Deutschland

China-Geschäft beschert Daimler Quartalsplus bei den Autoverkäufen

Daimler verkauft mittlerweile mehr Autos als zu Beginn der Corona-Pandemie - insbesondere nach China.
06.10.2020 11:22
Lesezeit: 1 min
China-Geschäft beschert Daimler Quartalsplus bei den Autoverkäufen
17.09.2020, Baden-Württemberg, Stuttgart: Ein Showcar Mercedes Vision EQS steht während der Präsentation der Zwischenbilanz zum «Strategiedialog Automobilwirtschaft BW» auf der Messe. (Foto: dpa) Foto: Sebastian Gollnow

Dank guter Geschäfte in China verkauft der Autokonzern Daimler inzwischen wieder mehr seiner Pkw als noch zu Beginn der Corona-Pandemie. Im dritten Quartal veräußerte das Stuttgarter Unternehmen 625.675 Autos der Marken Mercedes-Benz und Smart - das waren sogar 1,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum zwischen Juli und September. Über das ganze Jahr hinweg beträgt das Minus bei den Pkw-Verkäufen allerdings noch immer satte 13,4 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag weiter mitteilte.

Die leichte Stabilisierung der Absatzlage hat Daimler fast allein dem chinesischen Markt zu verdanken. Dort steigerte der Konzern seine Pkw-Verkäufe im dritten Quartal um mehr als 23 Prozent auf 223.631 Autos. In Europa verzeichnete der Autobauer dagegen ein erneutes Minus, diesmal um 0,4 Prozent auf 234 088 Autos. Über das Jahr hinweg beträgt der Rückgang auf dem heimischen Kontinent gar 20,9 Prozent.

Auch im wichtigen nordamerikanischen Markt - zu dem Daimler die USA, Kanada und Mexiko zählt - ging der Absatz weiter zurück: Hier verkaufte Daimler im dritten Quartal nur 81 859 Autos und damit 9,8 Prozent weniger. Auf Jahresbasis beträgt das Minus 13,9 Prozent.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Die wirtschaftlichen Aspekte von kostenlosen Testversionen und wiederkehrenden Zahlungen

Kostenlose Testversionen sind der erste Schritt im Marketing. Damit können Nutzer einen Dienst ausprobieren, bevor Geld fließt und die...

DWN
Finanzen
Finanzen Neobroker unter Druck: Trade Republic kämpft gegen EU-Regulierung
09.04.2026

Die EU beendet die ultragünstigen Neobroker-Deals, Trade Republic gerät unter Druck. Anleger müssen sich auf höhere Kosten und neue...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Firmenpleiten auf höchstem Stand seit mehr als 20 Jahren
09.04.2026

Mehr als 4.500 Firmen meldeten im ersten Quartal Insolvenz an – so viele wie seit 2005 nicht mehr. Besonders stark betroffen sind...

DWN
Politik
Politik 5 Prozent Inflation: Trotz Waffenstillstand droht erheblicher Kaufkraftverlust
09.04.2026

Es ist laut IEA die "schwerste fossile Energiekrise unserer Zeit" – und die Inflation zieht bereits spürbar an. Experten warnen vor...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Iran-Krieg treibt Preise: Europas Konsum kippt
09.04.2026

Der Iran-Krieg trifft Europas Haushalte direkter als viele erwarten: Preise steigen, Spielräume schrumpfen. Verbraucher reagieren –...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Waffenruhe im Nahen Osten: Exporteure schöpfen neue Hoffnung
09.04.2026

Der Start ins Jahr verlief schwach, die Folgen des Iran-Krieges sind noch nicht verarbeitet. Dennoch rechnen Deutschlands Exporteure...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mazda CX-30 im Test: Was der SUV wirklich kann
09.04.2026

Der CX-30 ist der kleinste SUV im Modellangebot von Mazda. Angetrieben wird er von einem Benzinmotor, ein Automatikgetriebe sorgt für...

DWN
Politik
Politik Wohin ist das Sondervermögen verschwunden? Bis zu 95 Prozent sind versickert
09.04.2026

Ein Jahr nach dem 500-Milliarden-Euro-Versprechen für Schiene, Brücken und Klima ziehen Top-Ökonomen eine ernüchternde Bilanz. Das...

DWN
Finanzen
Finanzen Frankreich zieht Goldreserven aus den USA ab: Welche Folgen hat das für Europa?
08.04.2026

Frankreich ordnet seine Goldreserven neu und verlagert zentrale Bestände aus den USA nach Europa. Steht Europa damit vor einer...