Finanzen

Dax: Kaum Bewegung auf Rekordniveau - heute Nachmittag Lagarde mit Zinsentscheidung

Lesezeit: 1 min
11.03.2021 10:45  Aktualisiert: 11.03.2021 10:45
Die deutschen Märkte entwickeln sich immer besser, auch wenn sie sich heute Morgen kaum bewegen. Die EZB trifft am Nachmittag eine ganz wichtige Entscheidung.
Dax: Kaum Bewegung auf Rekordniveau - heute Nachmittag Lagarde mit Zinsentscheidung
Gestern ging die Deutsche Telekom nach einer Kaufempfehlung durch die Decke. (Foto: dpa)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Das deutsche Leitbarometer hat heute Morgen bis elf Uhr 0,1 Prozent auf 14.524 Punkte verloren.

Heute Nachmittag wird Christine Lagarde über neue Zinsen in der Eurozone entscheiden - und zwar um 13.45 Uhr MEZ. Derzeit liegt das Niveau noch bei Null Prozent.

Zusätzlich erfahren um 14 Uhr MEZ die Anleger, die sich auf russische Aktien konzentrieren, wie groß die Zentralbankreserven der russischen Nationalbank sind. Der letzten Messung zufolge liegen sie bei 589,60 Milliarden Dollar.

Eine halbe Stunde später - um 14.30 Uhr MEZ - gibt es aus den USA Informationen darüber, wie sich dort die Zahl der Erstanträge für die Arbeitslosenunterstützung und die Jobangebote entwickelt haben.

Zum selben Zeitpunkt - um 14 .30 Uhr MEZ - wird sich die EZB-Chefin in einer Konferenz zu ihrer Entscheidung äußern.

In Deutschland hingegen gab es bereits gestern eine ähnliche Entwicklung wie heute: So hat der Index 0,7 Prozent auf 14.540 Zähler gewonnen und damit bereist einen neuen Rekordstand erreicht. Die Deutsche Telekom hat satte 5,1 Prozent auf 16,20 Euro zugelegt und damit sich an die Spitze der Tages-Gewinner katapultiert. Der Kursgewinn geht auf eine Kaufempfehlung durch ein Analysten-Haus zurück. Danach folgte adidas, das 2,8 Prozent auf 290,30 Euro gewann.

Der Dritte im Bunde war Bayer mit einem Plus von 2,7 Prozent auf 54,46 Euro. Hier war ein Ausblick wichtig, den der Konzern gegeben hatte. Das Management geht bis 2024 von einem bereinigten Ergebnis je Aktie zwischen 7,00 und 7,50 Euro aus. Der Umsatz soll sich bis dahin auf 43 bis 45 Milliarden Euro erhöhen, während sich die Verschuldung auf 28 bis 30 Milliarden Euro verringert.

Doch es gab auch Verlierer: So hat Infineon 3,9 Prozent auf 22,28 Euro verloren, gefolgt von Delivery Hero, das ein Minus von 3,1 Prozent auf 103,85 Euro verzeichnete. MTU verbuchte einen Verlust von 2,8 Prozent auf 202,40 Euro und platzierte sich damit auf den dritten Rang der Tabelle der Verlierer.


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Weniger Administration, mehr Innovation: Digitale bAV-Verwaltung schafft Raum für Neues

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Politik
Politik Iran wird Vollmitglied der Shanghai Cooperation Organization

Der Iran ist vergangene Woche zu einem Vollmitglied der eurasischen Shanghai Cooperation Organisation geworden.

DWN
Finanzen
Finanzen Immer mehr Länder heben die Leitzinsen an

Norwegen ist das vorerst letzte Land einer Reihe von Staaten, deren Zentralbanken die Finanzierungsbedingungen verschärfen.

DWN
Politik
Politik Hohe Inflation: In der Union regt sich zunehmend Widerstand gegen die EZB

Angesichts der hohen Teuerungsraten in vielen Bereichen regt sich innerhalb der Union Widerstand gegen die Untätigkeit der EZB - zumindest...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB: Wie die lockere Geldpolitik die Rente gefährdet

Die staatliche Rente hat nicht bloß ein Demografie-Problem. Niedrigzinsen und hohe Inflationsraten belasten zunehmend auch die gesetzliche...

DWN
Politik
Politik DGB kritisiert Spahn wegen Aus der Lohnfortzahlung für Ungeimpfte in Quarantäne

Jens Spahn und die Gesundheitsminister der Länder haben das Ende der Lohnfortzahlung für Ungeimpfte, die sich in Quarantäne begeben...

DWN
Politik
Politik Die Ringparabel aus "Nathan der Weise": Warum Joe Biden einmal Lessing lesen sollte

DWN-Autor Rüdiger Tessmann hat einen meinungsstarken Artikel verfasst, mit dessen Aussagen nicht jeder Leser konform gehen wird - der aber...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Von wegen Klimaschutz: BlackRock und JP Morgan finanzieren Öl- und Gasbohrungen in der Arktis

Die weltweit größten und reichsten Banken, Investoren und Versicherer finanzieren massive Öl- und Gasbohrungen in der Arktis. Der Sinn...

DWN
Finanzen
Finanzen Türkei senkt überraschend Leitzins - Lira auf Rekordtief

Die türkische Lira markiert ein neues Allzeit-Tief zum Dollar, nachdem die Zentralbank für viele Beobachter vollkommen überraschend die...