Finanzen

Optimismus der Deutschen Post stabilisiert Dax gegen verstärkte Corona-Ängste

Grundsätzlich werden die Börsen derzeit durch die ständigen Diskussionen über die Pandemie belastet. Da kommen die optimistischen Worte des Chefs der Deutschen Post, Frank Appel, den Anlegern gerade Recht.
13.01.2021 11:10
Aktualisiert: 13.01.2021 11:10
Lesezeit: 1 min
Optimismus der Deutschen Post stabilisiert Dax gegen verstärkte Corona-Ängste
Das deutsche Leitbarometer kommt heute kaum von der Stelle. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat bis gegen 11 Uhr 0,1 Prozent auf 13.944 Zähler gewonnen. Ein sehr wichtiger Wert ist heute am Morgen die Deutsche Post, die 2,3 Prozent auf 42,81 Euro zulegte. Konzernchef Frank Appel hat in einer Telefonkonferenz mit positiven Aussagen zur geschäftlichen Entwicklung auf sich aufmerksam gemacht.

„Wir werden 2021 eine fortgesetzte Erholung sehen“, so der Manager, der davon ausgeht, dass es in allen Bereichen immer besser wird. Der Höhenflug durch den Onlinepaket-Boom halte an, was sich auch in den kommenden zwei Jahren positiv in den Zahlen widerspiegele.

Bereits gestern hatten Analysten positive Bewertungen zur Aktie der Deutschen Post veröffentlicht, die dem Markt ihren Stempel aufdrückten. Damit stabilisierte der Konzern auch das deutsche Leitbarometer, das grundsätzlich durch anhaltende Diskussionen über die mögliche Verlängerung des Lockdowns belastet wird.

Dies war auch der Grund, warum der Dax bereits gestern zunehmend unter Druck stand. So hat der Index ein Minus von 0,1 Prozent auf 13.926 Punkte verzeichnet. Die Liste der Tagesgewinner führte Continental an, das 3,2 Prozent auf 120,05 Euro verlor. Danach kam Infineon über die Ziellinie, das einen Zuwachs von 3,2 Prozent auf 34,62 Euro verbuchte. Covestro gelang es, mit einem Gewinn von 2,5 Prozent auf 55,06 Euro den dritten Platz zu ergattern.

Diejenige Aktie, die am meisten einbüßte, war RWE, das 2,9 Prozent auf 37,14 Euro verlor. Danach landete Deutsche Wohnen auf dem zweiten Platz der Tagesverlierer (minus 2,4 Prozent auf 40,89 Euro), gefolgt von E.ON (minus 2,3 Prozent auf 8,81 Euro).

Die Ereignisse sind heute wieder etwas rar, doch gibt es ein paar nicht unwichtige Konjunkturdaten aus den USA. So wird um 14.30 Uhr MEZ die Inflationsrate für den Dezember veröffentlicht. Die Volkswirte rechnen mit einer Steigerung von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Die Ökonomie der Aufmerksamkeit: Warum Unternehmen um jede Minute kämpfen

Im Internet ist Geld nicht länger die einzige Währung. Eine ebenso große Rolle spielt die Währung Aufmerksamkeit. Wer im Überfluss an...

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Yuan in Afrika: Wie Peking den Kontinent an sein Finanzsystem bindet
20.07.2026

Der Dollar dominiert die Weltwirtschaft, doch in Afrika baut China längst eine alternative Zahlungsroute für den Yuan auf. Was Handel und...

DWN
Finanzen
Finanzen Rheinmetall-Aktie stabilisiert sich nach Rückschlag: Aufträge stützen, Analysten bleiben vorsichtiger
20.07.2026

Die Rheinmetall-Aktie ist nach einem turbulenten Juni mit leichten Gewinnen in die neue Börsenwoche gestartet. Neue Aufträge und volle...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kodano: Polnischer Optikriese nimmt Deutschland ins Visier
20.07.2026

Mehr Filialen, künstliche Intelligenz und Gespräche über gleich drei mögliche Übernahmen: Der polnische Optikkonzern Kodano wächst...

DWN
Politik
Politik Analyse: Wenn Putin verzweifelt, müssen wir seine Reaktion wirklich fürchten
20.07.2026

Der Druck auf Russland wächst militärisch und wirtschaftlich. Die Verluste an der Front sind enorm, die Wirtschaft ächzt unter dem...

DWN
Unternehmen
Unternehmen AliExpress: EU verhängt Rekordstrafe gegen chinesischen Online-Marktplatz
20.07.2026

Gefälschte Markenartikel, unsicheres Spielzeug und fragwürdige Kosmetik beschäftigen Europas Behörden seit Jahren. Nun setzt die EU mit...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Industrie trotzt der Krise: Jetzt entscheidet der Reformkurs
20.07.2026

Deutschlands Wirtschaft sendet überraschend deutliche Lebenszeichen: Industrie und Bau produzieren mehr, während die Inflation...

DWN
Finanzen
Finanzen Europa-Aktien locken mit Dividenden und günstiger Bewertung
20.07.2026

Für Investitionen in europäische Unternehmen sprechen mehrere Argumente: Die Wirtschaft kann sich angesichts der derzeit niedrigen...

DWN
Technologie
Technologie KI-Cyberangriffe: Warum langsame Unternehmen leichte Beute werden
20.07.2026

Cyberangriffe brauchen künftig womöglich nur noch Minuten, Unternehmen für ihre Gegenmaßnahmen dagegen oft Stunden oder Tage. ENISA...