Marktbericht

Gewinnmitnahmen drücken Aktienmärkte ins Minus - heute Tag der Arbeitsmarkt-Daten

Nach dem kleinen Kursfeuerwerk, das es noch zum Wochenstart gegeben hat, haben sich die deutschen Handelsplätze nun wieder beruhigt. Der Dax ging mit einem leichten Minus aus dem Handel.
30.09.2020 08:34
Aktualisiert: 30.09.2020 08:34
Lesezeit: 1 min
Gewinnmitnahmen drücken Aktienmärkte ins Minus - heute Tag der Arbeitsmarkt-Daten
Die Börse zeigt sich erneut unruhig. (Foto: dpa)

Der Dax hat am zweiten Handelstag in der Woche ein Minus von 0,4 Prozent auf 12.826 Punkte verbucht und damit die starken Kursgewinne vom Vortag erst einmal gestoppt. Börsianer sprachen von Gewinnmitnahmen, die die Szenerie beherrscht hätten. Darüber hinaus hat der Brexit auf einmal wieder eine Rolle gespielt. Die Verhandlungspartner haben am Dienstag erneut damit begonnen, über die Zeit nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU zu diskutieren.

So gab es ein durchwachsenes Bild am Aktienmarkt: Auf der Liste der Tagesverlierer befand sich die Deutsche Bank mit Gewinn von 2,7 Prozent auf sieben Euro ganz oben auf dem ersten Platz. Danach folgten Münchner Rück mit einem Verlust von 1,9 Prozent auf 218,10 Euro und Bayer mit einem Minus von 1,2 Prozent auf 53,51 Euro. Auch Siemens ging mit Rückgängen aus dem Handel. Das Papier des deutschen Konzerns verlor 1,2 Prozent auf 108,64 Euro.

Zu den größten Tagesgewinnern zählten RWE mit einem Plus von zwei Prozent auf 32 Euro, gefolgt von Delivery Hero mit einem Zuschlag von 1,8 Prozent auf 99,08 Euro. Auf dem dritten Platz der Liste landete Henkel mit einem Gewinn von 1,8 Prozent auf 89,34 Euro.

Heute werden wieder wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht - und zwar aus Deutschland, der Euro-Zone und den USA. Um 9.55 Uhr gibt es aktuelle Arbeitsmarkt-Daten vom September aus Deutschland. Um 11 Uhr folgen die Verbraucher-Preise aus der Euro-Zone für den neunten Monat.

Nachmittags um 14.15 Uhr MEZ zeigen die USA die wöchentlichen Arbeitsmarkt-Daten. Und um 14.30 Uhr MEZ präsentieren sie in einer dritten Veröffentlichung die Zahlen fürs Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal. Um 15.45 Uhr MEZ warten die Anleger auf den MNI-Einkaufsmanager-Index Chicago im September.

DWN
Panorama
Panorama Siemens-Energy-Chef Christian Bruch warnt: Deutschlands kritische Infrastruktur wird besonders stark attackiert
04.09.2026

Deutschlands kritische Infrastruktur gerät zunehmend ins Visier von Saboteuren und Cyberangreifern. Siemens-Energy-Chef Christian Bruch...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Die ältesten Familienunternehmen Deutschlands – von Konzern bis Mittelstand
04.09.2026

Von Merck bis Meindl, von Haniel bis Herder – die 50 ältesten deutschen Familienunternehmen bilden die ganze Vielfalt dieses...

DWN
Politik
Politik Diesen Monat fürchten Russen: Risiko einer gefährlichen Spirale für Russlands Wirtschaft wächst
04.09.2026

Die Probleme für Putins Kriegswirtschaft häufen sich. Das nährt eine russische Erzählung über einen alten Fluch – was dieser für...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Industrieaufträge steigen kräftig – doch der Aufschwung hat einen Haken
04.09.2026

Deutschlands Industrie erhält neue Aufträge und nährt damit die Hoffnung auf eine breitere wirtschaftliche Erholung. Doch hinter dem...

DWN
Politik
Politik Niederlande holen 78 Tonnen Gold aus New York zurück
04.09.2026

Die niederländische Zentralbank hat mehr als 78 Tonnen Gold aus New York verlagert. Offiziell geht es um Krisenvorsorge und bessere...

DWN
Politik
Politik AfD-Spitzenkandidat Sachsen-Anhalt: Ulrich Siegmund will nur mit absoluter Mehrheit regieren
04.09.2026

Die AfD geht in Sachsen-Anhalt mit großen Ambitionen in den Wahlkampf. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund erklärt, wann er Regierungschef...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Großinsolvenzen nehmen zu: Autoindustrie besonders von Firmenpleiten betroffen
04.09.2026

Die Pleitewelle erfasst immer mehr umsatzstarke Unternehmen und trifft längst nicht nur Deutschland. Vor allem Autobauer und Zulieferer...

DWN
Technologie
Technologie ChatGPT-6 Astra: OpenAI verschärft die Sicherheitsvorkehrungen
04.09.2026

Mehr Leistung, größere Risiken: OpenAI will mit ChatGPT-6 Astra die technologische Führung zurückerobern. Gleichzeitig zeigen frühere...