Unternehmen

Boston Dynamics macht BMW mit neuem Lager-Roboter Konkurrenz

Die BMW-Tochter "idealworks" bietet seit November 2020 ihre Lager-Roboter an (die DWN berichteten). Jetzt taucht mit Boston Dynamics ein gewichtiger Mitbewerber auf.
19.04.2021 15:46
Aktualisiert: 19.04.2021 15:46
Lesezeit: 1 min

Die US-Tochter des koreanischen Konzerns Hyundai, Boston Dynamics, hat einen neuen Lager-Roboter names Stretch an den Markt gebracht und bringt damit die gesamte Technologie nach vorne. Die Maschine soll in der Lage sein, sich an ihre Umgebung anzupassen. Sie arbeite so schnell wie ein Mensch, erklärt der Hersteller. "Sie kann die Arbeit in den Logistikzentren verändern", heißt es.

Der Zusatznutzen des Roboters: Er soll in unterschiedlichen flexiblen Umgebungen einsetzbar sein. Ein Preis für die Maschine wird nicht genannt, die ab 2022 für die Firmen verfügbar sein soll.

Stretch besteht aus einer Plattform, einem mit Kameras und Sensoren ausgestatteten Mast und einem Greifarm mit mehreren Gelenken, berichtet das Fachportal "Golem". An dessen Ende befinden sich zahlreiche Saugnäpfe, mit denen der Roboter bis zu 23 Kilogramm schwere Pakete anhebt, transportiert und aufstapelt. Bis zu 800 Boxen pro Stunde soll die Technologie auf diese Weise bewegen können.

Da er in der Lage ist, sich eigenständig völlig frei in alle Richtungen zu bewegen, soll Stretch in unterschiedlichsten Umgebungen seinen Dienst verrichten können. Auch enge Räume und Laderampen sind für den Roboter kein Problem. So sei es möglich, Stretch ohne aufwendige und auf den Roboter zugeschnittene, fest installierte Infrastruktur in nahezu jedem Lager einzusetzen.

Damit treten die US-Amerikaner in Konkurrenz zur BMW-Tochter idealworks, die seit November 2020 auch einen Lagerroboter anbietet. Der COO, Markus Bauer hat im Februar in einem ausführlichen Interview mit den DWN zu den Zielen des Unternehmens Stellung genommen.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt

 

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Er ist der neue Anführer der freien Welt
24.01.2026

Nachdem der Sturm rund um die Grönland-Krise abgeklungen ist, zeichnen sich beim Gipfeltreffen in Davos plötzlich die Konturen einer...

DWN
Panorama
Panorama UN warnt vor weltweitem Wasserbankrott: Seen, Grundwasser und Gletscher schrumpfen
24.01.2026

Seen schrumpfen, Grundwasserspiegel fallen, Feuchtgebiete verschwinden: Laut UN steht die Welt am Beginn eines neuen Zeitalters. Es geht...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Pharma-Aktien am Wendepunkt: Bringt 2026 eine Trendwende?
24.01.2026

Nach schwachen Kursjahren rückt der Gesundheitssektor wieder in den Fokus internationaler Investoren. Stehen Pharma-Aktien vor einer...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Leadership in der Dauerkrise: Wie Führungskräfte neue Stabilität schaffen
24.01.2026

Ob Handelskonflikte, Regulierung oder Digitalisierung: Unsicherheit ist im Mittelstand zur Konstante geworden. Wie Führungskräfte dennoch...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Löhne in Deutschland steigen: Wird nun alles teurer? Ein Warnsignal aus Südosteuropa
24.01.2026

Laut Stepstone-Gehaltsreport 2026 steigen in Deutschland aktuell die Löhne. Was auf den ersten Blick sehr gut klingt, kann sich auf den...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Consultingbranche: Warum Wachstum Berater immer teurer macht
24.01.2026

Berater sind gefragter denn je, doch der Boom hat seinen Preis. Während Unternehmen immer stärker auf externe Expertise setzen, drücken...

DWN
Technologie
Technologie Wie viel Fortschritt braucht das Elektroauto? 3 E-Auto-Trends im Check
24.01.2026

Das Elektroauto steht an der nächsten Schwelle: Nicht mehr nur Reichweite zählt, sondern Komfort, Tempo und cleverer Energieeinsatz....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Europa im KI-Wettbewerb: Microsoft-CEO sieht Energiekosten als Schlüsselfaktor
24.01.2026

Der globale Wettbewerb um Künstliche Intelligenz verschiebt sich zunehmend auf grundlegende Kosten- und Standortfaktoren. Welche Bedeutung...