Deutschland

NRW: Obdachlose sollen zuerst mit Johnson & Johnson geimpft werden

In NRW sollen Obdachlose zuerst mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft werden. Zuvor hatte der Berliner Innensenat angekündigt, Obdachlose mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen zu wollen.
20.04.2021 15:33
Aktualisiert: 20.04.2021 15:33
Lesezeit: 1 min

Das „Ärzteblatt“ berichtet: „Den vorerst noch nicht ausgelieferten Impfstoff von Johnson & Johnson will das Gesund­heitsministerium von Nordrhein-Westfalen (NRW) zuerst für Impfangebote in der Wohn- und Obdachlosen­hilfe einsetzen. ,Hier bestehen die größten Unsicherheiten, die Zweitimpfungen nach sechs beziehungsweise zwölf Wochen sicherzustellen“, heißt es in einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen an den Gesundheitsausschuss.“

Der Berliner Innensenat hatte im März 2021 beschlossen, Obdachlosen in Berlin den AstraZeneca-Impfstoff zu verpassen. Die Impfungen müssten bereits begonnen haben. Die Webseite des „rbb 24“ hatte am 24. Februar 2021 berichtet: „Zuletzt waren in Berlin tausende Impfstoff-Dosen von Astrazeneca übrig geblieben. Sozialsenatorin Breitenbach will den ungenutzten Impfstoff deswegen nun schneller als geplant für Obdachlose verwenden. Die Impfungen sollen bereits nächste Woche starten.“

Der „WDR“ hatte zuvor berichtet: „Der Corona-Krisenstab der Stadt Oberhausen hat bereits Anfang dieses Jahres festgelegt, dass wohnungslose Menschen höchste Priorität in der Impfreihenfolge haben. Die Verantwortlichen wollten keine Zeit verschwenden, denn viele Betroffene gehören wegen Vorerkrankungen zur Hochrisikogruppe, können sich keine teuren FFP2-Masken leisten und haben keine ärztliche Versorgung.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Das Thema Datenschutz ist als Verkaufsargument erneut in den Fokus gerückt

Nicht nur im Bankwesen oder in den sozialen Medien spielt der Datenschutz bei alltäglichen Kaufentscheidungen eine wichtige Rolle. Auch...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutschlands Industrie schwächelt: Geopolitische Spannungen bremsen Erholung
10.04.2026

Deutschlands Industrie steht unter wachsendem Druck durch geopolitische Spannungen und schwache Auftragszahlen. Wie stark bremsen...

DWN
Politik
Politik Waffenruhe zwischen USA und Iran: Wer gibt künftig den Takt vor?
10.04.2026

Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran markiert einen Wendepunkt im Konflikt und verschiebt die Ausgangslage für die anstehenden...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Wall Street feiert Comeback, da Sorgen um Waffenruhe durch Israel-Libanon-Gespräche gelindert wurden
09.04.2026

Nach anfänglichen Turbulenzen drehen die Kurse plötzlich ins Plus – was hinter der Erleichterung der Anleger steckt und welche...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Inflation steigt kurzfristig: IWF warnt vor Risiken für Märkte
09.04.2026

Der Iran-Krieg drückt auf das globale Wachstum und treibt die Preise. Selbst das optimistischste Szenario des IWF sieht jetzt eine...

DWN
Politik
Politik Waffenruhe im Golf: Straße von Hormus weiterhin eingeschränkt
09.04.2026

Die Waffenruhe im Golf sorgt weiterhin für Unsicherheit auf zentralen Handelsrouten und belastet Reedereien sowie Energiemärkte. Warum...

DWN
Politik
Politik 5 Prozent Inflation: Trotz Waffenstillstand droht erheblicher Kaufkraftverlust
09.04.2026

Es ist laut IEA die "schwerste fossile Energiekrise unserer Zeit" – und die Inflation zieht bereits spürbar an. Experten warnen vor...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Firmenpleiten auf höchstem Stand seit mehr als 20 Jahren
09.04.2026

Mehr als 4.500 Firmen meldeten im ersten Quartal Insolvenz an – so viele wie seit 2005 nicht mehr. Besonders stark betroffen sind...

DWN
Politik
Politik Nach Waffenruhe: Wie ist der Stand in der Straße von Hormus?
09.04.2026

Der Iran will Maut verlangen. Was ist erlaubt, und wer könnte die Passage sichern? Antworten auf zentrale Fragen.