Marktbericht

Technologie-Werte schieben DAX wieder nach vorn - abends das große Warten auf Lagarde

Das deutsche Leitbarometer hat gestern wieder die Marke von 13.000 Punkten übersprungen. Die Börsen sind dabei, die früheren Verluste zu kompensieren. Heute Nachmittag gibt es wieder US-Konjunkturdaten.
10.09.2020 08:26
Aktualisiert: 10.09.2020 08:26
Lesezeit: 1 min
Technologie-Werte schieben DAX wieder nach vorn - abends das große Warten auf Lagarde
Der Aktienmarkt präsentierte sich gestern wieder mit Gewinnen. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer entwickelt sich weiterhin sehr unruhig: Der DAX beendete diesmal den Handelstag am Mittwoch mit einem Plus von 2,6 Prozent auf 13.240 Punkten. Die Börse erhielt aus Übersee Rückwind, weil die Handelsplätze in den USA wieder dabei sind, ihre Verluste vom Vortag zu kompensieren. Der Dow Jones Industriel gewann 1,6 Prozent, während die Technologie-Börse Nasdaq 2,8 Prozent zulegte.

Da sich die Tec-Werte in den USA wieder erholen, entwickeln sich auch die Technologie-Aktien in Deutschland. Diese Aktien haben hierzulande gestern am besten performt. Sie haben dem deutschen Leitbarometer die wichtigsten Impulse gegeben: So legte Infineon 3,9 Prozent auf 23,96 Euro zu, und SAP verbuchte einen Gewinn von 3,1 Prozent auf 137,52 Euro. Darüber hinaus schloss Siemens die Sitzung mit einem Zuschlag von 2,3 Prozent auf 118,14 Euro.

Heute wieder Konjunkturdaten aus den USA

Nachmittags stehen wieder Konjunkturdaten an – und zwar aus Europa, aber auch den USA. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird um 13.45 Uhr in Frankfurt die Ergebnisse für ihre Sitzung bekannt geben. Es geht um das Wachstum und die Inflation in der Eurozone.

Um 14.30 Uhr werden die Erstanträge für die Arbeitslosenhilfe präsentiert. Zudem erwarten die Anleger die US-Erzeugerpreise für den August.

Und am Abend warten die Investoren auf die EZB-Präsidentin Christine Lagarde, die im Vorfeld der virtuellen Herbstkonferenz der Deutschen Bank eine Rede halten wird. Am Freitag findet die Veranstaltung unter dem Thema „Bankwesen und Zahlung“ (Original-Titel: „Banking and Payments“) statt. Danach werden sich auf einer Podiumsdiskussion Bundesbankpräsident Jens Weidmann und sein französischer Amtskollege François Villeroy de Galhau austauschen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Umgang mit Cookies: BGH verhandelt zu Cookie-Speicherung – darum geht's
10.10.2026

Der Bundesgerichtshof prüft, ob Unternehmen für das Speichern von Cookies auf fremden Internetseiten ohne Einwilligung haften müssen....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Uber-Robotaxis in Deutschland: Erst Stellen streichen, dann Jobs versprechen
10.10.2026

Uber streicht Tausende Stellen und verspricht gleichzeitig neue Arbeitsplätze in Deutschland. Was widersprüchlich klingt, folgt einer...

DWN
Finanzen
Finanzen Revolut-Bank greift an: Dieser Fintech-Riese will Europas Banken überholen
10.10.2026

Die Revolut-Bank wächst in einem Tempo, von dem klassische Geldhäuser nur träumen können: fast 70 Millionen Kunden, Milliardenbewertung...

DWN
Technologie
Technologie KI-Prompts für Marketing und Vertrieb: 7 KI-Vorlagen für KMU und Selbstständige
10.10.2026

Fast jedes zweite kleine Unternehmen sieht noch keinen echten Nutzen in KI – dabei liegt der Unterschied oft nur im richtigen Prompt....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Dacia Sandero Stepway: Europas Bestseller hat ein Sicherheitsproblem
10.10.2026

Europas meistverkauftes Auto kommt nicht von Volkswagen, Toyota oder Peugeot, sondern von Dacia. Der Sandero Stepway punktet mit enormer...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kingspan Group-Aktie unter Druck: EU greift nach geplatztem Deal durch
10.10.2026

Ein geplatzter Milliardendeal? Nein, ein gescheiterter Firmenkauf mit teuren Folgen. Weil der irische Baustoffkonzern Kingspan die...

DWN
Politik
Politik Marine Le Pen plant finanzpolitischen Kurs mit großen Einsparungen: Auf den Straßen wächst die Wut
10.10.2026

Frankreich steht finanziell mit dem Rücken zur Wand. Während Zehntausende junge Menschen gegen marode Schulen und fehlende Investitionen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Generation Z trifft auf Generation X: Wie ein Eiskaffee zum Karrierekiller werden kann
10.10.2026

Ein Eiskaffee beim Bewerbungsgespräch sollte eigentlich keine große Sache sein. Doch für manche Personalverantwortliche verrät der...