Finanzen

Dax rappelt sich nach Freitags-Klatsche - Continental der Unruhestifter

Ende der vergangenen Woche waren die Börsen noch sehr schwach gewesen, weil die Autowerte eingebrochen waren. Doch sieht heute Morgen wieder alles ganz anders aus.
08.03.2021 10:44
Aktualisiert: 08.03.2021 10:44
Lesezeit: 1 min
Dax rappelt sich nach Freitags-Klatsche - Continental der Unruhestifter
Das deutsche Leitbarometer zeigt sich stabil. (Foto: dpa)

Der Dax hat heute Morgen bis 11 Uhr 0,9 Prozent auf 14.041 Punkte gewonnen - ist also wieder über die psychologisch wichtige Marke von 14.000 Punkten gesprungen.

Damit erholt sich der Index von der Klatsche, die das deutsche Leitbarometer am vergangenen Freitag hat hinnehmen müssen. Große Unruhe vor der Vorlage der Bilanz durch Continental, die morgen über die Bühne geht, hatte zu einem massiven Kursverlust der Aktie um fast zwölf Prozent geführt. Dadurch waren wiederum die Autowerte belastetet worden, die schließlich den gesamten Markt runterrissen.

Und die Sorgen der Anleger sind durchaus berechtigt, wenn man sich die Schätzungen der Analysten für den Autozulieferer anschaut. Die Experten rechnen für das Corona-Jahr 2020 mit einem Gewinn je Aktie von 0,83 Euro. Zwölf Monate zuvor waren es aber noch 6,42 Euro gewesen. Der Umsatz wird wohl bei etwa 38 Milliarden Euro liegen, während der Erlös im Vorjahr noch bei 43,87 Milliarden Euro gelegen hatte.

Wenn Continental morgen die Zahlen präsentiert, könnte es noch einmal zu Bewegungen an der Börse kommen. Das Positive: Auch am Freitag hatte es noch Gewinner gegeben. Das zeigt, dass die Märkte nicht sehr anfällig sind. Die Deutsche Börse legte zwei Prozent auf 153,45 Euro zu, während Beiersdorf um 1,4 Prozent auf 100,80 Euro gewann. Danach folgte die Münchener Rückversicherung mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 243,80 Euro.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold als strategischer Anker: Warum physische Substanz zählt

Wo sich die wirtschaftlichen Gewichte grundlegend verschieben, suchen Unternehmen sowie Privatanlegerinnen und Privatanleger nach...

 

DWN
Finanzen
Finanzen Brutale Woche für Tech-Branche endet mit kurzer Verschnaufpause, doch KI-Zweifel bleiben
06.11.2026

Erfahren Sie, wie Schnäppchenjäger die Märkte kurzzeitig stabilisieren und welche unberechenbaren Risiken die Börsen weiterhin bedrohen.

DWN
Politik
Politik Schweden bestätigt Taurus-Lieferung: Marschflugkörper erreicht mehr als 500 Kilometer
06.11.2026

Schweden hat erstmals bestätigt, bereits Taurus-Marschflugkörper erhalten zu haben. Die Waffe kann Ziele in mehr als 500 Kilometern...

DWN
Politik
Politik Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier: Union und SPD für Ilse Aigner als Bundespräsidentin
06.11.2026

Ein Versorgungsposten zwischen den Unionsparteien und der SPD? Es herrscht anscheinend Einigung zwischen Union und SPD, dass Aigner...

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt West Transport: Mit 22 Lastwagen gegen die Krise der Transportbranche
06.11.2026

Die Transportbranche kämpft mit steigenden Kosten, Fahrermangel und wachsendem Wettbewerbsdruck. Doch ein kleines Familienunternehmen aus...

DWN
Finanzen
Finanzen Gold vs. Bitcoin: Welcher Vermögenswert schützt in der Krise?
06.11.2026

Ende August bewegten sich Bitcoin und Gold so stark im Gleichlauf wie seit fast sechs Jahren nicht mehr. Dr. André Dragosch, Head of...

DWN
Politik
Politik Arbeitslosenversicherung: Milliardenloch steigt und immer mehr Arbeitslose: Kommen höhere Beiträge?
06.11.2026

Im Oktober gibt es knapp drei Millionen Menschen, die arbeitslos gemeldet sind. Die Finanzierung der Arbeitslosenversicherung gerät...

DWN
Technologie
Technologie Der größte Kryptowährungsdiebstahl der Geschichte begann mit einem gefälschten Vorstellungsgespräch
06.11.2026

Ein vermeintliches Vorstellungsgespräch, manipulierte Software und ein internes KI-System wurden der Kryptobörse Binance zum Verhängnis....

DWN
Finanzen
Finanzen Ausverkauf von Tech-Aktien: Südkoreas Börse bricht ein
06.11.2026

Der Ausverkauf von Tech-Aktien in den USA belastet auch die Börsen in Asien. Besonders betroffen ist der südkoreanische Aktienmarkt. In...