Finanzen

Pleite-Bank Greensill: Diese Kommunen in Deutschland müssen um ihre Einlagen bangen

Mehrere deutsche Kommunen haben Spareinlagen bei der Pleite-Bank Greensill. Hier können Sie die Namen der betroffenen Städte und die Höhe ihrer Einlagen einsehen.
09.03.2021 15:38
Lesezeit: 1 min

Wiesbaden hat nach eigenen Angaben 15 Millionen Euro bei der behördlich geschlossenen Greensill Bank angelegt. Dazu komme eine Termingeldanlage von fünf Millionen Euro der städtischen Messe-, Kongress- und Tourismus-Holding TriWiCon, wie die hessische Landeshauptstadt am Dienstag mitteilte. Berichten zufolge haben insgesamt rund 50 deutsche Kommunen Geld bei der Bank angelegt. Laut Insidern sind insgesamt etwa 500 Millionen Euro derartiger Anlagen nicht über die private oder gesetzliche Einlagensicherung abgesichert. Knapp eine Woche nach Schließung der Greensill Bank haben eine Reihe von Städten und Gemeinden öffentlich gemacht, wie viel Geld sie bei dem Bremer Institut im Feuer haben:

Monheim am Rhein/NRW 38 Millionen Euro

Wiesbaden/Hessen 15 Millionen Euro

Wiesbadens städt. Holding TriWiCon 5 Millionen Euro

Osnabrück/Niedersachsen 14 Millionen Euro

Gießen/Hessen 10 Millionen Euro

Emmerich am Rhein/NRW 6 Millionen Euro

Neckarsulm/Baden-Württemberg 5 Millionen Euro

Mengen/Baden-Württemberg 3 Millionen Euro

Bad Dürrheim/Baden-Württemberg 2 Millionen Euro

Zudem hat der Freistaat Thüringen bekanntgegeben, bei Greensill zwei Termingeldanlagen mit je 25 Millionen Euro, also über insgesamt 50 Millionen Euro, abgeschlossen zu haben.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

 

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Lindt-Aktie im Fokus: Präsident Tanner räumt Preisfehler ein und lehnt Rücktritt in Lindt-Krise ab
26.10.2026

Nach dem überraschenden Chefwechsel bei Lindt & Sprüngli übernimmt Verwaltungsratspräsident Ernst Tanner öffentlich Verantwortung für...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis aktuell: Warum die 4.000-Dollar-Marke vor der Fed-Entscheidung wieder wackelt
26.10.2026

Zum Wochenstart pendelt Gold um die Marke von 4.000 US-Dollar je Feinunze. Nach dem jüngsten Rückgang ringen Anleger um eine neue...

DWN
Finanzen
Finanzen Cathie Wood: ARK kauft Meta-Aktien und schichtet Tech-Wetten um
26.10.2026

Die jüngsten Handelsdaten aus dem Umfeld von Cathie Woods ARK-Fonds zeigen Verkäufe bei Alphabet-Aktien, Käufe bei Meta-Aktien und...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Audi-Chef bei Trump: VW-Betriebsratschefin Cavallo übt scharfe Kritik
26.10.2026

Der Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner bei einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump stößt bei...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Familienticket: Deutsche Bahn bietet Ticket für Familien ab heute dauerhaft an
26.10.2026

Für Familien ist das Familienticket der Deutschen Bahn ab sofort wieder dauerhaft erhältlich. Für 99,99 Euro umfasst es eine Hin- und...

DWN
Immobilien
Immobilien Neues Gesetz geplant: Besserer Versicherungsschutz gegen Naturkatastrophen
26.10.2026

Bei der Flutkatastrophe im Ahrtal war nur ein Teil der massiven Schäden an Gebäuden durch Versicherungspolicen abgedeckt. Berlin will das...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bekannte Frage im Vorstellungsgespräch könnte bald verboten sein: Ikea hat sie bereits abgeschafft
26.10.2026

Was haben Sie bisher verdient? Eine der bekanntesten Fragen im Vorstellungsgespräch soll künftig verboten sein. Während Unternehmen sich...

DWN
Finanzen
Finanzen Wölfe der Wall Street: Zeit für vernachlässigte Aktien und den Energiesektor
25.10.2026

Die kommende Woche wird eine der wichtigsten dieser Berichtssaison.