Politik

SPD-Europapolitiker wünscht den USA Ende des „Alptraums Trump“

„Den USA ist es zu wünschen, dass der Alptraum Trump endlich vorübergeht“, sagte SPD-Europapolitiker Udo Bullmann angesichts der Zwischenergebnissen der US-Wahl.
04.11.2020 09:35
Aktualisiert: 04.11.2020 09:35
Lesezeit: 1 min
SPD-Europapolitiker wünscht den USA Ende des „Alptraums Trump“
06.12.2019, Berlin: Udo Bullmann, Verantwortlicher des Parteivorstandes der SPD für die Europäische Union, spricht beim SPD-Bundesparteitag. Vom 06. Dezember 2019 bis zum 08. Dezember 2019 will die SPD bei dem Parteitag eine neue Führungsmannschaft wählen. (Foto: dpa) Foto: Bernd von Jutrczenka

Der SPD-Europapolitiker Udo Bullmann hat sich enttäuscht über die Zwischenergebnisse der US-Wahl geäußert. „Trotz vier Jahren Dauerkrise scheint das Ergebnis der Präsidentschaftswahl auf den ersten Blick weniger deutlich als erwartet“, erklärte Bullmann am Mittwochmorgen. Doch müsse man auf die Auszählung der Briefwahl und der vorzeitig abgegebenen Stimmen warten.

„Den USA ist es zu wünschen, dass der Alptraum Trump endlich vorübergeht“, meinte Bullmann. Für Europa wäre die Wahl Joe Bidens zum neuen amerikanischen Präsidenten eine Chance, die Wiederwahl von Präsident Donald Trump hingegen Stagnation oder Rückschritt, erklärte der SPD-Politiker.

Der Wahlausgang in den USA war am Mittwochvormittag offen, weil Hunderttausende Stimmen in entscheidenden Bundesstaaten noch nicht ausgezählt waren. Trump sagte dennoch bereits, aus seiner Sicht habe er gewonnen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

DWN
Finanzen
Finanzen Analyse: Bei der Luxusaktie zeichnet sich eine Wende ab
21.10.2026

Nach mehreren Jahren schwacher Verkäufe und sinkender Gewinne sind die Erwartungen an den Luxuskonzern deutlich zurückgegangen. Die...

DWN
Politik
Politik Europa wird zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt von einem politischen Sturm erschüttert
21.10.2026

Europa müsste gleichzeitig seinen größten Haushalt beschließen, die Ukraine stützen und dem wachsenden Druck aus den USA, Russland und...

DWN
Technologie
Technologie In Lettland wurde ein neues Gerät zum Bitcoin-Mining für zu Hause entwickelt – Bitcube
21.10.2026

Das Technologieunternehmen Power Mining hat Bitcube auf den Markt gebracht, ein in Lettland entwickeltes Gerät zum Bitcoin-Mining für den...

DWN
Immobilien
Immobilien Blaupause oder teures Experiment? Berlins historischer Anlauf zur Vergesellschaftung
21.10.2026

Linke, Grüne und SPD in Berlin haben ihre Sondierungen beendet und wollen Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Der entscheidende Knackpunkt...

DWN
Finanzen
Finanzen Die Schuldenbombe unter der Motorhaube der KI tickt immer lauter. Wo könnte es zuerst krachen?
21.10.2026

Investoren zahlen immer höhere Preise für Schutz vor Zahlungsausfällen. Entscheidend wird sein, wer die Verluste trägt, falls die...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Handelskrieg mit China vermeiden: Merz fordert Fairness statt Eskalation
21.10.2026

Die EU will sich stärker gegen unfaire Handelspraktiken schützen. Bundeskanzler Friedrich Merz betont jedoch, dass es dabei nicht um...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ukraine-Wirtschaft schwächelt: Experten senken Wachstumsprognose deutlich
21.10.2026

Die massiven russischen Angriffe verschlechtern die wirtschaftlichen Aussichten der Ukraine spürbar. Das Wiener Institut für...

DWN
Politik
Politik Tabaksteuer-Panne: Gesetz gilt plötzlich Monate zu früh
21.10.2026

Eigentlich sollten höhere Tabaksteuern erst 2027 greifen. Doch ein Fehler im Bundesfinanzministerium hat dafür gesorgt, dass die Regelung...