Panorama

Österreich: Sterberate durch Corona nur ganz leicht gestiegen

Laut dem österreichischen Statistikamt "Statistik Austria" ist die Sterberate in Österreich in den Monaten März und April nur ganz leicht gestiegen.
09.07.2020 13:45
Aktualisiert: 09.07.2020 13:45
Lesezeit: 1 min
Österreich: Sterberate durch Corona nur ganz leicht gestiegen
Wien, 8. Mai: Fiaker-Fahrer Adam Liko wartet auf Kundschaft. Foto: Matthias R

In der Corona-Krise ist die Sterberate in Österreich laut Statistik bisher nur geringfügig gestiegen. Im März und April sei die Sterberate nur ein Prozent höher gewesen als im Durchschnitt des Vergleichszeitraums der Jahre 2015 bis 2019, teilte die Behörde „Statistik Austria“ heute mit. Im März und April habe die Sterblichkeit mit einem Wert von 167,1 auf 100 000 Personen zwar leicht über dem Jahr 2019 gelegen (162,4 auf 100 000 Personen), jedoch unter den Zahlen der Jahre 2015 und 2018.

Statistik Austria zufolge wurde im März und April bei 3,9 Prozent aller Todesfälle Covid-19 als Todesursache angegeben. Fast doppelt so viele Männer wie Frauen seien an den Folgen von Covid-19 gestorben, hieß es.

Aktuell sind in Österreich nach Angaben des Gesundheitsministeriums rund 1.000 Menschen akut mit dem Coronavirus infiziert (das Land hat rund 8,9 Millionen Einwohner; das heißt, einer von 8.900 Einwohnen [0,0112 Prozent] hat derzeit Corona). 80 Patienten liegen in Kliniken, etwa ein Dutzend auf der Intensivstation. Angesichts steigender Fallzahlen aufgrund eines regionalen Clusters gilt seit Donnerstag im Bundesland Oberösterreich wieder eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Außerdem werden die Gäste von Lokalen auf freiwilliger Basis gebeten, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen.

In Deutschland lag die Übersterblichkeit laut vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts im gesamten Monat April bei etwa acht Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der vier Vorjahre.

DWN
Politik
Politik Island wägt EU-Beitritt neu ab: Fischerei wird zum Schlüsselthema
02.05.2026

Die EU verstärkt ihre Annäherung an Island und bringt dabei insbesondere die Fischereiregeln erneut in die politische Debatte ein....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Phänomen Zeitarmut: Wenn Arbeit die Lebenszeit auffrisst - 5 hilfreiche Strategien
02.05.2026

Mehr Arbeiten? Der Tag hat nur 24 Stunden - warum immer mehr Menschen an ihre Grenzen stoßen und Berufstätigen bis zum Feierabend oft...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Ford Tourneo Custom PHEV im Test: Großraum-Van fährt auch elektrisch
02.05.2026

Ein großer Van, der auch elektrisch fährt. Kann der Ford Tourneo Custom PHEV den Diesel ersetzen?

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Militärlogistik im Wandel: Lkw-Hersteller drängen in die Rüstungsindustrie
02.05.2026

Die Militärindustrie eröffnet europäischen Lkw-Herstellern neue Geschäftsfelder, in denen Nutzfahrzeuge zu vernetzten Einsatzsystemen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Studie der Allbright Stiftung: Frauenquote in Familienunternehmen bleibt niedrig
02.05.2026

Der Frauenanteil in den Führungsetagen deutscher Familienunternehmen stagniert seit Jahren auf niedrigem Niveau. Trotz wachsender Debatten...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kapitalmärkte im Umbruch: Anleger prüfen den Dollar als Leitwährung
02.05.2026

Die globale Finanzordnung gerät unter Druck, während die Rolle des Dollars als Leitwährung zunehmend hinterfragt wird. Welche Folgen hat...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Spirit stürzt ab, aber die Wall Street schließt größtenteils im Plus
01.05.2026

Ein turbulenter Handelstag bringt überraschende Wendungen und unerwartete Gewinner für Anleger.

DWN
Finanzen
Finanzen Berkshire Hathaway-Aktie: Was sich unter Greg Abel im Portfolio ändern könnte
01.05.2026

Berkshire Hathaway steht vor einer Jahreshauptversammlung, die Anlegern erstmals klare Hinweise auf den Kurs unter Greg Abel geben dürfte....