Politik

Reederei: Iranischer Frachter bei Angriff im Mittelmeer beschädigt

Ein iranisches Containerschiff ist nach Angaben der staatlichen Reederei bei einem Angriff im Mittelmeer beschädigt worden.
12.03.2021 21:47
Aktualisiert: 12.03.2021 21:47
Lesezeit: 1 min

Ein iranisches Containerschiff ist nach Angaben der staatlichen Reederei bei einem Angriff im Mittelmeer beschädigt worden. "Solche terroristischen Handlungen kommen Seepiraterie gleich", zitierten amtliche iranische Medien einen Sprecher des Schifffahrtunternehmens am Freitag. Es handle sich um einen Verstoß gegen das Völkerrecht. Der Sprecher kündigte juristische Schritte an, um die Täter zu identifizieren. Refinitiv-Daten zufolge dürfte sich der Vorfall vor der syrischen Küste ereignet haben.

Zum Hergang sagte der Reedereisprecher, die "Shahre Kord" sei bei dem Vorfall am Mittwoch durch einen Sprengsatz leicht beschädigt worden. Ein kleiner Brand sei entstanden, aber niemand an Bord sei verletzt worden. Das Schiff sei auf den Weg nach Europa gewesen und werde die Fahrt nach der Reparatur fortsetzen. Aus Refinitiv-Daten geht hervor, dass das Schiff zuletzt am 10. März seine Position vor der syrischen Küste gemeldet hatte, als es die syrische Hafenstadt Latakia ansteuerte.

Der Vorfall ereignete sich zwei Wochen nachdem ein israelischer Frachter durch eine Explosion im Golf von Oman beschädigt worden war. Israel machte den Iran verantwortlich, der dies aber zurückwies. Am Freitag äußerten sich israelische Regierungsvertreter nicht zu der Frage, ob das Land etwas mit dem vom Iran gemeldeten Zwischenfall rund um die unter iranischer Flagge fahrende "Shahre Kord" zu tun habe.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: SanDisk und Micron führen Erholung der Chipaktien an, während Großbanken nachgeben
19.10.2026

Verfolgen Sie die entscheidenden Entwicklungen an der Wall Street und entdecken Sie, welche Sektoren die Märkte am Montag bewegten.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Traditionsunternehmen Miele: Mittelständler mit Milliarden-Umsatz - Chef stirbt im Alter von 98 Jahren
19.10.2026

Als Hersteller für Haus- und Gewerbegeräte ist Miele weltweit bekannt. In Westfalen wurde das Traditionsunternehmen 1899 gegründet. Als...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Bald treffen die Giganten aufeinander: Die Wette auf Indien könnte lukrativer sein als die auf China
19.10.2026

Wenn nur zehn Prozent der Inder, die heute kein Auto besitzen, in den kommenden Jahrzehnten Eigentümer eines Neuwagens würden, sprächen...

DWN
Politik
Politik Steuerzinsen 2027: Nachzahlungen sollen doppelt verzinst werden
19.10.2026

100.000 Euro Steuernachzahlung, zwei volle Zinsjahre: Heute können daraus 3.600 Euro Zinsen werden. Unter dem geplanten neuen Satz wären...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft VW ID. Buzz im Test: Übernachten im Elektroauto wird zum Geduldsspiel
19.10.2026

Im Elektroauto schlafen, morgens Kaffee kochen und dabei unabhängig vom Campingplatz bleiben. Der neue Campingmodus des VW ID. Buzz soll...

DWN
Finanzen
Finanzen Was wäre, wenn ich statt des S&P 500 einfach seine Mutter kaufen würde?
19.10.2026

Ohne das Unternehmen S&P Global könnten die Finanzmärkte nur schwer funktionieren. Der Aktienkurs ist in diesem Jahr jedoch auf ein...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin und Co.: Sparkassen starten schrittweise Kryptohandel
19.10.2026

Der Wettbewerb im Kryptohandel nimmt zu: Nun wollen auch die Sparkassen mit einem eigenen Angebot Privatkunden ansprechen. Sie rollen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Anthropic: Milliardenverluste, Millionengehälter und ein gigantischer Börsenplan
19.10.2026

18 Millionen Dollar Vergütung für den Chef, fast 42 Milliarden Dollar Verlust für das Unternehmen: Beim KI-Entwickler Anthropic liegen...