Politik

Corona ist überwunden: In Wuhan wird wieder ausgelassen gefeiert

Im chinesischen Wuhan, das als Ausbruchsort des Corona-Virus gilt, wird in den Clubs wieder ausgelassen gefeiert.
18.12.2020 09:00
Lesezeit: 1 min
Corona ist überwunden: In Wuhan wird wieder ausgelassen gefeiert
In Wuhan wird gefeiert. (Screenshot)

Während in Europa die Volkswirtschaften heruntergefahren werden, erfreuen sich die Chinesen nicht nur daran, dass sie durch die Ankurbelung ihrer Wirtschaft einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Rest der Welt erlangen, sondern feiern auch ausgelassen in Clubs und Party-Häusern.

„Ze.tt“ zitierte am 22. November 2020 Valdemar Alexander Shevchuk, Universitätsprofessor für internationales Recht in Wuhan mit den Worten: „Niemand hier in Wuhan denkt noch an das Coronavirus. An Halloween war ich mit einem Freund auf einer großen Party im Happy Valley. Das ist ein Vergnügungspark im Bezirk Hongshan. In der letzten Oktoberwoche fanden dort Partys statt, bei denen Live-Actor als Zombies und Monster durch den Park liefen und die Leute erschreckten. Schon auf dem Weg zum Veranstaltungsort begegneten wir in der U-Bahn vielen jungen Leuten, die in Halloween-Kostümen unterwegs waren. Westliche Feiertage sind in China super beliebt. Der Park war dementsprechend voll. Die meisten Menschen trugen aber Masken.“

Die aktuellen eindrücke aus dem Nachtleben in Wuhan wurden unter anderem vom „Stern“, von der „FAZ“ und von der „Bild-Zeitung“ dokumentiert. Vor drei Monaten hatte die „South China Morning Post“ über eine riesige Pool-Party berichtet.

The Daily Mail“ führt aus: „Das Nachtleben in Wuhan ist fast sieben Monate, nachdem die Stadt ihre strenge Sperre aufgehoben hat und die jungen Partygänger der Stadt die Katharsis umarmen, wieder in vollem Gange. Auf Bildern aus dem Nachtleben der Stadt sind nur wenige Menschen mit Masken zu sehen, und soziale Distanzierung scheint ebenfalls der Vergangenheit anzugehören.“

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt und Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Zalando-Aktie: Osten ringt um Erfurter Logistikzentrum – Ramelow setzt auf Rettung
23.01.2026

Thüringens Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow sieht die Zukunft des von Schließung bedrohten Zalando-Standorts in Erfurt mit 2.700...

DWN
Politik
Politik Kriegstüchtigkeit in Europa: Deutschland und Italien stärken Rüstungspartnerschaft
23.01.2026

Kanzler Merz und Ministerpräsidentin Meloni bauen die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien in den Bereichen Rüstung,...

DWN
Finanzen
Finanzen Intel-Aktie fällt vorbörslich stark - von Lieferengpässen ausgebremst
23.01.2026

Intel kämpft auf seinem Sanierungskurs weiterhin mit Kapazitätsengpässen. Die für das laufende Quartal prognostizierten Umsätze von...

DWN
Finanzen
Finanzen Bund überschreitet fast die Schuldenbremse – Finanzminister warnt vor anderem Risiko
23.01.2026

Das Grundgesetz legt dem Bund enge Grenzen bei der Kreditaufnahme auf. Die jüngste Abrechnung für 2025 zeigt, dass die erlaubte...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Eurozonen-Stimmung stagniert: Deutschland sieht Hoffnungsschimmer
23.01.2026

Während die Unternehmensstimmung in der Eurozone insgesamt zum Jahresbeginn auf der Stelle tritt, zeichnet sich in Deutschland eine...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Herzklopfen vor dem Chefgespräch? Wie Sie Angst im Job überwinden – und Vorgesetzte Signale erkennen
23.01.2026

Ein Gespräch mit dem Chef steht an – und plötzlich werden Puls und Gedanken schneller. Viele erleben Angst vor Vorgesetzten, obwohl...

DWN
Politik
Politik Selenskyj rügt Europas Spitzenpolitiker: „Orientierungslos“
23.01.2026

Europa agiert zu passiv und verfügt nicht über die Fähigkeit, ohne Hilfe der Vereinigten Staaten eigene Initiativen für einen Frieden...

DWN
Politik
Politik Lehren aus der Grönland-Krise: EU setzt stärker auf strategische Eigenständigkeit
23.01.2026

Die Europäische Union zieht aus der Zuspitzung im Streit um Grönland Konsequenzen und will ihre Abhängigkeit von den USA verringern....