Marktbericht

Wie der Dax heute um die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Punkten kämpft

Heute wird es für die Anleger überwiegend darum gehen, ob das deutsche Leitbarometer seine Gewinne aus den ersten Handelstagen halten kann.
13.11.2020 10:40
Lesezeit: 1 min
Wie der Dax heute um die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Punkten kämpft
Der Dax entwickelt sich heute Morgen eher unruhig. (Foto: dpa)

Der Dax hat heute Morgen bis gegen 10.30 Uhr 0,2 Prozent auf Niveaus um 13.000 Punkte verloren. Damit testet der Index die psychologisch wichtige Marke an.

Er gibt derzeit wieder die starken Gewinne wieder ab, die er zu Wochenanfang durch den Sieg des US-Demokraten Joe Biden erreicht hatte. Zwischenzeitlich hatte auch die Nachricht, dass das deutsche Unternehmen Biontech mit seinem US-Partner Pfizner einen Corona-Impfstoff gefunden habe, für positive Impulse an den Finanzmärkten gesorgt.

Gestern hatte das deutsche Leitbarometer ein Minus von 1,2 Prozent auf 13.052 Punkten verzeichnet: Continental verbuchte ein Plus von 1,1 Prozent auf 107,35 Euro – gefolgt von Delivery Hero, das 0,9 Prozent auf 105,90 Euro gewann. Auf dem dritten Platz landete BMW, das 0,5 Prozent auf 70,70 Euro zulegte. Generell gibt es derzeit für die Autowerte wieder bessere Informationen. So steht Leoni zwar immer noch unter dem Eindruck der Pandemie, doch hat das Unternehmen immerhin Erfolge bei seinem Sparprogramm erzielt.

Auf der Liste der Aktien, die meisten verloren, befand sich Siemens ganz weit oben. Das Unternehmen büßte von 3,8 Prozent auf 113,72 Euro ein. Danach kam Infineon, das 2,5 Prozent auf 26,14 Euro verlor. EON verzeichnete ein Minus von 2,3 Prozent auf 9,26 Euro.

Für den heutigen Tag sind die Vorgaben aus den USA negativ. So hat der Dow Jones Industrial am Donnerstag ein Minus von 1,1 Prozent auf 29.080 Zähler verzeichnet, während die Nasdaq mit einem Minus von 0,7 Prozent auf 11.709 Punkte ihren Handel beendete.

Heute um 14.30 Uhr MEZ wird der Erzeugerpreis-Index aus den USA für den Oktober präsentiert. Die Volkswirte rechnen im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum mit einem Wachstum von 0,4 Prozent.

Die Fachleute in Deutschland rechnen für den letzten Handelstag in der Woche zwar mit weiteren Verlusten. Doch dürfte der Dax trotz allem im Wochenverlauf mit Gewinnen über die Ziellinie kommen, glauben sie. Bis Donnerstag gab es ein Plus von 4,5 Prozent. Es ist die Frage, ob er sich heute über 13.000 Zählern hält.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Lageroptimierung als Wettbewerbsfaktor im Mittelstand

In Zeiten steigenden Wettbewerbsdrucks, globaler Lieferketten und wachsender Kundenerwartungen wird die Effizienz interner Prozesse zu...

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Straße von Hormus im Krisenmodus: Irans Drohungen setzen Ölpreis-Entwicklung unter Druck
04.03.2026

Die Drohungen der iranischen Revolutionsgarde erhöhen den Druck auf eine der wichtigsten Energierouten der Welt und treiben die Spannungen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Lithium-Boom inmitten von Deutschland: Warum Mitteldeutschland zum Lithium-Produzenten werden könnte
04.03.2026

Lithium ist einer der wichtigsten und wertvollsten Rohstoffe für Zukunftstechnologien. Noch bezieht die EU das „weiße Gold“ teuer...

DWN
Politik
Politik Macron stößt EU-Debatte an: Frankreich drängt auf stärkere nukleare Abschreckung
04.03.2026

Frankreich stößt eine Debatte über eine europäische nukleare Abschreckung an und wirbt bei NATO-Staaten für ein erweitertes...

DWN
Politik
Politik Nachfolge und Machtkämpfe: Wer führt künftig den Iran?
04.03.2026

Nach dem Tod von Ajatollah Ali Chamenei muss das iranische Machtgefüge klären, wer ihm nachfolgt. Doch in Kriegszeiten wird auch die Wahl...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Noch mehr Bürokratie? EU-Kommission will „Made in Europe“ - Vorgabe für öffentliche Aufträge
04.03.2026

Die Europäische Union muss ihre CO2-Emissionen senken und will ihre Industrie erhalten. Ist die Lösung, europäisch zu kaufen? Kritik...

DWN
Finanzen
Finanzen Ernährungsindustrie warnt: Iran-Krieg könnte Lebensmittelpreise erhöhen
04.03.2026

Die Folgen des Iran-Kriegs sind für Verbraucher in Deutschland zu spüren - etwa beim Tanken. Ist mit weiteren Auswirkungen zu rechnen?

DWN
Politik
Politik Wirtschaftsministerin Reiche: keine Spritpreisbremse - Öl und Gas nicht knapp
04.03.2026

Der Iran-Krieg lässt Öl-, Benzin- und Gaspreise steigen - doch Energiemangel droht in Deutschland nach Angaben der Wirtschaftsministerin...

DWN
Finanzen
Finanzen Börsenturbulenzen: Wie Anleger klug reagieren – 5 konkrete Tipps für einen Börsencrash
04.03.2026

Sinkende Kurse, rote Zahlen im Depot und ständig neue Marktmeldungen: In unsicheren Börsenzeiten verlieren viele Anleger schnell die...