Ratgeber
Anzeige

Wie viel wird in Deutschland pro Jahr für Glücksspiele ausgegeben?

Das Casino steht an zweiter Stelle der Lieblingsbeschäftigungen. Die Deutschen sind eine ziemlich spielfreudige Nation und versuchen in ihrer Freizeit gerne ihr Glück bei Online Spielen und Spielautomaten. Ebenfalls sehr beliebt ist Casino Bet auf Sport und Wetten.
28.12.2021 14:12
Lesezeit: 2 min

Das Casino steht an zweiter Stelle der Lieblingsbeschäftigungen. Die Deutschen sind eine ziemlich spielfreudige Nation und versuchen in ihrer Freizeit gerne ihr Glück bei Online Spielen und Spielautomaten. Ebenfalls sehr beliebt ist Casino Bet auf Sport und Wetten.

Worauf setzen die Deutschen beim Glücksspiel?

Die beliebtesten Angebote in diesem Land sind Sportwetten, Casinos und Spielautomaten. Die beiden führenden Entwickler von Spielsoftware in Deutschland sind übrigens Bally Wulff Automaten und die Gauselmann Gruppe.

Spielautomaten sind das lukrativste Segment des Marktes, auf das 42 % der Spieleinnahmen entfallen. Darüber hinaus wird der Online-Sektor von folgenden Unternehmen dominiert:

  • Sportwetten (38%);
  • Casino-Unterhaltung (34%);
  • Poker (24%).

Fußball ist die beliebteste Sportart, auf die gewettet wird. Es ist jedoch bei weitem nicht der einzige Wettmarkt, für den sich die Spieler interessieren. Andere beliebte Sportarten im Land:

  • Pferderennen;
  • Großes Tennis;
  • Eishockey;
  • Handball;
  • Basketball.

Deutsche Glücksspiele offline

Landbasiertes Casino Deutschland ist legal und bringen jährlich mehr als 640 Millionen Euro in die Staatskasse. Einige der beliebtesten Tischspiele des Landes sind:

  • Roulette;
  • Baccarat;
  • Blackjack;
  • Punto Banco;
  • Würfel.

Statistik und Umfang des Glücksspiels in Deutschland

Deutschland ist eines der zahlungskräftigen Länder der Welt. Außerdem sind die Spieler hier oft über 35 Jahre alt, gebildet und haben ein gutes Verständnis für Glücksspiel Strategien. 2021 dürfte die Branche daher einen Umsatz von 6,4 Milliarden Euro erzielen. Hier sind einige weitere Zahlen:

  • Über 3 Milliarden Euro Einnahmen aus dem wachsenden Online Glücksspielmarkt.
  • Einnahmen von 10 Milliarden Euro stammen aus Online Casinos, Spielautomaten und Lotterien.
  • Volumen des illegalen Glücksspielmarktes liegt nach Schätzungen von Reeckmann zwischen 4 und 22 Milliarden Euro.
  • Deutscher Online-Casino-Markt: 2,2 Milliarden Euro Spielumsatz im Jahr 2019
  • Durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) betrug zwischen 2015 und 2017 + 4,2 %.
  • Deutsche Glücksspielindustrie beschäftigte im Jahr 2018 bis zu 200.000 Menschen.

Online-Casino und Sportwetten bei Vulkan Bet wiesen die höchsten Wachstumsraten im Markt auf und stiegen 2019 um 10,6 % und 18,6 % im Vergleich zu 2018. Und der Umsatz über alle Produkte und Sparten hinweg steigt bis 2021 um 5,5 % bzw. 850 Mio. € auf 16,3 Mrd. €.

Es ist also zu bedenken, dass die Teilnahmequoten von Online- und Offline-Casinos schwanken und sich jedes Jahr ändern. Manchmal steigen sie an, manchmal fallen sie plötzlich.

Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen für Wetten von Sportereignissen abhängt. Wenn zum Beispiel eine große Fußball-Weltmeisterschaft oder eine Fußball-Europameisterschaft stattfindet, steigt die Zahl der Einsätze.

Zukunft des Glücksspielmarktes

Die Marktprognosen des Beratungs- und Forschungsunternehmens Goldmedia gehen davon aus, dass die Glücksspieleinnahmen in Deutschland bis 2024 3,3 Milliarden Euro erreichen werden.

Und eine Umfrage unter Online Glücksspiel Kunden in Deutschland ergab, dass 12 % der Befragten derzeit täglich und rund 32 % wöchentlich an Online Spielautomaten spielen. Die am häufigsten genutzte Plattform zum Spielen von Online Slots ist das Smartphone, auf das rund 65 % der Spiele entfallen.

Mehr als ein Drittel (38 %) gab jedoch an, dass sie es vorziehen würden, weiterhin über unregulierte, in anderen Ländern zugelassene Anbieter zu spielen.


DWN
Wirtschaft
Wirtschaft KMU unter Druck: Deutscher Mittelstand leidet unter Konkurrenz aus China
26.02.2026

Einst brachte China deutschen Unternehmen glänzende Geschäfte, heute wächst der Druck aus Fernost. Einen harten Wettbewerb mit China...

DWN
Politik
Politik Epstein-Skandal: Chef des Weltwirtschaftsforums tritt zurück
26.02.2026

Der frühere norwegische Außenminister, Børge Brende, legt sein Amt als Präsident des WEF nieder. Was ist über seine Verbindungen zum...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB-Verlust 2025: Erneut keine Überweisung an die Bundesbank
26.02.2026

Die Zinspolitik der Euro-Währungshüter hinterlässt seit Jahren Spuren in der Bilanz der Europäischen Zentralbank. Über zehn Milliarden...

DWN
Politik
Politik EU-Klimazoll: CO2-Zoll soll auch für Waschmaschinen und andere Waren kommen
26.02.2026

Künftig sollen 180 Industrieprodukte, darunter auch Haushaltswaren, unter den EU-CO2-Zoll fallen. Was die Kommission damit erreichen will.

DWN
Finanzen
Finanzen Kupferpreis-Prognose: Was das Metall über die Industrie verrät – und was für Anleger jetzt wichtig wird
26.02.2026

Der Kupferpreis rückt angesichts globaler Infrastrukturprogramme, Energiewende und geopolitischer Verschiebungen zunehmend ins Zentrum der...

DWN
Politik
Politik Umfrage Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: SPD rückt an CDU ran
26.02.2026

Laut einer Umfrage zeichnet sich ein Trend ab: Die SPD hat aufgeholt. Noch führt die CDU, doch jetzt trennt die Parteien nur noch ein...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Rohstoffkrieg um Seltene Erden: China, Russland und Trumps Griff nach Grönland
26.02.2026

Rohstoffe sind längst mehr als Wirtschaftsgüter – sie werden zu politischen Druckmitteln. Ob Grönland, Taiwan oder die Ukraine:...

DWN
Technologie
Technologie Fusionsenergie: Stromfresser KI - Kernfusion als Rettung?
26.02.2026

Tech-Welt und Politik trafen sich in den vergangenen Tagen in Indien zum KI-Gipfel. Dabei ging es auch um die Frage, wie der wachsende...