Politik

Trump meldet sich zu Wort: „Sie wissen gar nicht, wie wütend dieses Land ist“

Lesezeit: 1 min
17.02.2021 22:32  Aktualisiert: 17.02.2021 22:32
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump ist nach wie vor der Ansicht, dass die Demokratische Partei und ihre Unterstützer im US-Beamtenapparat vorsätzlich Wahlbetrug begangen hätten, um seine Wiederwahl zu verhindern.
Trump meldet sich zu Wort: „Sie wissen gar nicht, wie wütend dieses Land ist“
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump. (Foto: dpa)
Foto: Alex Brandon

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Auch vier Wochen nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus behauptet der frühere US-Präsident Donald Trump, ihm sei der Sieg bei der Präsidentschaftswahl im November gestohlen worden. Trump meldete sich am Mittwoch per Telefon beim Fernsehsender Fox News zu Wort - eigentlich, um den verstorbenen konservativen Radio-Moderator Rush Limbaugh zu würdigen. Trump nutzte den - inzwischen raren - Medienauftritt aber erneut dazu, um schwere Vorwürfe zu erheben. „Rush war der Meinung, dass wir gewonnen haben. Ich auch“, sagte Trump. „Er war ziemlich wütend deswegen.“ Das gehe vielen Menschen so. „Sie wissen gar nicht, wie wütend dieses Land ist.“ Was geschehen sei, sei eine Schande.

„Gemeinsam mit Millionen hart arbeitender Patrioten in diesem Land haben wir die größte politische Bewegung in der Geschichte unseres Landes aufgebaut“, sagte Trump im Januar 2021. „Es ging um ,Amerika Zuerst‘, weil wir alle Amerika wieder großartig machen wollten.“ Er fügte hinzu: „Nun, da ich mich darauf vorbereite, am Mittwochmittag die Macht an eine neue Regierung zu übergeben, möchte ich, dass Sie wissen, dass die Bewegung, die wir begonnen haben, erst am Anfang steht.“

Joe Biden hat die US-Wahl gewonnen, doch eine objektive und kühle Beobachtung zeigt: Der „Trumpismus“ ist auf der gesellschaftlichen Ebene auf dem Vormarsch. Auch die Republikanische Partei hat sich erstaunlicherweise in Gegner und Unterstützer des „Trumpismus“ aufgeteilt (HIER).


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Der weltweite Einfluss von Bill Gates auf die Medien  

Microsoft-Gründer Bill Gates war während der Pandemie in vielen Medien präsent. Weniger bekannt sind seine zahlreichen Spenden an...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Einzelhandel: Das falsche Spiel mit den Eigenmarken

Die Verbraucherzentralen verweisen auf die zahlreichen Mogelpackungen in den Regalen der Supermärkte und Discounter.

DWN
Finanzen
Finanzen Abkopplung vom Dollar: Indischer Großkonzern kauft russische Kohle mit chinesischem Yuan

Die Instrumentalisierung des Dollars zu geopolitischen Zwecken führt verstärkt zu Gegenmaßnahmen.

DWN
Politik
Politik Die EU: Große Zukunft oder baldiger Zerfall?

Die EU – beziehungsweise die Reihe von Organisationen, aus denen sie hervorgegangen ist – besteht seit nunmehr 71 Jahren. Für viele...

DWN
Finanzen
Finanzen Starker Rubel: Russland zieht Kauf von Devisen befreundeter Länder in Betracht

Weil der Rubel immer teurer wird, setzt Russland auf Fremdwährungen. Die Moskauer Börse hat in dieser Woche den Handel bereits...

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt eine neue Weltordnung – und wie können Anleger reagieren?

Mit China und Russland bildet sich ein neuer Gegenpol zu den USA. Anleger können sich gegen die geopolitischen Risiken nicht bloß durch...

DWN
Politik
Politik Russische Diamanten sollen sanktioniert werden

Die westliche Sanktionsliste gegen Russland wird offenbar um ein weiteres Asset erweitert. Bisher treffen Verbote des Diamantenhandels nur...

DWN
Deutschland
Deutschland Streik in NRW: Kräfte-verschleißender Machtkampf an den Uni-Kliniken

In NRW spitzt sich ein seit Wochen andauernder, harter Kampf zwischen Arbeitgeber und Krankenhauspersonal zu. Seit Wochen herrscht in allen...