Politik

Spahn wünscht Ihnen frohe Weihnachten: „Das Wir ist stärker als das Ich“

Bundesgesundheitsminister Spahn teilt über Twitter mit: „Dieses Jahr hat uns allen viel abverlangt. Aber wir haben auch erlebt: Das Wir ist stärker als das Ich. Und dieses Wir sollten wir mit ins nächste Jahr nehmen. Damit 2021 wieder uns gehört – und nicht dem Virus.“
25.12.2020 14:51
Aktualisiert: 25.12.2020 14:51
Lesezeit: 1 min
Spahn wünscht Ihnen frohe Weihnachten: „Das Wir ist stärker als das Ich“
Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, der eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, trinkt im Bundestag während der Debatte zum Bundeshaushalt 2021 ein Glas Wasser. (Foto: dpa) Foto: Kay Nietfeld

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn teilt über den Nachrichtendienst Twitter mit: „Dieses Jahr hat uns allen viel abverlangt. Aber wir haben auch erlebt: Das Wir ist stärker als das Ich. Und dieses Wir sollten wir mit ins nächste Jahr nehmen. Damit 2021 wieder uns gehört – und nicht dem Virus.“

Spahn geht davon aus, bis zum Sommer allen Bürgern in Deutschland ein „Impfangebot“ machen zu können - sofern die Impfstoffe, die sich in der Endphase der Studien befinden, auch eine Zulassung erhalten. Das sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im ARD-„Morgenmagazin“. Er rechne bis Ende März mit elf bis zwölf Millionen Impfdosen.

Es sei von Anfang an klar gewesen, dass es „zu Beginn knapp sein würde“, betonte der Gesundheitsminister. Deshalb werde es weiterhin nötig sein, bei dem zeitlichen Ablauf nach Gruppen zu priorisieren. Bis Ende dieses Jahres könne der Bund 1,3 Millionen Dosen des Herstellers Biontech an die Bundesländer ausliefern lassen. Ab Sonntag werde es dann vor allem in den Pflegeheimen losgehen. „Diese Dosen werden schon einen großen Unterschied machen können für viele Pflegeeinrichtungen“, sagte Spahn.

Gleichzeitig appellierte Spahn an die Bevölkerung, auch weiterhin Kontakte zu reduzieren. Die Situation in den Kliniken sei sehr angespannt: „Da ist gerade Hochlast. Eine sehr belastete Situation. Viele reden gerade darüber, wie sie Weihnachten feiern. Die Pflegekräfte werden gar nicht viel zum Feiern kommen. Sie werden arbeiten müssen.“ Die Bürger entschieden mit ihrem Verhalten jetzt darüber, „wie es anschließend auf den Intensivstationen weitergeht“.

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