Finanzen

Dax setzt zu neuen Rekordflügen oberhalb von 14.000 Punkten an

Die deutsche Börse entwickelt sich immer besser - der Pandemie zum Trotz.
08.01.2021 10:49
Lesezeit: 1 min
Dax setzt zu neuen Rekordflügen oberhalb von 14.000 Punkten an
Der Dax steigt immer höher. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat am Freitag zu neuen Rekordflügen angesetzt: Bis gegen 11 Uhr hat der Index 0,6 Prozent auf 14.060 Zähler gewonnen. Bei der Eröffnung war er sogar über 14.100 Punkte gestiegen. Die Börsianer halten die positiven Vorgaben aus den USA für einen wichtigen Kurstreiber. Der Dow Jones hat gestern 0,7 Prozent höher geschlossen, während die Nasdaq sogar mit einem Gewinn von 2,6 Prozent aus dem Rennen ging.

Damit ignorieren die Anleger die aktuellen Statistiken zur Pandemie: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat gerade einen neuen Höchstwert an Todesfällen gemeldet. Die Bundesregierung und Länder haben zudem bereits die Restriktionen bis Ende Januar verlängert.

Das Barometer der wichtigsten deutschen Werte hatte bereits gestern zu neuen Höhenflügen angesetzt. Der Index hat gestern die Sitzung mit einem Plus von 0,6 Prozent auf 13.968 Punkte beendet. Zwischenzeitlich hatte der Dax sogar die Marke von 14.000 Zählern übersprungen und damit ein Allzeit-Hoch erklommen.

Die Zahl der Gewinner und Verlierer war angesichts des relativ niedrigen Index-Zuwachs verteilt. Diejenige Aktie, die am meisten zulegte, war HeidelbergCement, das mit einem Gewinn von 3,9 Prozent auf 68,22 Euro aus dem Rennen ging. Deutsche Post landete auf dem zweiten Rang, indem sie sich um drei Prozent auf 41,34 Euro nach vorne schob. Die Nummer drei war Covestro mit einem Plus von 2,9 Prozent auf 54,20 Euro.

Dasjenige Papier, das am meisten einbüßte, war Delivery Hero, das 2,9 Prozent auf 134,50 Euro verlor. Danach folgte die Deutsche Börse mit einem Minus von 2,3 Prozent auf 136,90 Euro. Darüber hinaus verlor Münchener Rück 1,5 Prozent auf 242,40 Euro.

Nachmittags warten die Anleger auf wichtige Konjunkturdaten – beispielsweise um 14.30 Uhr MEZ auf die Arbeitsmarktdaten aus den USA. Die Ökonomen rechnen mit einem Plus von 50.000 Stellen. Im Vormonat hatte es noch 245.000 mehr gegeben. Die Erwerbslosen-Rate ist wohl um einen Prozentpunkt auf 6,8 Prozent gestiegen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

 

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Ein Großhändler stellte 35 Roboter ein und verdreifachte so die Kapazität – ist das die Zukunft?
16.10.2026

Wenn Kunden eine Lieferung innerhalb von 24 Stunden erwarten, wird das Lager zu einem Wettbewerbsfaktor. Dies hat den dänischen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Die 723.000-Mitarbeiter-Lücke: Deutschlands schleichender Verlust an Wohlstand
16.10.2026

Die deutsche Wirtschaft steuert auf eine historische Belastungsprobe zu. Während politische Debatten häufig von akuten Konjunktursorgen,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche in der Dauerkrise: Immer mehr Ausfälle aufgrund psychischer Erkrankungen
16.10.2026

Die Krisen der vergangenen Jahre hinterlassen Spuren in der Psyche vieler Menschen und am Arbeitsmarkt: Immer mehr Arbeitnehmer fallen...

DWN
Politik
Politik Frühstartrente kommt: Bundestag beschließt 10 Euro für Kinder
16.10.2026

Mit der Frühstartrente will der Staat Kindern monatlich zehn Euro für ein langfristiges Aktiendepot geben. Wer zuerst von der...

DWN
Panorama
Panorama DWN-Podcast Folge 47: Die Woche im Rückblick – KW 42
16.10.2026

Unser neuer Podcast ist da: Die ganze Woche in wenigen Minuten. Der DWN-Wochenrückblick bringt die Themen, die zählen – eingeordnet,...

DWN
Politik
Politik Analyse: Europa steht geschlossen gegen China, verschärft aber den Konflikt um den Milliardenhaushalt
16.10.2026

Die EU sieht erste Fortschritte im Handelskonflikt mit China. Doch das Defizit wächst weiter, und Brüssel bereitet bereits neue...

DWN
Politik
Politik Deal um Verbrenner-Aus: Deutschland und Frankreich haben sich geeinigt
16.10.2026

Deutschland setzt sich dafür ein, dass weiter Neuwagen mit Verbrennungstechnologie zugelassen werden können. Frankreichs Präsident...

DWN
Finanzen
Finanzen Unser neues Magazin ist da: Steigende Zinsen, nervöse Börsen – Chancen für Ihr Kapital
16.10.2026

Das eigene Vermögen soll Sicherheit geben. Doch steigende Zinsen und nervöse Märkte machen derzeit Anlageentscheidungen schwieriger. Wer...