Politik

„Entrechtung und Enteignung“: Sky News-Moderator rechnet mit dem „Great Reset“ ab

Der Sky News Moderator Rowan Dean sagt, dass der „Great Reset“ ein Programm sei, das darauf abzielt, uns all unsere fundamentalen demokratischen Grundrechte zu nehmen, zugunsten einer neuen Gesellschaftsform – diktiert von den Eliten. „Es ist ein anti-demokratisches Unternehmen, das darauf abzielt, ihren Arbeitsplatz zu zerstören, ihren Wohlstand zu stehlen und ihren Kindern die Zukunft zu rauben. Es ist eine knallharte, linke Horrorshow – vollgestopft mit Quasi-Faschismus“, meint Dean.
04.02.2021 20:54
Lesezeit: 3 min
„Entrechtung und Enteignung“: Sky News-Moderator rechnet mit dem „Great Reset“ ab
Das Weltwirtschaftsforum steht in der Kritik. (Foto: dpa) Foto: Jean-Christophe Bott

Der Sky News Moderator Rowan Dean wörtlich:

„Wir alle haben von Davos und dem Weltwirtschaftsforum gehört. Das ist dieser Kaffeeklatsch, der jeden Januar in der schönen Schweizer Stadt Davos stattfindet. Und abgesehen von all den reizenden Popstars und Filmstars, die mit ihren Privatjets einfliegen, entsenden alle möglichen großen Unternehmen und Regierungen – auch unsere – jedes Jahr Delegierte zu diesem Wirtschaftsereignis mit funkelndem roten Teppich. Tatsächlich haben schon die allerersten Außenstehenden die Absurdität und Heuchelei von Milliardären wie Bono hervorgehoben, die über die Übel des Kapitalismus plappern. Und natürlich hatten wir im vergangenen Jahr die Albernheit, dass Greta Thunberg die führenden Politiker der Welt über den Klimawandel belehrt hat. Was für ein Witz. Diese Woche hatten wir gute Nachrichten. Möglicherweise sind sie in Panik geraten, weil nicht genug Superreichen danach ist, inmitten des Corona-Virus in die eiskalten Schweizer Alpen zu reisen. Das Weltwirtschaftsforum gab vor einigen Tagen bekannt, dass Davos im Januar verschoben wurde. Seien wir ehrlich. Es sieht nie gut aus, wenn man über die globale Erwärmung herzieht, und es draußen schneit. Und das Weltwirtschaftsforum wird nun im späten Frühjahr stattfinden. Viel wärmer wird es dann sein. Im Luxusressort Bürgenstock, am Luzerner See, wo die Veranstaltung auf beiden Seiten des schönen Sees stattfinden wird, und schillernde Delegierte über das glitzernde Wasser gefahren werden können. Wie schön für sie. Aber ich frage mich, ob hinter der Verschiebung von Davos nicht mehr steckt, als das Wetter und das Virus. Ich frage mich, ob vielleicht bestimmte Regierungen und Unternehmen sozusagen ,kalte Füße‘ wegen des nächsten Weltwirtschaftsforums bekommen haben. Denn das sollten sie auf jeden Fall. Sehen Sie, das nächste Weltwirtschaftsforum ist nicht nur ein verschwenderisches Deadset, ein Klimaplauder-Stündchen. Es ist ein anti-demokratisches Unternehmen, das darauf abzielt, ihren Arbeitsplatz zu zerstören, ihren Wohlstand zu stehlen und ihren Kindern die Zukunft zu rauben. Es ist eine knallharte, linke Horrorshow – vollgestopft mit Quasi-Faschismus. Vor ein paar Wochen habe ich hier über den beunruhigenden Trend der linken Eliten gesprochen, Covid 19 zunehmend mit dem Klimawandel zu verschmelzen. Wobei viele soweit gingen, dass sie vorschlugen, alle Maßnahmen auf das Corona-Virus anzuwenden – der Lockdown stellt die Zerstörung von Unternehmen dar, die Unterdrückung abweichender Meinungen, fundierte Polizeitaktiken mit starker Bewaffnung sollten zur neue Norm im Umgang mit dem Klimawandel werden. Und in der Tat ist es genau das, was das Weltwirtschaftsforum vorhat, um die Regierungen mithilfe des Großkapitals und der Großtechnologie davon zu überzeugen, etwas zutiefst, zutiefst unheimliches zu bewirken, das als ,Great Reset‘ bezeichnet wird. Was? Genau, es klingt irgendwie verrückt genug. Aber es ist ein Programm das darauf abzielt, uns all unsere fundamentalen demokratischen Grundrechte zu entziehen, zugunsten einer neuen Gesellschaftsform – diktiert von den Eliten.“

