Politik

Saudi-Arabien führt großes Marine-Manöver durch

Das Königreich Saudi-Arabien hat am vergangenen Sonntag mit einem Marine-Manöver begonnen, das sich über fünf Tage erstrecken soll.
22.03.2021 16:00
Aktualisiert: 22.03.2021 16:13
Lesezeit: 1 min

Vor wenigen Tagen bestätigte das saudische Energieministerium einen direkten Treffer von bombenbeladenen kleinen Drohnen auf einem Aramco-Gelände in der Hauptstadt Riad, der ein Feuer auslöste, das von Einsatzkräften unter Kontrolle gebracht wurde. Am nächsten Tag gab es einen weiteren Angriff, der vereitelt wurde.

Die saudischen Behörden zeigten daraufhin mit dem Finger auf jemenitischen Huthi-Rebellen, gegen die die Koalition aus Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate und USA seit dem Jahr 2015 Operationen ausführt.

Am vergangenen Sonntag unternahm das saudische Militär zusätzliche Schritte, um seine Ölanlagen zu schützen, die einen Großteil des weltweiten Öls liefern, so „Arab News“.

Das Königreich begann am vergangenen Sonntag mit einem fünftägigen Marine-Manöver namens „Confrontation 4“, das speziell darauf abzielt, die „Bereitschaft“ zu erhöhen und zukünftige „Terroranschläge“ auf saudische Energieanlagen und Ressourceninfrastruktur zu vereiteln.

Am Manöver nehmen Einheiten der Ostflotte, des Innenministeriums, das von den Grenzschutzbeamten der Ostprovinz vertreten wird, der Präsidentschaft für Staatssicherheit und des Energieministeriums, das von Saudi Aramco und der Aramco Gulf Operations Company vertreten wird, teil.

Generalmajor Majid bin Hazza Al-Qahtani, Kommandeur der Ostflotte, sagte, das Manöver würde dazu beitragen, „die Sicherheit lebenswichtiger Anlagen und Ölfelder zu gewährleisten“.

Es würde auch dazu beitragen, die Schifffahrtsfreiheit in regionalen Gewässern und Schifffahrtswegen im Arabischen Golf zu sichern.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Finanzen
Finanzen SpaceX-Anleihe zeigt, wie teuer Musks KI-Traum wirklich ist
25.06.2026

Elon Musk verkauft Anlegern eine Anleihe über 25 Milliarden Dollar und damit mehr als nur SpaceX. Hinter dem Deal steckt der Versuch,...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Tesla drückt aufs Gas: 1.000 neue Jobs für das Werk in Grünheide
25.06.2026

Der US-Elektroautobauer Tesla lässt die Absatzkrise hinter sich und rüstet sich für die steigende Nachfrage. Mit erheblichem personellem...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Schluss mit leeren Versprechen: Bahn-Chefin schraubt die Erwartungen herunter
25.06.2026

Verlässlichkeit statt leerer Versprechungen: Die Deutsche Bahn verabschiedet sich von der geplanten Verdopplung der Fahrgastzahlen. Eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Finanzverhandlung im Kanzleramt: Länder erhöhen Druck auf Merz
25.06.2026

Angesichts leerer Kassen fordern Kommunen und Bundesländer vehement finanzielle Entlastung vom Bund. Bei der Ministerpräsidentenkonferenz...

DWN
Technologie
Technologie Anthropic gegen Alibaba: KI-Firma wirft Chinesen Kopier-Attacke vor
25.06.2026

Die KI-Firma Anthropic gilt als schärfster Rivale des ChatGPT-Entwicklers OpenAI. Jetzt könnten ihre Vorwürfe in Richtung China für...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Handelsstreit abgewendet: EU-Staaten besiegeln Zoll-Abkommen mit den USA
25.06.2026

Kurz vor dem 4. Juli machen die EU-Mitgliedstaaten den Weg für den US-Deal frei. Damit soll ein drohender Handelskrieg endgültig...

DWN
Politik
Politik AfD-Parteiverbot: NGO-Gutachten sieht gute Chancen für ein AfD-Verbotsantrag
25.06.2026

Eine Gruppe von Experten der NGO „Gesellschaft für Freiheitsrechte“ (GFF) hat das Grundsatzprogramm der AfD, ihre Wahlprogramme und...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Saab-Aktie zeigt Europas neue Abhängigkeit von Kriegsgerät
25.06.2026

Saab baut Waffen, Tarnsysteme und Flugabwehr für ein Europa, das Russland längst wieder als Hauptbedrohung sieht. Der Geschäftsbereich...