Finanzen

Deutsches Leitbarometer holt immer weiter auf - später kommt Amazon mit Viertquartalszahlen

Die deutschen Aktienmärkte holen weiter die Verluste von der Vorwoche auf. Heute Nachmittag warten die Anleger erneut auf wichtige Konjunkturdaten aus den USA.
02.02.2021 11:05
Lesezeit: 1 min
Deutsches Leitbarometer holt immer weiter auf - später kommt Amazon mit Viertquartalszahlen
Den deutschen Aktienmärkten geht es wieder besser. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat bis 11 Uhr um 1,4 Prozent auf 13.808 Punkte zugelegt.

Die Anleger freuen sich über gute Nachrichten beim Kampf gegen das Virus. Das Bundesgesundheitsministerium hat auf einem Impfgipfel von Bund und Ländern angedeutet, dass die Liefermengen für den Impfstoff bis Sommer deutlich größer werden. Bisher sind die Impfungen nur sehr schleppend angelaufen.

Wichtig ist zudem die Präsentation der Zahlen für das abgelaufene vierte Quartal durch Amazon. Die Analysten rechnen mit durchschnittlich 7,17 Dollar je Aktie. Im Vorquartal waren es noch 6,47 Dollar gewesen. Der Erlös dürfte nach Einschätzung der Fachleute bei mehr als 119 Milliarden Dollar gelegen haben. Das wäre eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 36 Prozent.

Die Vorlage der Zahlen findet heute Abend MEZ um 20.30 Uhr statt.

Doch nicht nur das US-Schwergewicht, sondern auch neue Konjunkturdaten aus den USA Impulse könnten für weitere Impulse sorgen. Um 14.55 Uhr MEZ werden die Statistiken für den Johnson Redbook Index veröffentlicht. Das Barometer bildet große US-Einzelhändler ab, die einen wichtigen Teil des gesamten US-Handels ausmachen.

Eine Stunde später erfahren die Anleger, wie sich der ISM New York-Index entwickelt hat, der das Business für das nichtverarbeitende Gewerbe abbildet. Heute Abend um 21.30 Uhr MEZ wird es dann für die Auto-Anhänger spannend, wenn die US-Autoindustrie die gesamten Fahrzeugverkäufe präsentiert.

Der Dax hat zum Wochenstart 1,4 Prozent auf 13.622 Punkte gewonnen. Die Zahl der Gewinner war größer als die der Verlierer – auch ein Zeichen, wie gut sich die Börsen am Montag entwickelt haben. Deutsche Wohnen legte 3,5 Prozent auf 42,30 Euro zu und katapultierte sich damit an die Spitze der Tagesgewinner. Adidas gewann 3,4 Prozent auf 270,90 Euro, und die Deutsche Börse rangierte mit einem Plus von 3,2 Prozent auf 136,90 Euro nur wenig dahinter.

Fresenius Medical Care (FMC) verbuchte ein Minus von 3,3 Prozent auf 64,60 Euro und war damit diejenige Aktie, die am meisten einbüßte. Danach folgte Fresenius, das mit einem Verlust von 1,9 Prozent auf 36,06 Euro aus dem Handel ging. Die Nummer drei auf der Liste der Tagesverlierer war BMW, das 0,2 Prozent auf 69,88 Euro verlor.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Bremer Immobilienmarkt unter Druck: Strategien für Käufer und Verkäufer im aktuellen Zinsumfeld

Der Immobilienmarkt in Bremen befindet sich in einer Phase tiefgreifender Transformation. Nach Jahren des kontinuierlichen Preisanstiegs...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Millionenverlust bei Schwälbchen-Molkerei: Milchgeschäft wird zum Problem
07.08.2026

Mehr Milch bedeutet nicht automatisch mehr Gewinn. Die Schwälbchen Molkerei kämpft mit fallenden Preisen, schwacher Nachfrage und...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Exportrekord trotz Krisen: Deutschlands Wirtschaft überrascht
07.08.2026

Deutschlands Exportwirtschaft sendet ein überraschend starkes Signal: Trotz geopolitischer Konflikte, Handelsbarrieren und steigender...

DWN
Finanzen
Finanzen RWE-Aktie im Plus: Trump zahlt Milliarden für Windkraft-Aus
07.08.2026

RWE zieht bei seinen Offshore-Windprojekten in den USA einen Schlussstrich – und erhält dafür eine Milliardensumme von der...

DWN
Finanzen
Finanzen Verhandeln lernen: Warum ein Nein nicht schaden muss
07.08.2026

Verhandeln gehört zum Alltag – nicht nur beim Gehalt oder beim Autokauf. Selbst kleine Bitten und Entscheidungen können zu...

DWN
Panorama
Panorama DWN-Podcast Folge 37: Die Woche im Rückblick – KW 32
07.08.2026

Unser neuer Podcast ist da: Die ganze Woche in wenigen Minuten. Der DWN-Wochenrückblick bringt die Themen, die zählen – eingeordnet,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Fachkräftemangel: Warum sich plötzlich die Arbeitgeber bewerben müssen
07.08.2026

Früher mussten Bewerber im Vorstellungsgespräch vor allem ihre eigenen Fähigkeiten beweisen. In Zeiten des Fachkräftemangels geraten...

DWN
Politik
Politik Drohnenabwehr: Wie gut ist Deutschland geschützt?
07.08.2026

Der Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle wirft Fragen auf, die weit über die laufenden Ermittlungen hinausreichen. Politiker und Experten...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Rekordniedrige Gasspeicherstände schüren Sorgen: Wie hoch wird der Gaspreis im Winter?
07.08.2026

Europas Gasspeicher sind für diese Jahreszeit ungewöhnlich schwach gefüllt. Die Blockade der Straße von Hormus verschärft die Lage auf...