Anschließend sagt er, dass das Corona-Virus in den Promo-Videos des Weltwirtschaftsforums klischeehaft in Verbindung mit den Klimaproblemen gebracht wird, um anschließend anzudeuten, dass alles auf Knopfdruck gelöst werden kann, damit die Welt im Anschluss wieder rein wird. Dean kritisiert, dass die nationalen Regierungen sich von elitären Kreisen, die nicht von den Bürgern gewählt wurden, derart beeinflussen lassen, dass sie ihre Politik nach den Vorgaben dieser Eliten ausrichten. Denn bei den Wirtschaftseliten des Weltwirtschaftsforums handelt es sich um Personen, die nicht demokratisch legitimiert sind. Zudem behauptet er, dass der Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, ein großer Fan von Drohnen, Algorithmen und der Kommunistischen Partei Chinas sei.

Mehr DWN-Analysen zum Thema „Great Reset“:

Klaus Schwab: „Great Reset“ wird zur Verschmelzung unserer physischen, digitalen und biologischen Identität führen

Der „Great Reset“ wird von Blackrock gesteuert: Die Staaten dürfen nur assistieren

EU-Chefin Ursula von der Leyen outet sich als Unterstützerin des „Great Reset“

Kommt der Finanz-Sozialismus? Die Zukunftsvision der Eliten des „Great Reset“

Masterminds des „Great Reset“ planen eine Verschmelzung von Kapitalismus und Sozialismus

Neuer „Bretton Woods“-Moment: IWF ist der große Antreiber des „Great Reset“

Vorwand Klimaschutz: Kooperation zwischen Politik und Auto-Industrie ist Paradebeispiel für den Great Reset

„The Great Reset“: Wie die Eliten der Welt eine neue Wirtschaftsordnung planen

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Politik
Politik Grenzwerte: Umweltbundesamt bestätigt ausreichende Luftqualität in Deutschland
15.02.2026

Die Europäische Union gibt Grenzwerte vor, die in den Ländern eingehalten werden müssen. Die Luftqualität in Deutschland hat im...

DWN
Technologie
Technologie Elektronische Patientenakte spärlich genutzt: Gesundheitsministerin will ePA attraktiver machen
15.02.2026

Gesundheitsministerin Nina Warken weiß, dass bisher nur ein Bruchteil der gesetzlich Versicherten die sogenannte ePA aktiv nutzen. Sie...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EZB setzt auf strikte Regeln für Banken: Kapital als Stabilitätsanker
15.02.2026

Die EZB hält trotz politischen Drucks an strikten Kapitalregeln für Banken fest und warnt vor Risiken für die Finanzstabilität. Welche...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Historische Marke: Musks Vermögen überschreitet 800 Milliarden Dollar
14.02.2026

Elon Musk überschreitet als erster Unternehmer die 800-Milliarden-Dollar-Marke und baut seinen Vorsprung an der Spitze der Forbes-Liste...

DWN
Politik
Politik Chinas Militär im Umbruch: Xi Jinpings Strategie im Taiwan-Konflikt
14.02.2026

Chinas Führung greift tief in die militärische Machtstruktur ein und ordnet die Spitzen der Streitkräfte neu. Welche Folgen hat dieser...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Was Wirtschaftsprüfer zuerst prüfen: Wie Unternehmen bei der Prüfung bestehen
14.02.2026

Unternehmen stehen bei Abschlussprüfungen unter wachsendem regulatorischem Druck und steigenden Transparenzanforderungen. Entscheidet sich...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Mercedes-Benz S-Klasse: Software als zentraler Entwicklungsfaktor im Luxussegment
14.02.2026

Mercedes-Benz modernisiert die S-Klasse umfassend und rückt Software, Digitalisierung und Komfort stärker in den Fokus. Welche Rolle...

DWN
Technologie
Technologie KI-Wettbewerb: Experten wollen mehr Rechenzentren für Europa
14.02.2026

Die USA haben sechsmal mehr Rechenpower als China, Europa liegt weit dahinter. Experten raten zu großen Investitionen, um im KI-Rennen...