Politik

Türkei kurios: Aus Moscheen erklingt das Antifa-Partisanenlied “Bella Ciao”

Aus den Moschee-Lautsprechern der Stadt Izmir wurde am Mittwochabend nicht der Gebetsaufruf, sondern das Antifa-Partisanenlied "Bella Ciao" abgespielt.
20.05.2020 19:46
Lesezeit: 1 min
Türkei kurios: Aus Moscheen erklingt das Antifa-Partisanenlied “Bella Ciao”
Unbekannte sollen in Izmir die Moschee-Lautsprecher sabotiert haben. (Foto: dpa) Foto: Roland_Witschel

Am 20. Mai um 17 Uhr (Ortszeit) ertönte aus den Lautsprechern der Moscheen in Izmir nicht in etwa der Gebetsruf, sondern das italienische Partisanenlied “Bella Ciao”, berichten diverse türkische Medien.

Die Stadt teilt in einer Mitteilung mit: “Heute, gegen 17:00 Uhr, wurde durch Unbekannte eine Sabotage auf die Lautsprecher einiger Moscheen in verschiedenen Teilen unserer Stadt durchgeführt, indem die Frequenz unseres zentralen Systems gestört wurde. Notwendige Strafanzeigen wurden eingereicht und die notwendigen Ermittlungen eingeleitet.”

Das Lied “Bella Ciao” ist in der Türkei besonders unter den Ultras mehrerer Fußballclubs und bei linken Gruppierungen beliebt. Aus verschiedenen Videos auf YouTube geht hervor, dass die Einwohner der Stadt den Fauxpas mit Humor aufnahmen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Technologie
Technologie Adobe-Alternative kostenlos: Ein verärgerter Kunde fordert den Milliardenkonzern heraus
25.10.2026

Ein Kunde will sein Adobe-Abo kündigen und soll dafür auch noch bezahlen. Seine Rache könnte den Software-Riesen teuer zu stehen kommen....

DWN
Unternehmen
Unternehmen KI im Unternehmen: Warum ChatGPT allein noch keine Prozesse automatisiert
25.10.2026

ChatGPT schreibt Texte, fasst Informationen zusammen und spart Mitarbeitern Zeit. Doch wer KI wirklich zur Prozessautomatisierung nutzen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Robin Zeng: Der Chinese, von dem Deutschlands Autobauer abhängen
25.10.2026

Er baut keine Autos, doch ohne ihn hätten BMW, Volkswagen und Mercedes-Benz ein gewaltiges Problem. Der chinesische Milliardär Robin Zeng...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Pflege statt Arbeit: Immer mehr pflegende Erwerbstätige gehen Arbeitsmarkt verloren
25.10.2026

Die wachsende Zahl pflegender Angehöriger könnte den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren laut einer Prognose spürbar belasten: Bis 2045...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Umsatzwarnungen: Lindt & Sprüngli entlässt Konzernchef Lechner
25.10.2026

Der Schokohasen-Hersteller leidet unter teuren Kakaopreisen und dem heißen Sommer. Nun soll ein alter Bekannter vorm Weihnachtsgeschäft...

DWN
Politik
Politik Frankreich führt Aufschläge für Medikamente ein. Was bedeutet das für die Preise in Deutschland und für Generika?
25.10.2026

In Frankreich wurde eine neue Vereinbarung mit der Pharmaindustrie über Arzneimittelpreise erzielt, die dazu führen könnte, dass einige...

DWN
Unternehmen
Unternehmen US-Rüstungsfirma Covenant: Protest gegen Marschflugkörper-Produktion ab 2027 in Leipzig
24.10.2026

Die US-Rüstungsfirma Covenant will in Leipzig Marschflugkörper herstellen. Der Standort soll weltweit die größte Basis für Europas...

DWN
Politik
Politik China macht seine Grenzen dicht: Ein neuer Eiserner Vorhang
24.10.2026

China macht seine Grenzen dicht, und längst trifft es nicht mehr nur politisch unbequeme Bürger. Lehrer, Ärzte und KI-Ingenieure dürfen...