Deutschland

Unbekannte vernichten 45 Bienenvölker im Saarland

Im Saarland haben Unbekannte zwei Bienenstände vergiftet. Dabei wurden 45 Bienenvölker vernichtet. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
18.05.2020 18:05
Lesezeit: 1 min
Unbekannte vernichten 45 Bienenvölker im Saarland
Honigbienen sitzen auf einer Wabe. (Foto: dpa) Foto: Sebastian Gollnow

Unbekannte haben am 14. und 15. Mai 2020 in Saarwellingen (Saarland) zwei Bienenstände vorsätzlich vergiftet. Dabei sollen dem Regio Journal zufolge wurden insgesamt 45 Bienenvölker getötet. Das Regio Journal wörtlich: “Wie ein Imker auf Facebook berichtet, soll der Bienenstand eines Imkers namens Ludwig aus Saarwellingen mit insgesamt 32 Völkern vergiftet worden sein. An einem weiteren “Nachbarstand” wären 13 Völker auf gleiche Art vergiftet worden. Hier sehen Sie Videos von den getöteten Völkern, in den Kommentaren sind weitere Details genannt.”

Die Polizei teilt mit: “Tatort: 66793 Saarwellingen, frei zugängliches Waldgelände oberhalb der Reitanlage ,Auf der Höh’. Tatzeit: 14.05.2020, 18:00h - 15.05.2020,13:45h. Im Tatzeitraum begibt sich UT (Unbekannter Täter, Anm.d.Red.) zu dem frei zugänglichen Waldgelände oberhalb der Reitanlage ,Auf der Höh’ (aus Richtung Schwarzenholzer Straße kommend): UT besprüht die Ein- Ausgänge der Bienenstöcke mit einem bislang unbekannten Schaum (evtl. Wespengift). Die Bienen sterben hierdurch, der Resthonig wird kontaminiert. Unabhängig vom Schaden für die Natur entsteht ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Entsprechende Strafanzeigen und Ermittlungen wurden eingeleitet, eine Stoffanalyse zu dem Schaum steht noch aus. Hinweise bitte an die PI-Lebach, 06881/5050.”

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Inflation im Euroraum zieht wieder an: Wird die EZB die Zinsen erhöhen?
16.08.2026

Die Inflation hat sich im Euroraum überraschend zurückgemeldet – angetrieben von teurer Energie und geopolitischen Spannungen. Damit...

DWN
Politik
Politik Rentensplitting statt Witwenrente: Steht die Hinterbliebenenrente vor dem Aus?
16.08.2026

Im Rahmen der Rentenreform steht plötzlich auch die Witwenrente zur Diskussion. Ein Rentenexperte argumentiert, "Frauen könnten sich...

DWN
Politik
Politik Toxische Weltpolitik: Wenn gefährliche Staatschefs die Kontrolle verlieren
16.08.2026

Sie dulden keinen Widerspruch, verlangen Loyalität und halten sich selbst für unfehlbar. Gelangen toxische Führungspersönlichkeiten an...

DWN
Politik
Politik Medienrat für öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Geschäftsführerin steht fest
16.08.2026

Das neue Gremium soll den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kontrollieren. Im April wurde die Vorsitzende gewählt. Jetzt steht fest, wer...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie Fintechs Banken herausfordern – und Anleger profitieren können
16.08.2026

Millionen Kunden eröffnen Konten bei Revolut, N26 oder Trade Republic – oft zunächst nur zusätzlich zur Hausbank. Doch aus der...

DWN
Finanzen
Finanzen Künstliche Intelligenz greift nach Ihrer Rente - und zwar an zwei Fronten
16.08.2026

Erstens geht es um die Exponierung von Pensionsfonds gegenüber KI. Zweitens stellt sich die Frage, welche Kasse die meisten Menschen im...

DWN
Panorama
Panorama Schlecht vorbereitet bei Waldbränden? Experte sieht Lücken im System
16.08.2026

Ein dichtes Netz an Feuerwehren schützt Deutschland bislang vor vielen größeren Waldbränden. Doch Ausbildung, Einsatzverfahren und...

DWN
Finanzen
Finanzen Millionenbetrug an Bankkunden: Ermittler heben Netzwerk aus
16.08.2026

Eine Gruppe Krimineller soll Bankkunden um Millionen betrogen haben. Ermittler aus Deutschland und Brasilien nahmen nach Durchsuchungen...