Wirtschaft

Chinas Automarkt ist auch im Dezember weiter gewachsen

Im Dezember wurden in China rund 5,4 Prozent mehr Autos verkauft als im Vorjahresmonat. Für das Gesamtjahr 2020 ergibt sich somit ein leichtes Minus, was vor allem auf die harten Corona-Maßnahmen im Frühjahr zurückzuführen ist.
06.01.2021 10:04
Aktualisiert: 06.01.2021 10:04
Lesezeit: 1 min

Der chinesische Automarkt hat auch im Dezember zulegen können, wenn auch mit etwas gebremsterem Tempo. Im vergangenen Monat stieg der Absatz der Hersteller an die Händler laut vorläufigen Daten im Jahresvergleich um 5,4 Prozent auf 2,8 Millionen Fahrzeuge, wie der Herstellerverband CAAM (China Association of Automobile Manufacturers) am Mittwoch in Peking mitteilte.

In den vergangenen Monaten hatte der chinesische Markt vorwiegend prozentual zweistellig wachsen können. Aufs Gesamtjahr gesehen ist der Absatz wegen des Einbruchs im Frühjahr laut den Eckdaten um 1,9 Prozent auf 25,3 Millionen Stück geschrumpft.

In den CAAM-Daten sind neben Pkw auch Nutzfahrzeuge wie Lkw und Busse enthalten. Details für den Dezember und das Gesamtjahr blieben zunächst offen, aber die gewerblich genutzten Fahrzeuge hatten in den vergangenen Monaten spürbar schneller zugelegt als Pkw. Der chinesische Markt ist mit Abstand der wichtigste Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne Volkswagen (inklusive der Töchter Audi und Porsche) sowie Daimler und BMW.

Der Autoabsatz in China war während des Hochs der Corona-Krise im Frühjahr 2020 eingebrochen, auch wegen der harten Lockdown-Maßnahmen in dem Land. Mittlerweile hat China nach eigenen Angaben das Virus aber besser unter Kontrolle als viele westliche Länder. Zudem setzt die Regierung stark auf die Förderung des Konsums. In Europa verschärfen derzeit viele Regierungen angesichts der Infektionslage wieder die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen US-Märkte: Nasdaq und S&P 500 sacken ab, während Inflationssorgen steigen
14.10.2026

Welche Entwicklungen die Märkte jetzt erschüttern und wo sich überraschende Chancen auftun.

DWN
Politik
Politik Wie gewinnt man den nächsten Krieg? Ex-US-Verteidigungsminister Austin erläutert in Warschau die NATO-Strategie
14.10.2026

Der pensionierte General Lloyd Austin, der unter Präsident Joe Biden US-Verteidigungsminister war, hat beim Warsaw Security Forum die...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis aktuell unter Druck: Nach US-Inflationsschub blicken Anleger auf die Fed
14.10.2026

Der Goldpreis tendiert am Mittwochnachmittag in der Verlustzone, weil höhere US-Verbraucherpreise die Hoffnung auf eine Zinssenkung...

DWN
Politik
Politik Trumps Vereinbarung mit Putin dreht sich um weit mehr als Diesel
14.10.2026

Donald Trumps Diesel-Abkommen mit Wladimir Putin wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich: US-Gesetze begrenzen russische...

DWN
Technologie
Technologie Starlink in der Ukraine: Streit um neue Geschwindigkeitsgrenze
14.10.2026

In der Ukraine wächst der Ärger über eine offenbar neue Einschränkung beim Satelliteninternet Starlink. Nach Angaben aus dem Umfeld von...

DWN
Politik
Politik Zuckersteuer beschlossen: Kabinett bringt Extra-Steuer auf den Weg
14.10.2026

Zwischendurch hatte das Kanzleramt sie gestoppt, das Finanzministerium musste nacharbeiten - jetzt ist die Zuckersteuer in der...

DWN
Politik
Politik Grüngasquote für private Haushalte ab 2028 sorgt für Kritik
14.10.2026

Die schwarz-rote Koalition hatte sich bei der Einigung auf das neue Gebäudemodernisierungsgesetz - als Nachfolger des...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Prognose: Warum die nächsten Tage alles verändern könnten
14.10.2026

Bitcoin steht vor einer entscheidenden Bewährungsprobe. Nach massiven Kapitalabflüssen aus Bitcoin-ETFs und einem Kursrutsch auf nahezu...