Politik

Jens Spahn 2018: „Impfungen sind eine der größten Errungenschaften der Menschheit“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte im Jahr 2018 gemeint, dass Impfungen eine der größten Errungenschaften der Menschheit seien. Er hatte damals einen Gesetzesentwurf vorgelegt, wonach ab März 2020 eine Impfpflicht in Kitas und Schulen sowie für medizinisches Personal eingeführt werden sollte.
20.05.2020 21:36
Lesezeit: 1 min
Jens Spahn 2018: „Impfungen sind eine der größten Errungenschaften der Menschheit“
29.10.2019, Berlin: Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, lässt sich von Angelika Haberland, Ärztin bei der Deutsche Post DHL Group, gegen Grippe impfen. Neben dem Bundesgesundheitsminister lassen sich in der DHL-Zustellbasis auch Zusteller der Post impfen. (Foto: dpa) Foto: Christoph Soeder

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat vor wenigen Tagen im Bundestag gesagt: „Ein Virus bekämpft man nicht, indem man es leugnet. Wir ermöglichen mehr Tests in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, um den öffentlichen Gesundheitsdienst zu stärken.“

Spahn steht seit dem Jahr 2018 in der Kritik. Damals hatte er eine Impfpflicht in Kitas und Schulen sowie für medizinisches Personal gefordert.

„Impfungen sind eine der größten Errungenschaften der Menschheit. Zur Freiheit in einer offenen Gesellschaft gehört auch dazu, dass der andere mich nicht unnötig gefährdet“, sagte er nach Angaben des Ärzteblatts auf einem CDU-Landesparteitag 2018 in Berlin. Nur durch Impfungen sei es gelungen, Infektionskrankheiten wie die Pocken auszurotten.

Damals hatte Spahn ein Gesetzesentwurf vorgelegt, wonach „eine Impfpflicht gegen Masern ab März 2020 für Kinder und das Personal in Kitas und Schulen kommt“, so das Ärzteblatt.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Edelmetalle in einer neuen Marktphase

Gold über 5.500 US-Dollar, Silber über 100 US-Dollar pro Unze

DWN
Finanzen
Finanzen Finanzmärkte 2026: Welche Risiken Anleger beachten müssen
31.01.2026

Die Kapitalmärkte treten in eine Phase erhöhter Unsicherheit, geprägt von Technologieumbrüchen, geopolitischen Spannungen und...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft KI-Welthandel: Wie Datenzentren den globalen Handel neu beleben
31.01.2026

Zölle bremsen, doch Technologie beschleunigt. Während protektionistische Maßnahmen den Welthandel belasten, entwickelt sich künstliche...

DWN
Finanzen
Finanzen Finanzabteilungen vor dem Kollaps? Warum 2026 alles ändert
31.01.2026

2026 wird zum Schicksalsjahr für Finanzabteilungen: KI verspricht Effizienz, Regulierung droht mit Sanktionen – und beides trifft jetzt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Volvo EX60: Schwedens Antwort auf den BMW iX3 und den Mercedes GLC
31.01.2026

Volvo will sich mit einem neuen Elektro-SUV im Premiumsegment strategisch neu ausrichten. Gelingt es dem Hersteller damit erstmals,...

DWN
Finanzen
Finanzen Trotz niedrigem Kakaopreis: Hoher Schokoladenpreis bremst die Nachfrage
31.01.2026

Obwohl der Kakaopreis seit Monaten deutlich fällt, wird Schokolade spürbar teurer. Während die Umsätze aufgrund des hohen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Macrons kurioser Auftritt in Davos: Sonnenbrille sorgt für Kurssprung der iVision Tech-Aktie
31.01.2026

Macrons Sonnenbrille löste bei seinem Auftritt in Davos eine ungewöhnliche Marktreaktion aus. Die mediale Aufmerksamkeit katapultierte...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Europas Schienengüterverkehr unter Druck: Deutlicher Rückgang der Transportleistungen
31.01.2026

Der europäische Schienengüterverkehr verliert europaweit an Bedeutung. Welche Ursachen stehen hinter dieser Entwicklung und welche Folgen...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: Erstarkender Dollar drückt Aktien und Edelmetalle ins Minus
30.01.2026

Die US-Börsen beendeten den Freitag mit Verlusten. Der Dollar legte zu, während die Preise für Gold und Silber drastisch einbrachen.