem 8. und 12. März 2020 um 12,1 Prozent zurück. Der Wert der Firma wurde um 230 Milliarden US-Dollar minimiert. Der Aktienkurs von Royal Dutch Shell ging zwischen dem 9. und 13. März 2020 um 30,8 Prozent zurück. Der Wert der Firma ging um 48,3 Milliarden US-Dollar zurück, berichtet die türkische Wirtschaftszeitung Dünya Gazetesi.

Beim französischen Öl-Riesen Total wurde ein Aktienwertverlust von 29,9 Prozent verzeichnet. Der Firmenwert ging um 33,7 Prozent zurück.

BP wies einen Aktienwertverlust von 30,1 Prozent auf und der Wert der Firma ging um 29,5 Milliarden US-Dollar zurück.

Italiens Energie-Riese Eni verzeichnete einen Aktienwertverlust von 32,4 Prozent. Der Firmenwert ging um 29,5 Milliarden US-Dollar zurück.

Norwegens Energie-Riese Equinor wies einen Aktienwertverlust von 12,7 Prozent auf. Der Wert der Firma verzeichnete einen Rückgang von 12,7 Milliarden US-Dollar.

Zwischen dem 10. und 13. März 2020 ging der Aktienkurs des russischen Öl-Riesen Rosneft um 32,2 Prozent zurück. Der Wert der Firma verzeichnete einen Rückgang von 19 Milliarden US-Dollar.

Lukoils Aktie verzeichnete einen Rückgang von 21,1 Prozent und einen Rückgang des Firmenwerts von elf Milliarden US-Dollar.

Zwischen dem 9. und 13. März 2020 verzeichneten die sechs größten US-Ölkonzerne einen Wertrückgang von 97 Milliarden US-Dollar.

Exxons Aktienwertverlust belief sich auf 20,1 Prozent und der Wert der Firma ging um 40,5 Milliarden US-Dollar zurück. Chevrons Firmenwert ging um 22,4 Milliarden US-Dollar zurück. Die Aktie ging um 12,5 Prozent zurück.

Die ConocoPhillips-Aktie ging um 30,8 Prozent zurück und der Wert der Firma schrumpfe um 15,1 Milliarden US-Dollar. Die Halliburton-Aktie ging um 45,3 Prozent zurück und der Wert der Firma schrumpfte um 5,2 Milliarden US-Dollar. Die Schlumberger-Aktie ging um 32,2 Prozent zurück und der Wert der Firma schrumpfte um 10,7 Milliarden US-Dollar. Die Aktie von Baker Hughes ging um 20,8 Prozent zurück und der Wert der Firma schrumpfte um 3,4 Milliarden US-Dollar.


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Elektromobilität: In jedem Wandel stecken Chancen

Emissionen verringern, Kosten sparen und Imagegewinne erzielen – die Gründe für Unternehmen, in der Flotte auf Fahrzeuge mit...

DWN
Politik
Politik Poseidons verdrecktes Paradies: Die Tragik eines rechtsfreien Raums

Diese Woche befasst sich Ronald Barazon mit der Verschmutzung der Weltmeere. Ein eindrucksvoller Essay: Tiefgehende Analyse und flammende...

DWN
Politik
Politik Immer noch unangreifbar, aber nicht mehr Zentrum der Welt: Die USA werden ihr Imperium aufgeben müssen

In Folge vier der großen geopolitischen DWN-Serie analysiert Moritz Enders, wie die geografische Lage der USA ihre Außen-, Sicherheits-...

DWN
Finanzen
Finanzen Größte Krise seit hundert Jahren: Jetzt hilft nur noch ein radikaler Schuldenschnitt

Weder unser Geld noch unsere Forderungen sind noch durch reale Wirtschaftsleistungen gedeckt - ein Nährboden für gesellschaftliche...

DWN
Politik
Politik Ein Licht im Osten, Teil zwei: Putin wird ein Weißrussland ohne Lukaschenko akzeptieren

Lukaschenko läuft die Zeit davon: Das sagt der ehemalige polnische Ministerpräsident und EU-Ratspräsident, Donald Tusk, im zweiten Teil...

DWN
Finanzen
Finanzen Nach Verzweiflungs-Tat: Türkische Zentralbank auf Konfliktkurs mit Erdogan

Die Zentralbank hat die Leitzinsen deutlich angehoben und damit gegen den Willen von Präsident Erdogan gehandelt.

DWN
Technologie
Technologie Vollständig transparente Sonnenkollektoren revolutionieren die Solar-Technologie

Mit einer neuen Technologie ist es möglich, Fenster an Gebäuden anzubringen, die gleichzeitig als Sonnenkollektoren genutzt werden, um...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Nach dem Brexit: Entsteht ein neuer Handelsraum zwischen Lissabon und Wladiwostok?

Ein verstärkter Handel mit den Ländern der Eurasischen Wirtschaftsunion könnte den Brexit für Deutschland und Europa wirtschaftlich...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Finanzelite profitiert von angeblichem Enthüllungsbericht: Frontalangriff auf die Deutsche Bank

Das Medienportal "Buzzfeed" behauptet, bisher unbekannte Verfehlungen der Deutschen Bank aufgedeckt zu haben. DWN-Kolumnist Ernst Wolff...

DWN
Politik
Politik Polen und die USA, 1. Teil: Vereint gegen Deutschland und Russland

Polen begegnet Deutschland und Russland traditionell mit Argwohn. Warschau ist längt nach Washington ausgeschwenkt, um bald eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Coronas Erbe: Schulden, Schulden und noch mehr Schulden

Seit Jahren steigen die Schulden weltweit deutlich an. Seit Jahresbeginn sind nun alle Dämme gebrochen. Die EU hat derweil Eurobonds durch...

DWN
Finanzen
Finanzen Japans aggressive Geldpolitik ist gescheitert: Werden EZB und EU daraus lernen?

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe ist zurückgetreten, weil er mit seiner Wirtschaftspolitik gescheitert ist. EZB und EU können aus den...

DWN
Politik
Politik USA wütend: Vatikan will an Geheimabkommen mit China festhalten

Der Vatikan will an einem Geheimabkommen mit China festhalten. Doch die USA fordern vom Papst, dass dieser das Abkommen auslaufen lässt....

DWN
Deutschland
Deutschland „Photovoltaik-Sozialismus“: Ausbau der Erneuerbaren Energien geht am Verbraucher vorbei

Ein Änderungsantrag zum EEG-Gesetzt verspricht Großes für die Zukunft, macht die Eigenversorgung mit Solarstrom aber unattraktiv. Aus...

DWN
Politik
Politik Bundesregierung plant Pflicht zu CO2-freiem Kerosin im Flugverkehr

Die Bundesregierung treibt den Klimakampf schneller voran, als von der EU vorgegeben. Einem Gesetzentwurf zufolge sollen bis 2030...

celtra_fin_Interscroller