Finanzen

Dax: Daimlers Börsenpläne für LKW-Sparte treiben Märkte nach vorne

Das deutsche Leitbarometer schiebt sich auch heute Morgen immer weiter nach vorne. Am Nachmittag gibt es neue US-Konjunkturdaten.
04.02.2021 11:39
Lesezeit: 1 min
Dax: Daimlers Börsenpläne für LKW-Sparte treiben Märkte nach vorne
Der Dax läuft jetzt wieder ganz gut. (Foto: dpa)

Der Dax hat heute bis 11.30 Uhr 0,2 Prozent auf 13.960 Punkte gewonnen.

Eine wichtige Aktie, mit der sich die Anleger beschäftigen, ist Daimler. Das Papier hat ein Prozent auf Werte über 65 Euro gewonnen. Die Lastwagen-Sparte soll an die Börse gebracht werden, hatte das Management gestern angekündigt. Das treibt die Börse immer noch weiter nach vorne.

Heute Nachmittag um 13.30 Uhr und 14.30 MEZ erfahren die Anleger in den USA Unterschiedliches über den US-Arbeitsmarkt: Es gibt Informationen, wie viele Arbeitsplätze abgebaut wurden, wie sich die Arbeitsproduktivität entwickelt hat und wie hoch die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung gewesen ist. Darüber hinaus wird preisgegeben, wie hoch die Lohnstückkosten gewesen sind. Doch das ist noch nicht alles: Um 16 Uhr MEZ erklärt eine statistische Einrichtung, wie sich die Werkaufträge entwickelt haben.

Gestern hat sich der Dax 0,7 Prozent auf 13.934 Zähler zugelegt. Und auch hier hatte Daimler bereits den Markt nach oben gezogen. Mit einem Gewinn von 8,9 Prozent auf 64,56 Euro hatte sich das Auto-Papier an die Spitze der Tagesgewinner gesetzt. Auf dem zweiten Platz landete Delivery Hero, das 2,3 Prozent auf 131,65 Euro zulegte. Die Nummer drei auf dieser Liste war Volkswagen, das 2,3 Prozent auf 165,90 Euro gewann. Es sieht ganz danach aus, dass das Papier des Wolfsburger Konzerns durch den Satz des Konkurrenten mit nach oben gezogen worden ist.

Die Tabelle der Tagesverlierer führte die Deutsche Börse an, die 1,9 Prozent auf 137,35 Euro verlor. Die Nummer zwei war hier adidas, das 1,3 Prozent auf 275 Euro einbüßte. Deutsche Wohnen rangierte danach mit einem Minus von 1,2 Prozent auf 42,02 Euro auf Platz Nummer drei.

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt und Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft US-Boykott: Wie Dänen amerikanische Produkte aus dem Einkauf verbannen
22.01.2026

Der politische Streit um Grönland erreicht den Alltag der Verbraucher. In Dänemark meiden viele gezielt US-Produkte, unterstützt von...

DWN
Politik
Politik US-Präsident Trump gründet Friedensrat: Wer teilnimmt und wer ablehnt
22.01.2026

Trumps neuer "Friedensrat" sorgt international für Diskussionen. Während Ägypten, Albanien und Argentinien sofort zusagen, halten...

DWN
Politik
Politik Europa, die digitale Kolonie: Fünf Risiken im Umgang mit Trump
22.01.2026

Donald Trumps Umgang mit Europa sorgt für Alarm: Nach Zolldrohungen und dem Grönland-Konflikt wirkt die EU machtlos. Berlin und Brüssel...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Spielwarenhändler Rofu insolvent: So geht es jetzt für Kunden und Mitarbeiter weiter
22.01.2026

Der Spielwarenhändler Rofu steht plötzlich im Fokus einer drastischen Entwicklung: Nach Problemen im Geschäft rutscht das...

DWN
Immobilien
Immobilien Immobilienmarkt im Schockzustand: Zinswende, Preisverfall, Baukrise – wie geht es 2026 weiter?
22.01.2026

Auf dem Immobilienmarkt setzt nach dem Zinsschock und einem Preissturz im Jahr 2025 eine zarte Gegenbewegung ein – aber mit völlig...

DWN
Politik
Politik Trump reist ohne Erfolge vom Weltwirtschaftsforum in Davos ab
22.01.2026

Mit Drohungen über neue Zölle und dem Anspruch auf eine stärkere US-Dominanz über Grönland versuchte US-Präsident Donald Trump, die...

DWN
Politik
Politik Merz: Neues Zeitalter der Großmächte hat begonnen
22.01.2026

Es ist ein düsteres Bild, das der Kanzler vom neuen Zeitalter der Großmächte zeichnet. Die Welt sei kein "kuscheliger Ort" mehr, sagt er...

DWN
Technologie
Technologie CO2-Preis: So stark steigen die Heizkosten in Deutschland
22.01.2026

Ab 2028 wird Heizen in vielen EU-Ländern teurer – Grund ist ein einheitlicher CO2-Preis. Für Deutschland könnte die Belastung moderat...