Politik

Österreich: Wirtin öffnet Lokal, weil sie und ihre Kinder sonst komplett verarmen

Lesezeit: 1 min
13.01.2021 20:06  Aktualisiert: 13.01.2021 20:06
Die österreichische Wirtin Alexandra P. hatte inmitten des Corona-Lockdowns ihr Lokal geöffnet. „Ich bin keine Corona-Leugnerin, ich bin keine Aluhutträgerin, ich bin einfach eine Mama und ich werde von der Regierung gezwungen die Verordnungen zu brechen, weil ich sonst mein Kind nicht mehr ernähren kann“, meint sie. Nun droht ihr eine saftige Strafe.
Österreich: Wirtin öffnet Lokal, weil sie und ihre Kinder sonst komplett verarmen
Zusammengestellte Tische und Stühle stehen in einer Fußgängerzone. (Foto: dpa)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die österreichische Wirtin Alexandra P. hatte inmitten des Corona-Lockdowns ihr Lokal geöffnet. Daraufhin erhielt sie etwa 45 Anzeigen. Ihr droht eine Geldstrafe von bis zu 30.000 Euro. Die Gäste, die ihr Lokal besuchten, müssen mit Geldstrafen von bis zu 1.450 Euro rechnen. „Ich bin keine Corona-Leugnerin, ich bin keine Aluhutträgerin, ich bin einfach eine Mama und ich werde von der Regierung gezwungen die Verordnungen zu brechen, weil ich sonst mein Kind nicht mehr ernähren kann“, zitiert „Hitradio Ö3“ die Wirtin.

Heute.at“ zitiert sie mit den Worten: „Ich bin nicht heiß darauf, eine Art Vorreiterin zu sein, indem ich gegen die Regeln der Bundesregierung verstoße. Aber die Verzweiflung zwingt mich dazu, aufzusperren. Denn ich weiß, dass wir es sonst finanziell nicht schaffen. Ich muss meine Bar aufmachen, sonst bin ich bald obdachlos.“

Über die Wirtin haben zahlreiche österreichische Medien berichtet. Im Gespräch mit „OE24.TV“ sagte sie, dass 20 Minuten nach der Öffnung ihres Ladens die Polizei mit einem Großangebot ankam, um ihre und die Daten der Gäste zu erfassen. Anschließend seien sie zunächst gegangen, weil sie keine rechtliche Grundlage dafür hatten, ihren Laden schließen zu lassen. Sie habe den Laden dann bis 20 Uhr aufgelassen. Um 20 Uhr sei dann erneut die Polizei mit einem Vertreter der Gesundheitsbehörde gekommen. Sie hätten einen Beschluss des Bürgermeisters von Linz dabeigehabt. Aus dem Beschluss ging hervor, dass der Laden sofort geschlossen wird. Gegen sie und ihre Gäste sei ein Betretungsverbot ausgesprochen worden.


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Züricher Finanzportal: „Klaus Schwab sieht die Pandemie als Retterin seines Traumes“

Die sachlichen Kritiken an Klaus Schwab und am Weltwirtschaftsforum häufen sich.

DWN
Finanzen
Finanzen „Total Financial Reset“: Warum der Goldstandard das Fiat-Geldsystem ersetzen wird

Das aktuelle Fiat-Geldsystem ist durchsät von finanziellen Verzerrungen und Schulden. Dieses System ist eigentlich am Ende. Der Übergang...

DWN
Politik
Politik Biontech gründet weltweit erste Anlage für spezielle Krebs-Immuntherapie

Nach dem Erfolg mit seinem Corona-Impfstoff nimmt Biontech nun die Suche nach Medikamenten gegen Krebs stärker in den Blick.

DWN
Finanzen
Finanzen Verzerrte Statistik: „Die Inflation könnte derzeit bei 8 bis 10 Prozent liegen“

Im November stieg die Inflationsrate auf ein 29-Jahres-Hoch von mehr als fünf Prozent. Kritische Ökonomen äußern indes Zweifel an den...

DWN
Deutschland
Deutschland Alarmstimmung im Handel: 2G-Regelung bedroht Weihnachtsgeschäft

Der stationäre Handel sieht sich als Opfer einer unsinnigen „Show-Maßnahme“ der Politik und fürchtet Umsatzrückgänge von bis zu 50...

DWN
Deutschland
Deutschland IG Metall ruft zu Warnstreiks bei Airbus und Premium Aerotec auf

Der Streit um den Umbau der Produktion von Flugzeugteilen bei Airbus spitzt sich zu.

DWN
Deutschland
Deutschland Lieferengpässe erhöhen Kosten der deutschen Industrie

Die deutsche Industrie hat wegen anhaltender Lieferprobleme und hoher Inflation im November leicht an Tempo verloren.

DWN
Finanzen
Finanzen KREISS ANTWORTET AUF SEINE KRITIKER: Aus diesen Gründen könnte die Türkische Lira eine Finanzkrise auslösen

Am Sonntag veröffentlichten die DWN einen Artikel von Christian Kreiß, der eine rege Diskussion in Gang setzte. Die Thesen unseres...